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Humor  

1Hu|mor der; -s, -e (Plural selten) <lat.-fr.-engl.>:

1.(ohne Plural) Fähigkeit eines Menschen, über bestimmte Dinge zu lachen.


2.sprachliche, künstlerische o. ä. Äußerung einer von 1 Humor (1) bestimmten Geisteshaltung; schwarzer Humor: Humor, der das Grauen, das Grauenhafte einbezieht


2Hu|mor der; -s, -es <lat.>: (Med.) Körperflüssigkeit
Humor  

1Hu|mor, der; -s, -e <Pl. selten> [älter engl. humour = literarische Stilgattung des Komischen, eigtl. = Stimmung, Laune < afrz. humour < lat. (h)umores="(Temperament" u. Charakter bestimmende) Körpersäfte, zu: (h)umor="Feuchtigkeit," Flüssigkeit]:

1.<o. Pl.> Fähigkeit u. Bereitschaft, der Unzulänglichkeit der Welt u. der Menschen, den Schwierigkeiten u. Missgeschicken des Alltags mit heiterer Gelassenheit zu begegnen: er hat, besitzt einen goldenen H.; etw. mit H. tragen; ein Mensch ohne H.; er hat keinen H. (reagiert sehr leicht verärgert, ist nicht in der Lage, etw. gelassen auf-, hinzunehmen); er hat keinen Sinn für H. (ihm fehlt der Humor, er ist humorlos);

R du hast [ja vielleicht] H.! (was denkst du dir eigentlich!);
H. ist, wenn man trotzdem lacht.


2.sprachliche, künstlerische o. ä. Äußerung einer von Humor (1) bestimmten Geisteshaltung, Wesensart: der rheinische, der Kölner H.; gezeichneter H. (Humor in der Kunstform der Karikatur o. Ä.); schwarzer (das Grauen, Grauenhafte einbeziehender) H.


3.<o. Pl.> gute Laune, fröhliche Stimmung: den H. [nicht] verlieren.


2Hu|mor, der; -s, -es [hu'mo:re:s; lat. (h)umor, 1↑ Humor ] (Med. selten): Körpersaft.
Humor  

Hu|mor, der; -s, -e Plur. selten <engl.> (heitere Gelassenheit, Wesensart; [gute] Laune)

Hu|mor, der; -s, ...ores <lat.> (Med. Körperflüssigkeit)
Humor  


1. Scherz, Spaß, Witz.

2. Ausgelassenheit, Freude, Freudigkeit, Fröhlichkeit, Glückseligkeit, gute Laune, Heiterkeit, Jubel, Lebensfreude, Trubel, Übermut, Vergnügen, Vergnügtheit; (geh.): Entzücken, Frohmut, Wonne; (bildungsspr.): Euthymie; (veraltet): Frohheit, Hilarität, Konvivialität.

[Humor]
[Humors, Humore, Humoren]
Humor  

1Hu|mor, der; -s, -e <Pl. selten> [älter engl. humour = literarische Stilgattung des Komischen, eigtl. = Stimmung, Laune < afrz. humour < lat. (h)umores="(Temperament" u. Charakter bestimmende) Körpersäfte, zu: (h)umor="Feuchtigkeit," Flüssigkeit]:

1.<o. Pl.> Fähigkeit u. Bereitschaft, der Unzulänglichkeit der Welt u. der Menschen, den Schwierigkeiten u. Missgeschicken des Alltags mit heiterer Gelassenheit zu begegnen: er hat, besitzt einen goldenen H.; etw. mit H. tragen; ein Mensch ohne H.; er hat keinen H. (reagiert sehr leicht verärgert, ist nicht in der Lage, etw. gelassen auf-, hinzunehmen); er hat keinen Sinn für H. (ihm fehlt der Humor, er ist humorlos);

Rdu hast [ja vielleicht] H.! (was denkst du dir eigentlich!);
H. ist, wenn man trotzdem lacht.


2.sprachliche, künstlerische o. ä. Äußerung einer von Humor (1) bestimmten Geisteshaltung, Wesensart: der rheinische, der Kölner H.; gezeichneter H. (Humor in der Kunstform der Karikatur o. Ä.); schwarzer (das Grauen, Grauenhafte einbeziehender) H.


3.<o. Pl.> gute Laune, fröhliche Stimmung: den H. [nicht] verlieren.


2Hu|mor, der; -s, -es [hu'mo:re:s; lat. (h)umor, 1↑ Humor] (Med. selten): Körpersaft.
Humor  

Humor, Komik, Witz
[Komik, Witz]
Humor  

n.
<m.; -s; unz.> Fähigkeit, auch die Schattenseiten des Lebens mit heiterer Gelassenheit u. geistiger Überlegenheit zu betrachten; überlegene Heiterkeit, heitere seel. Grundhaltung; (keinen) ~ haben; einen goldenen, unverwüstlichen ~ haben; (keinen) Sinn für ~ haben; eine Mitteilung mit ~ aufnehmen; sich mit ~ in etwas fügen, schicken [<lat. humor „Feuchtigkeit“, von der mittelalterl. Medizin auf die Körpersäfte angewendet, die (nach ihrer Lehre) die innere Art des Menschen bestimmen]
[Hu'mor]
[Humors, Humore, Humoren]