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Hose  

Ho|se, die; -, -n [mhd. hose, ahd. hosa = Bekleidung der (Unter)schenkel samt den Füßen, in germ. Zeit wahrsch. Bez. für die mit Riemen um die Unterschenkel geschnürten Tuch- oder Lederlappen; eigentlich = Hülle, Bedeckendes]:

1.a)<häufig auch im Pl. mit singularischer Bed.> Kleidungsstück, das den Körper von der Taille an abwärts u. jedes der Beine ganz od. teilweise bedeckt: eine enge H.; ein Paar neue -n; sie trägt -n; die H. (die Hosenbeine) hochkrempeln; das Kind hat die, seine H. vollgemacht, hat in die H., -n gemacht; in die -n schlüpfen;

R -n runter! (Skat; beim Null ouvert an den Spieler gerichtete Aufforderung, die Karten aufzudecken);


*jmdm. geht die H. mit Grundeis (↑ Arsch ); tote H. (bes. Jugendspr.; Ereignislosigkeit, Schwunglosigkeit): in unserem Dorf ist echt tote H.; nach der Halbzeit herrschte tote H.; jmds. -n sind voll (salopp; jmd. hat große Angst); [zu Hause, daheim] die -n anhaben (ugs.; als Frau im Haus bestimmend sein, herrschen); die -n runterlassen (salopp; etwas bisher Verschwiegenes preisgeben, die Wahrheit bekennen); die H., -n [gestrichen] voll haben (salopp; große Angst haben); jmdm. die -n stramm ziehen (fam.; jmdm. Schläge aufs Gesäß geben); sich auf die -n setzen (fam.; ernsthaft anfangen zu lernen); in die H. /-n gehen (salopp; sich nicht realisieren lassen; misslingen); sich [vor Angst] in die H. /-n machen (salopp; große Angst haben); mit jmdm. in die -n müssen (schweiz.; sich mit jmdm. im Kampf messen müssen; nach der besonderen Kleidung, die beim Schwingen üblich ist);

b)Schlüpfer, Unterhose.



2.<Pl.> (Zool.) in verschiedener Weise ausgebildete Muskelpartie am Schenkel der Hinterhand bes. beim Pferd: das Pferd hat gute -n.


3.(Zool.) starke Befiederung der Beine bei bestimmten Greifvögeln (z. B. Adlern, Falken).
Hose  

Ho|se, die; -, -n
Hose  

Ho|se, die; -, -n [mhd. hose, ahd. hosa = Bekleidung der (Unter)schenkel samt den Füßen, in germ. Zeit wahrsch. Bez. für die mit Riemen um die Unterschenkel geschnürten Tuch- oder Lederlappen; eigentlich = Hülle, Bedeckendes]:

1.
a)<häufig auch im Pl. mit singularischer Bed.> Kleidungsstück, das den Körper von der Taille an abwärts u. jedes der Beine ganz od. teilweise bedeckt: eine enge H.; ein Paar neue -n; sie trägt -n; die H. (die Hosenbeine) hochkrempeln; das Kind hat die, seine H. vollgemacht, hat in die H., -n gemacht; in die -n schlüpfen;

R-n runter! (Skat; beim Null ouvert an den Spieler gerichtete Aufforderung, die Karten aufzudecken);


*jmdm. geht die H. mit Grundeis (↑ Arsch); tote H. (bes. Jugendspr.; Ereignislosigkeit, Schwunglosigkeit): in unserem Dorf ist echt tote H.; nach der Halbzeit herrschte tote H.; jmds. -n sind voll (salopp; jmd. hat große Angst); [zu Hause, daheim] die -n anhaben (ugs.; als Frau im Haus bestimmend sein, herrschen); die -n runterlassen (salopp; etwas bisher Verschwiegenes preisgeben, die Wahrheit bekennen); die H., -n [gestrichen] voll haben (salopp; große Angst haben); jmdm. die -n stramm ziehen (fam.; jmdm. Schläge aufs Gesäß geben); sich auf die -n setzen (fam.; ernsthaft anfangen zu lernen); in die H. /-n gehen (salopp; sich nicht realisieren lassen; misslingen); sich [vor Angst] in die H. /-n machen (salopp; große Angst haben); mit jmdm. in die -n müssen (schweiz.; sich mit jmdm. im Kampf messen müssen; nach der besonderen Kleidung, die beim Schwingen üblich ist);

b)Schlüpfer, Unterhose.



2.<Pl.> (Zool.) in verschiedener Weise ausgebildete Muskelpartie am Schenkel der Hinterhand bes. beim Pferd: das Pferd hat gute -n.


3.(Zool.) starke Befiederung der Beine bei bestimmten Greifvögeln (z. B. Adlern, Falken).
Hose  

n.
<f. 19; oft Pl. statt des Sing. gebraucht> Bekleidung für den unteren Teil des Rumpfes u. die od. einen Teil der Beine, Beinkleid; <bei Vögeln> starke Schenkelfedern; <beim Pferd> Ober- u. Unterschenkelmuskulatur; der von der Honigbiene eingetragene Pollen, der wie eine Hose an ihren Hinterschenkeln klebt; ein Paar ~n eine Hose; anhaben: sie hat die ~n an <fig.; umg.> sie ist der Herr im Haus, sie gibt in der Ehe den Ton an, sie bestimmt alles; einem Jungen die ~n strammziehen ihn verhauen, züchtigen; kurze, lange, enge, weite ~n; die ~n (gestrichen) voll haben <derb> große Angst haben; sich auf die ~n setzen <umg.> fleißig sein, tüchtig arbeiten (geistig); das Herz fiel ihm in die ~n <fig.; umg.> der Mut verließ ihn; in die ~n machen (Kind); das ist Jacke wie ~ <umg.> das ist ganz gleich, das kommt auf dasselbe heraus; [<ahd. hosa „Bekleidung der Unterschenkel samt den Füßen“, engl. hose <germ. *huson- „Hülle“; zu idg. *(s)keu- „verbergen, umhüllen“; Haut]
['Ho·se]
[Hosen]