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hintergehen  

1hin|ter|ge|hen <unr. V.; hat> [mhd. hindergān, urspr. = einen Feind umgehen u. von hinten anfallen]:

1.durch unaufrichtiges Verhalten täuschen, betrügen: jmdn. h.; er hat seine Frau [mit einer Kollegin] hintergangen (er hat [mit einer Kollegin] Ehebruch begangen); sich von jmdm. hintergangen fühlen.


2.(selten) listig, schlau umgehen: jmds. Anweisung h.


3.(selten) auf die Hintergründe von etw. zurückgehen: ein Prinzip h.


2hịn|ter|ge|hen <unr. V.; ist> (ostmd., südd., österr. ugs.): nach hinten gehen.
hintergehen  

hin|ter|ge|hen (täuschen, betrügen); hintergangen
hintergehen  

betrügen, hinters Licht führen, täuschen; (österr.): betakeln, einkochen; (ugs.): anleimen, ausschmieren, hereinlegen, leimen, linken, reinlegen, übers Ohr hauen, verladen, verschaukeln; (österr. ugs.): ums Haxel hauen; (österr. ugs. scherzh.): einkochen; (salopp): anschmieren, aufs Kreuz legen, lackieren; (derb): anscheißen; (landsch.): anmeiern, ansohlen, belämmern, betuppen; (veraltet): defraudieren, zirkumvenieren.
[hintergehen]
[gehe hinter, gehst hinter, geht hinter, gehen hinter, ging hinter, gingst hinter, gingen hinter, gingt hinter, gehest hinter, gehet hinter, ginge hinter, gingest hinter, ginget hinter, geh hinter, hintergangen, hintergehend, hinterzugehen]
hintergehen  

1hin|ter|ge|hen <unr. V.; hat> [mhd. hindergān, urspr. = einen Feind umgehen u. von hinten anfallen]:

1.durch unaufrichtiges Verhalten täuschen, betrügen: jmdn. h.; er hat seine Frau [mit einer Kollegin] hintergangen (er hat [mit einer Kollegin] Ehebruch begangen); sich von jmdm. hintergangen fühlen.


2.(selten) listig, schlau umgehen: jmds. Anweisung h.


3.(selten) auf die Hintergründe von etw. zurückgehen: ein Prinzip h.


2hịn|ter|ge|hen <unr. V.; ist> (ostmd., südd., österr. ugs.): nach hinten gehen.
hintergehen  

[unr.V.; hat] [mhd. hindergan, urspr.= einen Feind umgehen u. von hinten anfallen]: 1. durch unaufrichtiges Verhalten täuschen, betrügen: jmdn. h.; er hat seine Frau [mit einer Kollegin] hintergangen (er hat [mit einer Kollegin] Ehebruch begangen); sich von jmdm. hintergangen fühlen. 2. (selten) listig, schlau umgehen: jmds. Anweisung h. 3. (selten) auf die Hintergründe von etw. zurückgehen: ein Prinzip h.
hintergehen  

v.
<V.i. 145; ist; umg.> nach hinten gehen
['hin·ter|ge·hen]
[gehe hinter, gehst hinter, geht hinter, gehen hinter, ging hinter, gingst hinter, gingen hinter, gingt hinter, gehest hinter, gehet hinter, ginge hinter, gingest hinter, ginget hinter, geh hinter, hintergangen, hintergehend, hinterzugehen]

v.
<V.t. 145; hat> jmdn. ~ betrügen, täuschen; er hat sie hintergangen
[hin·ter'ge·hen]
[gehe hinter, gehst hinter, geht hinter, gehen hinter, ging hinter, gingst hinter, gingen hinter, gingt hinter, gehest hinter, gehet hinter, ginge hinter, gingest hinter, ginget hinter, geh hinter, hintergangen, hintergehend, hinterzugehen]