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Hungertuch  

Hụn|ger|tuch, das <Pl. ...tücher>: mit Passionsszenen o. Ä. bemaltes od. besticktes Tuch, das (vor allem im 15. und 16. Jh.) in der Fastenzeit vor dem Chor aufgehängt wurde od. den Altar verhüllte:

*am H. nagen (ugs. scherzh.; sich sehr einschränken müssen, Not leiden; nach dem Hungertuch als Symbol des Fastens u. der Buße, aus der Wendung »am H. nähen« hervorgegangen).
Hungertuch  

Hụn|ger|tuch Plur. ...tücher (Fastentuch)
Hungertuch  

Hụn|ger|tuch, das <Pl. ...tücher>: mit Passionsszenen o. Ä. bemaltes od. besticktes Tuch, das (vor allem im 15. und 16. Jh.) in der Fastenzeit vor dem Chor aufgehängt wurde od. den Altar verhüllte:

*am H. nagen (ugs. scherzh.; sich sehr einschränken müssen, Not leiden; nach dem Hungertuch als Symbol des Fastens u. der Buße, aus der Wendung »am H. nähen« hervorgegangen).
Hungertuch  

n.
<n. 12u; bis zum 18. Jh.> Fastentuch, Tuch mit bibl. Szenen, bes. aus der Passion Christi, das in der Fastenzeit vor den Altar od. Chor gehängt wurde; am ~ nagen <fig.> Hunger leiden, nichts zu essen haben; [wahrscheinl. aus „am Hungertuch nähen“ infolge des ähnlichen Klanges]
['Hun·ger·tuch]
[Hungertuches, Hungertuchs, Hungertuche, Hüngertucher, Hüngertuchern]