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herauskommen  

he|raus|kom|men <st. V.; ist>:

1.a) von dort drinnen hierher nach draußen kommen: aus dem Zimmer h.; ich habe sie [aus dem Haus] h. sehen;

b)durch etw. hindurch ins Freie dringen: aus dem Schornstein kommt schwarzer Qualm heraus; die ersten Frühlingsblumen kommen heraus (beginnen zu blühen).



2.a) einen Raum, Bereich o. Ä. verlassen [können]: sie ist nie aus ihrer Heimatstadt herausgekommen; aus der Haft, einer Anstalt h.; du kommst viel zu wenig heraus (gehst zu selten an die frische Luft); wir kommen in letzter Zeit zu wenig heraus (unternehmen zu selten etwas); aus dem Staunen nicht h. ([über etw.] nicht genug staunen können);

b)(ugs.) einen Ausweg aus etw. finden: wir müssen sehen, dass wir aus dieser peinlichen Situation heil h.



3.a)auf den Markt kommen: ein neues Modell, Fabrikat kommt heraus;

b)etw. in den Handel bringen: der Verlag ist im Herbst mit einem neuen Taschenlexikon herausgekommen;

c)(von einem Druckwerk o. Ä.) veröffentlicht werden, erscheinen: sein Roman kommt demnächst als Taschenbuch heraus; im nächsten Monat wird das Theaterstück auch in Mannheim h. (Premiere haben);

d)(ugs.) öffentlichen Erfolg haben, populär werden: diese Sängerin, Schriftstellerin ist ganz groß herausgekommen.



4.gut u. deutlich wahrgenommen, erkannt werden [können]: leider kamen die Zusammenhänge, die komischen Züge des Stückes [bei dieser Aufführung] nur unklar heraus; die Bässe kommen nicht genügend heraus.


5.(ugs.) a)in einer bestimmten Weise zum Ausdruck kommen, formuliert werden: der Vorwurf kam etwas zu scharf heraus;

b)etw. erst nach einigem Zögern äußern, zur Sprache bringen: mit einem Wunsch, einem Anliegen h.



6.a)(ugs.) sich als [positives] Ergebnis, Resultat, als Lösung zeigen; sich ergeben: bei der Addition kommt eine hohe Summe heraus; was ist eigentlich noch dabei herausgekommen (ist man noch zu einem Ergebnis gekommen) ?; bei den Verhandlungen, bei der Arbeit ist nicht viel herausgekommen; etw. kommt auf eins, auf dasselbe, aufs Gleiche heraus (bleibt sich gleich);

b)(schweiz.) ausgehen, sich in einer bestimmten Weise gestalten: wie wäre es wohl herausgekommen, wenn ich dich nicht geweckt hätte?; in solchen Fällen kommt es nie gut heraus;

c)(ugs.) [öffentlich] bekannt werden: wenn der Schwindel herauskommt, gibt es einen Skandal; es wird wohl nie h., wer der Täter war; die Sache kam heraus und er wurde entlassen.



7.(ugs.) a)aus dem Takt, aus dem Rhythmus einer ablaufenden Folge kommen: ich komme beim Tanzen immer so leicht heraus; ich muss noch einmal von vorn lesen, ich bin herausgekommen;

b)infolge einer längeren Pause bestimmte musische, sportliche o. ä. Fähigkeiten mit der Zeit verlieren: wenn man nicht jeden Tag übt, kommt man allmählich ganz heraus.



8.(ugs.) beim Kartenspiel beginnen; als Erster die erste Karte ausspielen: wer kommt heraus?


9. (ugs.) bei einer Lotterie o. Ä. gezogen werden, gewinnen: die Nummer meines Loses ist wieder nicht herausgekommen; ich bin im ersten Rang herausgekommen.
herauskommen  


1. a) heraustreten, hervorkommen, hinausgelangen, hinauskommen, hinaustreten, nach draußen gelangen/kommen; (ugs.): rauskommen; (Jägerspr.): ausfahren.

b) ausfließen, auslaufen, ausschlagen, aussickern, ausströmen, austreten, entweichen, herausfließen, herauslaufen, herausrinnen, heraussickern, herausströmen, [ins Freie] dringen/gelangen/kommen; (geh.): entfließen, entquellen, entströmen; (dichter.): entrinnen; (ugs.): rauskommen; (bes. südd., österr.): ausrinnen.

