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Heterogonie  

He|te|ro|go|nie die; -:

1.(Philos.) die Entstehung aus Andersartigem; Ggs. ↑ Homogonie.


2.(Philos.) das Entstehen von anderen Wirkungen als den ursprünglich beabsichtigten, die wiederum neue Motive verursachen können (nach Wundt).


3.(Biol.) besondere Form des ↑ Generationswechsels bei Tieren (z. B. bei Wasserflöhen), wobei auf eine sich geschlechtlich fortpflanzende Generation eine andere, die sich aus unbefruchteten Eiern entwickelt, folgt
Heterogonie  

He|te|ro|go|nie, die; - [zu griech. gonḗ = das Entstehen, Erzeugung]:

1.(Biol.) besondere Form des Generationswechsels bei Tieren (z. B. bei Wasserflöhen), wobei auf eine sich geschlechtlich fortpflanzende Generation eine andere folgt, die sich aus unbefruchteten Eiern entwickelt.


2.(bes. Philos.) Entstehung von Neuem, Nichtangelegtem.
Heterogonie  

He|te|ro|go|nie, die; - [zu griech. gonḗ = das Entstehen, Erzeugung]:

1.(Biol.) besondere Form des Generationswechsels bei Tieren (z. B. bei Wasserflöhen), wobei auf eine sich geschlechtlich fortpflanzende Generation eine andere folgt, die sich aus unbefruchteten Eiern entwickelt.


2.(bes. Philos.) Entstehung von Neuem, Nichtangelegtem.
Heterogonie  

n.
<f. 19; unz.; Biol.> Wechsel zwischen geschlechtlicher u. ungeschlechtlicher Fortpflanzung, dadurch unbeabsichtigtes Entstehen heterogener Spezies; <Philos.; Psych.> bes. von W. Wundt betonte Erfahrung, dass sich im Handlungsverlauf die ursprüngliche Zwecksetzung verändert u. unbeabsichtigte Nebenziele entstehen, die wiederum neue Motive für zukünftiges Handeln sind (Motivwandlung); Ggs Homogonie [<Hetero… + grch. gone „Erzeugung, Geburt“]
[He·te·ro·go'nie]
[Heterogonien]