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Hysteron-Proteron  

Hỵs|te|ron-Pro|te|ron das; -s, Hystera-Prọtera <gr.; »das Spätere (ist) das Frühere«>:

1.(Philos.) Scheinbeweis aus einem selbst erst zu beweisenden Satz.


2.(Rhet.) Redefigur, bei der das begrifflich od. zeitlich Spätere zuerst steht (z. B. bei Vergil: Lasst uns sterben und uns in die Feinde stürzen!)

[HysteronProteron]
Hysteron-Proteron  

Hỵs|te|ron-Pro|te|ron, das; -s, Hystera-Protera [griech. hýsteron próteron = das Spätere (ist) das Frühere]:

1.(Philos., Logik) Beweis aus einem Satz, der selbst erst zu beweisen ist.


2.(Rhet.) Redefigur, bei der das nach Logik od. Zeitfolge Spätere zuerst steht (z. B. bei Vergil: moriamus et in media arma ruamus = lasst uns sterben und uns mitten in die Feinde stürzen).

[HysteronProteron]
Hysteron-Proteron  

Hỵs|te|ron-Pro|te|ron, das; -s, Hystera-Protera <griech.> (Philos. Scheinbeweis; Rhet. Redefigur, bei der das [nach der Logik] Spätere zuerst steht)
[HysteronProteron]
Hysteron-Proteron  

Hỵs|te|ron-Pro|te|ron, das; -s, Hystera-Protera [griech. hýsteron próteron = das Spätere (ist) das Frühere]:

1.(Philos., Logik) Beweis aus einem Satz, der selbst erst zu beweisen ist.


2.(Rhet.) Redefigur, bei der das nach Logik od. Zeitfolge Spätere zuerst steht (z. B. bei Vergil: moriamus et in media arma ruamus = lasst uns sterben und uns mitten in die Feinde stürzen).

[HysteronProteron]
Hysteron-Proteron  

'Hys·te·ron-'Pro·te·ron <n.; -s, 'Hy·stera-'Pro·te·ra/ 'Hys·te·ra-'Pro·te·ra> eigtl. „das Spätere ist das Frühere“, Redefigur, bei der zuerst der Gedanke steht, der nach Zeitfolge od. Logik nachstehen sollte; <Logik> Schein-, Zirkelbeweis, Beweis aus einem Urteil, das selbst erst noch bewiesen werden muss [grch., „Späteres früher“]
['Hy·ste·ron-'Pro·te·ron,]
[Hysteron Proteron]