2. sich befreien, davonkommen, entgehen, entkommen, freikommen, hinauskommen; (geh.): aussteigen, entrinnen, sich entziehen; (ugs.): loskommen, rauskommen.

3. a) [auf den Markt/in den Handel] kommen, erscheinen; (ugs.): rauskommen.

b) aufgelegt/ediert/gedruckt werden, erscheinen, herausgebracht/herausgegeben werden, in den Buchhandel kommen, publiziert/verlegt/veröffentlicht werden; (ugs.): rauskommen.

4. bekannt werden, durchdringen, durchsickern, sich herumsprechen, in die Öffentlichkeit dringen, verlauten; (geh.): verlautbaren; (bildungsspr.): publik werden; (ugs.): rauskommen; (landsch.): aufkommen, auskommen; (geh. veraltend): kundwerden.

[herauskommen]
[komme heraus, kommst heraus, kommt heraus, kommen heraus, kam heraus, kamst heraus, kamen heraus, kamt heraus, kommest heraus, kommet heraus, käme heraus, kämest heraus, kämen heraus, kämet heraus, komm heraus, herausgekommen, herauskommend, herauszukommen]

groß herauskommen
aufrücken, aufsteigen, den Aufstieg schaffen, eine höhere Position/Stellung erreichen, emporsteigen, es zu etwas bringen, etwas werden, Karriere machen, vorankommen, vorwärtskommen; (geh.): emporkommen; (bildungsspr.): arrivieren; (ugs.): die Treppe hinauffallen/hochfallen; (veraltend): avancieren; (veraltet): aszendieren.
[• herauskommen]
[komme heraus, kommst heraus, kommt heraus, kommen heraus, kam heraus, kamst heraus, kamen heraus, kamt heraus, kommest heraus, kommet heraus, käme heraus, kämest heraus, kämen heraus, kämet heraus, komm heraus, herausgekommen, herauskommend, herauszukommen]
herauskommen  

he|raus|kom|men <st. V.; ist>:

1.
a) von dort drinnen hierher nach draußen kommen: aus dem Zimmer h.; ich habe sie [aus dem Haus] h. sehen;

b)durch etw. hindurch ins Freie dringen: aus dem Schornstein kommt schwarzer Qualm heraus; die ersten Frühlingsblumen kommen heraus (beginnen zu blühen).



2.
a) einen Raum, Bereich o. Ä. verlassen [können]: sie ist nie aus ihrer Heimatstadt herausgekommen; aus der Haft, einer Anstalt h.; du kommst viel zu wenig heraus (gehst zu selten an die frische Luft); wir kommen in letzter Zeit zu wenig heraus (unternehmen zu selten etwas); aus dem Staunen nicht h. ([über etw.] nicht genug staunen können);

b)(ugs.) einen Ausweg aus etw. finden: wir müssen sehen, dass wir aus dieser peinlichen Situation heil h.



3.
a)auf den Markt kommen: ein neues Modell, Fabrikat kommt heraus;

b)etw. in den Handel bringen: der Verlag ist im Herbst mit einem neuen Taschenlexikon herausgekommen;

c)(von einem Druckwerk o. Ä.) veröffentlicht werden, erscheinen: sein Roman kommt demnächst als Taschenbuch heraus; im nächsten Monat wird das Theaterstück auch in Mannheim h. (Premiere haben);

d)(ugs.) öffentlichen Erfolg haben, populär werden: diese Sängerin, Schriftstellerin ist ganz groß herausgekommen.



4.gut u. deutlich wahrgenommen, erkannt werden [können]: leider kamen die Zusammenhänge, die komischen Züge des Stückes [bei dieser Aufführung] nur unklar heraus; die Bässe kommen nicht genügend heraus.


5.(ugs.)
a)in einer bestimmten Weise zum Ausdruck kommen, formuliert werden: der Vorwurf kam etwas zu scharf heraus;

b)etw. erst nach einigem Zögern äußern, zur Sprache bringen: mit einem Wunsch, einem Anliegen h.



