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hintern  

Hịn|tern, der; -s, - [mhd. hinder(e), zu 2↑ Hintere ; das -n stammt aus den gebeugten Fällen] (ugs.): Gesäß: ein dicker H.; den H. zusammenkneifen; sich den H. wischen; einem Kind den H. [aus]putzen; jmdm./jmdn. in den H. treten; jmdm. den H. verhauen; den H. voll[gehauen] bekommen; jmdm. ein paar (ein paar Schläge) auf den H. geben; sich auf seinen H. setzen (salopp verstärkend; sich hinsetzen) und lernen; auf den H. fallen; mit dem H. wackeln;

*sich in den H. beißen [können] (salopp; ↑ Arsch ); sich mit etw. den H. [ab]wischen können (derb; etw., bes. Papiere o. Ä., besitzen, was sich als völlig wertlos herausgestellt hat): mit diesen Aktien kannst du dir den H. wischen; den H. betrügen (salopp scherzh.; sich erbrechen); alles an den H. hängen (salopp; sein ganzes Geld für Kleidung ausgeben); jmdm. an den H. wollen (salopp; jmdm. etw. Schlimmes antun, zufügen wollen, jmdn. zu etw. Unangenehmem, Schlimmem heranziehen wollen); sich auf den H. setzen (salopp:fleißig lernen, arbeiten o. Ä.: du musst dich eben auf den H. setzen, wenn du die Prüfung schaffen willst. aufs Gesäß fallen. völlig überrascht sein); jmdm. in den H. kriechen/(seltener:) jmdm. den H. lecken (derb; ↑ Arsch ); jmdm./jmdn. in den H. treten (salopp; jmdn. grob, rücksichtslos behandeln, z. B. um ihn an etw. zu erinnern, in Schwung zu bringen bzw. zu etw. zu veranlassen); jmdm. mit dem [nackten] H. ins Gesicht springen (derb; jmdm. ins Gesicht springen; Gesicht (1) ).hịn|tern <Präp. + Art.> (in festen Verbindungen o. Ä.; sonst ugs.): hinter den.
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Hịn|tern, der; -s, - (ugs. für Gesäß)hịn|ternugs. für hinter den)
Hintern  

Gesäß, Steiß; (ugs.): Hinterer, Hinterpartie, Hinterseite, Hinterster, Hinterteil, Hinterviertel; (salopp): Hinterkastell, Kiste; (fam.): Po, Podex, Popo; (derb): Arsch; (scherzh.): Kehrseite; (ugs. scherzh.): Gegenteil, Hintergestell, Sitzfläche; (salopp scherzh.): Sitzfleisch; (scherzh. verhüll.): verlängerter Rücken; (ugs. verhüll. scherzh.): Allerwertester; (landsch.): Pöter, Tokus; (landsch. scherzh.): Hintersteven; (bildungsspr. veraltet scherzh.): Posteriora; (bes. schles.): Dups; (nordd. Kinderspr.): Pöker, Pöks.
[Hintern]
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Hịn|tern, der; -s, - [mhd. hinder(e), zu 2↑ Hintere; das -n stammt aus den gebeugten Fällen] (ugs.): Gesäß: ein dicker H.; den H. zusammenkneifen; sich den H. wischen; einem Kind den H. [aus]putzen; jmdm./jmdn. in den H. treten; jmdm. den H. verhauen; den H. voll[gehauen] bekommen; jmdm. ein paar (ein paar Schläge) auf den H. geben; sich auf seinen H. setzen (salopp verstärkend; sich hinsetzen) und lernen; auf den H. fallen; mit dem H. wackeln;

*sich in den H. beißen [können] (salopp; ↑ Arsch); sich mit etw. den H. [ab]wischen können (derb; etw., bes. Papiere o. Ä., besitzen, was sich als völlig wertlos herausgestellt hat): mit diesen Aktien kannst du dir den H. wischen; den H. betrügen (salopp scherzh.; sich erbrechen); alles an den H. hängen (salopp; sein ganzes Geld für Kleidung ausgeben); jmdm. an den H. wollen (salopp; jmdm. etw. Schlimmes antun, zufügen wollen, jmdn. zu etw. Unangenehmem, Schlimmem heranziehen wollen); sich auf den H. setzen (salopp:fleißig lernen, arbeiten o. Ä.: du musst dich eben auf den H. setzen, wenn du die Prüfung schaffen willst. aufs Gesäß fallen. völlig überrascht sein); jmdm. in den H. kriechen/(seltener:) jmdm. den H. lecken (derb; ↑ Arsch); jmdm./jmdn. in den H. treten (salopp; jmdn. grob, rücksichtslos behandeln, z. B. um ihn an etw. zu erinnern, in Schwung zu bringen bzw. zu etw. zu veranlassen); jmdm. mit dem [nackten] H. ins Gesicht springen (derb; jmdm. ins Gesicht springen; Gesicht (1)).hịn|tern <Präp. + Art.> (in festen Verbindungen o. Ä.; sonst ugs.): hinter den.
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[Präp. + Art.] (in festen Verbindungen o.Ä.; sonst ugs.): hinter den.
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n.
<m. 4; umg.> = Gesäß; jmdm. den ~ versohlen jmdn. verhauen; du bekommst den ~ voll, wenn du nicht folgst du bekommst Schläge; ein paar auf den ~ bekommen (Kind) Schläge bekommen; sich auf den ~ setzen hinfallen; <auch> energisch arbeiten; ich könnt' mich in den ~ beißen, weil ich das (nicht) getan habe ich ärgere mich sehr, bereue es heftig;
['Hin·tern]