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heulen  

heu|len <sw. V.; hat> [mhd. hiulen, hiuweln, zu mhd. hiuwel, ahd. hūwila = Eule, also eigtl. = wie eine Eule schreien]:

1.a)(von bestimmten Tieren) klagende, lang gezogene, meist durchdringende, hohe Laute ausstoßen: die Hunde, Schakale, Wölfe heulten; der Sturm heulte [ums Haus];

b)(von bestimmten Apparaten, Geräten) einen lang gezogenen, durchdringenden, meist hohen [an- u. abschwellenden] Ton von sich geben, hervorbringen: die Sirenen, Motoren heulten.



2.(ugs.) [laut klagend, mit lang gezogenen, hohen Tönen heftig] weinen: laut, erbärmlich, bitterlich h.; warum sollen Jungen nicht h. dürfen?; sie heulte um ihre Puppe; er heulte vor Freude, vor Rührung, vor Wut; deswegen brauchst du doch nicht zu h.;

*Heulen und Zähneklappern/Zähneknirschen (oft scherzh.; große Furcht, großes Entsetzen; nach Matth. 8, 12): jetzt wird gebummelt, und kurz vor der Prüfung herrscht dann wieder Heulen und Zähneknirschen; zum Heulen sein (ugs.; sehr traurig, deprimierend sein).
heulen  


1. jaulen.

2. weinen; (ugs. abwertend): bläken, brüllen, flennen, greinen; (emotional abwertend): plärren; (nordd.): plieren; (nordd. abwertend): plinsen.

[heulen]
[heule, heulst, heult, heulte, heultest, heulten, heultet, heulest, heulet, heul, geheult, heulend]
heulen  

heu|len <sw. V.; hat> [mhd. hiulen, hiuweln, zu mhd. hiuwel, ahd. hūwila = Eule, also eigtl. = wie eine Eule schreien]:

1.
a)(von bestimmten Tieren) klagende, lang gezogene, meist durchdringende, hohe Laute ausstoßen: die Hunde, Schakale, Wölfe heulten; der Sturm heulte [ums Haus];

b)(von bestimmten Apparaten, Geräten) einen lang gezogenen, durchdringenden, meist hohen [an- u. abschwellenden] Ton von sich geben, hervorbringen: die Sirenen, Motoren heulten.



2.(ugs.) [laut klagend, mit lang gezogenen, hohen Tönen heftig] weinen: laut, erbärmlich, bitterlich h.; warum sollen Jungen nicht h. dürfen?; sie heulte um ihre Puppe; er heulte vor Freude, vor Rührung, vor Wut; deswegen brauchst du doch nicht zu h.;

*Heulen und Zähneklappern/Zähneknirschen (oft scherzh.; große Furcht, großes Entsetzen; nach Matth. 8, 12): jetzt wird gebummelt, und kurz vor der Prüfung herrscht dann wieder Heulen und Zähneknirschen; zum Heulen sein (ugs.; sehr traurig, deprimierend sein).
heulen  

[sw.V.; hat] [mhd. hiulen, hiuweln, zu mhd. hiuwel, ahd. huwila= Eule, also eigtl.= wie eine Eule schreien]: 1. a) (von bestimmten Tieren) klagende, lang gezogene, meist durchdringende, hohe Laute ausstoßen: die Hunde, Schakale, Wölfe heulten; Ü der Sturm heulte [ums Haus]; b) (von bestimmten Apparaten, Geräten) einen lang gezogenen, durchdringenden, meist hohen [an- u. abschwellenden] Ton von sich geben, hervorbringen: die Sirenen, Motoren heulten. 2. (ugs.) [laut klagend, mit lang gezogenen, hohen Tönen heftig] weinen: laut, erbärmlich, bitterlich h.; warum sollen Jungen nicht h. dürfen?; sie heulte um ihre Puppe; er heulte vor Freude, vor Rührung, vor Wut; deswegen brauchst du doch nicht zu h.; *Heulen und Zähneklappern/Zähneknirschen (oft scherzh.; große Furcht, großes Entsetzen; nach Matth.8, 12): jetzt wird gebummelt, und kurz vor der Prüfung herrscht dann wieder Heulen und Zähneknirschen; zum Heulen sein (ugs.; sehr traurig, deprimierend sein).
heulen  

heulen, jammern, jaulen (umgangssprachlich), wimmern, winseln
[jammern, jaulen, wimmern, winseln]
heulen  

n.
<V.i.; hat; umg.> weinen (Person); klagend brüllen (Tier, bes. Hund, Wolf); lang gezogene Töne hervorbringen, in lang gezogenen Tönen pfeifen (Sirene); sausen, brausen, hörbar wehen (Wind); Heulen und Zähneklappern große Angst, Furcht; hör auf zu ~, <od.> mit Heulen!; der Sturm heulte ums Haus, durch die Baumwipfel; es ist zum Heulen <umg.> es ist zum Verzweifeln; das ~de Elend kriegen in Verzweiflung geraten; wie das ~de Elend aussehen sehr bekümmert, verzweifelt; → a. Geheul, Wolf;[<mhd. hiulen, hiuweln „schreien (wie eine Eule)“ zu mhd. hiuwel <ahd. huwila „Eule“]
['heu·len]
[heule, heulst, heult, heulen, heulte, heultest, heulten, heultet, heulest, heulet, heul, geheult, heulend]