6.
a)(ugs.) sich als [positives] Ergebnis, Resultat, als Lösung zeigen; sich ergeben: bei der Addition kommt eine hohe Summe heraus; was ist eigentlich noch dabei herausgekommen (ist man noch zu einem Ergebnis gekommen) ?; bei den Verhandlungen, bei der Arbeit ist nicht viel herausgekommen; etw. kommt auf eins, auf dasselbe, aufs Gleiche heraus (bleibt sich gleich);

b)(schweiz.) ausgehen, sich in einer bestimmten Weise gestalten: wie wäre es wohl herausgekommen, wenn ich dich nicht geweckt hätte?; in solchen Fällen kommt es nie gut heraus;

c)(ugs.) [öffentlich] bekannt werden: wenn der Schwindel herauskommt, gibt es einen Skandal; es wird wohl nie h., wer der Täter war; die Sache kam heraus und er wurde entlassen.



7.(ugs.)
a)aus dem Takt, aus dem Rhythmus einer ablaufenden Folge kommen: ich komme beim Tanzen immer so leicht heraus; ich muss noch einmal von vorn lesen, ich bin herausgekommen;

b)infolge einer längeren Pause bestimmte musische, sportliche o. ä. Fähigkeiten mit der Zeit verlieren: wenn man nicht jeden Tag übt, kommt man allmählich ganz heraus.



8.(ugs.) beim Kartenspiel beginnen; als Erster die erste Karte ausspielen: wer kommt heraus?


9. (ugs.) bei einer Lotterie o. Ä. gezogen werden, gewinnen: die Nummer meines Loses ist wieder nicht herausgekommen; ich bin im ersten Rang herausgekommen.
herauskommen  

[st.V.; ist]: 1. a) von dort drinnen hierher nach draußen kommen: aus dem Zimmer h.; ich habe sie [aus dem Haus] h. sehen; b) durch etw. hindurch ins Freie dringen: aus dem Schornstein kommt schwarzer Qualm heraus; die ersten Frühlingsblumen kommen heraus (beginnen zu blühen). 2. a) einen Raum, Bereich o.Ä. verlassen [können]: sie ist nie aus ihrer Heimatstadt herausgekommen; aus der Haft, einer Anstalt h.; du kommst viel zu wenig heraus (gehst zu selten an die frische Luft); wir kommen in letzter Zeit zu wenig heraus (unternehmen zu selten etwas); Ü aus dem Staunen nicht h. ([über etw.] nicht genug staunen können); b) (ugs.) einen Ausweg aus etw. finden: wir müssen sehen, dass wir aus dieser peinlichen Situation heil h. 3. a) auf den Markt kommen: ein neues Modell, Fabrikat kommt heraus; b) etw. in den Handel bringen: der Verlag ist im Herbst mit einem neuen Taschenlexikon herausgekommen; c) (von einem Druckwerk o.Ä.) veröffentlicht werden, erscheinen: sein Roman kommt demnächst als Taschenbuch heraus; im nächsten Monat wird das Theaterstück auch in Mannheim h. (Premiere haben); d) (ugs.) öffentlichen Erfolg haben, populär werden: diese Sängerin, Schriftstellerin ist ganz groß herausgekommen. 4. gut u. deutlich wahrgenommen, erkannt werden [können]: leider kamen die Zusammenhänge, die komischen Züge des Stückes [bei dieser Aufführung] nur unklar heraus; die Bässe kommen nicht genügend heraus. 5. (ugs.) a) in einer bestimmten Weise zum Ausdruck kommen, formuliert werden: der Vorwurf kam etwas zu scharf heraus; b) etw. erst nach einigem Zögern äußern, zur Sprache bringen: mit einem Wunsch, einem Anliegen h. 6. a) (ugs.) sich als [positives] Ergebnis, Resultat, als Lösung zeigen; sich ergeben: bei der Addition kommt eine hohe Summe heraus; was ist eigentlich noch dabei herausgekommen (ist man noch zu einem Ergebnis gekommen)?; bei den Verhandlungen, bei der Arbeit ist nicht viel herausgekommen; etw. kommt auf eins, auf dasselbe, aufs Gleiche heraus (bleibt sich gleich); b) (schweiz.) ausgehen, sich in einer bestimmten Weise gestalten: wie wäre es wohl herausgekommen, wenn ich dich nicht geweckt hätte?; in solchen Fällen kommt es nie gut heraus; c) (ugs.) [öffentlich] bekannt werden: wenn der Schwindel herauskommt, gibt es einen Skandal; die Sache kam heraus und er wurde entlassen; es wird wohl nie h., wer der Täter war. 7. (ugs.) a) aus dem Takt, aus dem Rhythmus einer ablaufenden Folge kommen: ich komme beim Tanzen immer so leicht heraus; ich muss noch einmal von vorn lesen, ich bin herausgekommen; b) infolge einer längeren Pause bestimmte musische, sportliche o.ä. Fähigkeiten mit der Zeit verlieren: wenn man nicht jeden Tag übt, kommt man allmählich ganz heraus. 8. (ugs.) beim Kartenspiel beginnen; als Erster die erste Karte ausspielen: wer kommt heraus? 9. (ugs.) bei einer Lotterie o.Ä. gezogen werden, gewinnen: die Nummer meines Loses ist wieder nicht herausgekommen; ich bin im ersten Rang herausgekommen.
herauskommen  

herauskommen, hervorbrechen
[hervorbrechen]
herauskommen  

v.
<auch> he'raus|kom·men <V.i. 170; ist>
1 von (dort) drinnen nach (hier) draußen kommen, hervorkommen, erscheinen, sichtbar werden; veröffentlicht werden (Buch); herausgebracht werden, entwickelt u. auf den Markt gebracht werden (Modell, Fabrikat); sich als Lösung ergeben; entdeckt werden, ruchbar, bekannt werden (Geheimnis, Tat, Verbrechen); <umg.> aus dem Rhythmus, aus dem Takt kommen; <Kart.> die erste Karte aufdecken
2 ;komm 'raus! <umg.> wenn das herauskommt, geht es dir schlecht; es ist bis jetzt nicht herausgekommen, wer der Täter war
3 ;ich habe ihn (aus dem Haus) ~ sehen
4 ich komme gleich 'raus <umg.; eigtl.> hinaus; das Buch, das Modell ist ganz neu, ist eben herausgekommen; wir wollen sehen, <umg.> machen, dass wir hier möglichst schnell ~ <umg.; eigtl.> hinaus; du kommst viel zu wenig heraus <umg.; eigtl.> hinaus, du gehst zu wenig aus, kommst zu wenig an die Luft od. unter Menschen;
5 das kommt auf dasselbe, auf eins heraus das macht keinen Unterschied, das ist das Gleiche, es ist gleich, wie man es macht; die Blumen kommen aus der Erde heraus; wir kamen aus dem Fragen, dem Erzählen nicht heraus wir fanden kein Ende mit F., E.; ich bin zwei Nächte nicht aus den Kleidern herausgekommen ich habe keine Zeit gehabt, die Kleider auszuziehen u. zu schlafen; was kommt bei der Rechenaufgabe heraus?; was ist eigentlich bei der Sache noch herausgekommen? wie ist sie weiter- od. zu Ende gegangen?; dabei kommt nichts heraus <fig.; umg.> das führt zu nichts, es ist zwecklos; dabei kommt doch nichts Gutes, <umg.> nichts Gescheites heraus das führt zu nichts Gutem, nichts Vernünftigem; das kommt dabei heraus, wenn man … <fig.; umg.> das kommt davon, das ist die Folge; ich komme beim Tanzen, beim Spielen immer wieder, sehr schnell heraus aus dem Takt; mit etwas ~ <fig.; umg.> etwas gestehen; sein Los ist mit einem Gewinn herausgekommen hat einen Gewinn erzielt; der Verlag ist mit einem neuen Werk von XY herausgekommen hat ein Werk von XY veröffentlicht;
[her'aus|kom·men,]
[komme heraus, kommst heraus, kommt heraus, kommen heraus, kam heraus, kamst heraus, kamen heraus, kamt heraus, kommest heraus, kommet heraus, käme heraus, kämest heraus, kämen heraus, kämet heraus, komm heraus, herausgekommen, herauskommend, herauszukommen]