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inner  

ịn|ner... <Adj.> [mhd. inner, ahd. innaro = inwendig, zu 1↑ in ]:

1.a)sich an, auf der Innenseite, im Innenraum, im Inneren von etw. befindend; innen befindlich, liegend: die innere Seite eines Bucheinbands; die innere Jackentasche; der innere Rand; die innere Bahn; die inneren Organe (Med.; die im Körper liegenden Organe wie Eingeweide, Atmungs-, Verdauungsorgane, Drüsen u. a.);

b)(Med.) die inneren Organe betreffend, durch sie bewirkt; die Behandlung der inneren Organe betreffend, ihr dienend: innere Krankheiten, Verletzungen; die innere Sekretion (Sekretion von Drüsen unmittelbar in die Blutbahn); eine innere Blutung (Blutung im Inneren des Körpers, eines inneren Organs); die innere Medizin (Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Entstehung, Erkennung u. Behandlung innerer Krankheiten befasst); die innere Abteilung, Station eines Krankenhauses (Abteilung, Station zur Behandlung innerer Krankheiten); <subst.:> der Patient kommt in die Innere (Med. Jargon; innere Abteilung, Station).



2.a)im geistig-seelischen Bereich vorhanden, wirksam, begründet; im Inneren eines Menschen angesiedelt, von dort ausgehend: innere Ruhe, Erregung, Ungeduld; innere Spannungen; innere Anteilnahme; das innere Bedürfnis, den inneren Drang verspüren, etw. zu tun;

b)einer Sache innewohnend, in ihr als Eigentümlichkeit, Besonderheit, als etw. Charakteristisches enthalten: der innere Aufbau, die innere Gesetzmäßigkeit eines Ablaufs; die innere Ordnung, Geschlossenheit der Partei muss gewährleistet sein.



3.das Inland (1 b) betreffend; inländisch: die inneren Probleme, Fragen dieses Landes; die Ministerin für innere Angelegenheiten; <subst.:> der Minister, das Ministerium des Inner[e]n.
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ịn|ner|halb; als Präp. mit Gen.: innerhalb eines Jahres, zweier Jahre; im Plur. mit Dat., wenn der Gen. nicht erkennbar ist: innerhalb vier Jahren, vier Tagen
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ịn|ner... <Adj.> [mhd. inner, ahd. innaro = inwendig, zu 1↑ in]:

1.
a)sich an, auf der Innenseite, im Innenraum, im Inneren von etw. befindend; innen befindlich, liegend: die innere Seite eines Bucheinbands; die innere Jackentasche; der innere Rand; die innere Bahn; die inneren Organe (Med.; die im Körper liegenden Organe wie Eingeweide, Atmungs-, Verdauungsorgane, Drüsen u. a.);

b)(Med.) die inneren Organe betreffend, durch sie bewirkt; die Behandlung der inneren Organe betreffend, ihr dienend: innere Krankheiten, Verletzungen; die innere Sekretion (Sekretion von Drüsen unmittelbar in die Blutbahn); eine innere Blutung (Blutung im Inneren des Körpers, eines inneren Organs); die innere Medizin (Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Entstehung, Erkennung u. Behandlung innerer Krankheiten befasst); die innere Abteilung, Station eines Krankenhauses (Abteilung, Station zur Behandlung innerer Krankheiten); <subst.:> der Patient kommt in die Innere (Med. Jargon; innere Abteilung, Station).



2.
a)im geistig-seelischen Bereich vorhanden, wirksam, begründet; im Inneren eines Menschen angesiedelt, von dort ausgehend: innere Ruhe, Erregung, Ungeduld; innere Spannungen; innere Anteilnahme; das innere Bedürfnis, den inneren Drang verspüren, etw. zu tun;

b)einer Sache innewohnend, in ihr als Eigentümlichkeit, Besonderheit, als etw. Charakteristisches enthalten: der innere Aufbau, die innere Gesetzmäßigkeit eines Ablaufs; die innere Ordnung, Geschlossenheit der Partei muss gewährleistet sein.



3.das Inland (1 b) betreffend; inländisch: die inneren Probleme, Fragen dieses Landes; die Ministerin für innere Angelegenheiten; <subst.:> der Minister, das Ministerium des Inner[e]n.
inner  

adj.
<Adj.>
1 innen befindlich, innen stattfindend; <Med.> im Innern des Körpers (gelegen, stattfindend); <fig.> geistig, seelisch, im Wesen begründet
2 ~e Abteilung, Station Abteilung eines Krankenhauses zur Behandlung innerer Krankheiten; die ~en Angelegenheiten eines Staates; ~e Atmung Stoffwechselvorgänge, bei denen Stoffe unter Verwendung von Sauerstoff, der mit dem roten Blutfarbstoff herangebracht wurde, durch Oxidation abgebaut werden; vor meinem ~en Auge stand … <fig.> im Geiste sah ich; ~e Blutung; ~e Energie Zustandsgröße der Thermodynamik, gesamte Energie eines Systems, die nur durch dessen inneren Zustand bestimmt ist; ~e Führung <Bundeswehr> alle Maßnahmen, die dazu dienen, Soldaten auszubilden u. zu führen sowie deren Vorgesetzte dazu zu befähigen; es fehlt ihm an ~em Halt; im ~sten Herzen ganz tief im H., heimlich; einen ~en Konflikt, Zwiespalt haben; ~e Krankheiten alle Erkrankungen, die den ganzen Organismus in Mitleidenschaft ziehen u. deren Behandlung im allg. nicht chirurgisch ist; auf der ~en Linie operieren <Mil.> die kürzesten Verbindungen nutzen; ~e Medizin Erkennung u. Behandlung der inneren Krankheiten; für den ~en Menschen etwas tun <umg.; scherzh.> für das leibl. Wohl; Innere Mission <Abk.: I.M.> evang. Vereinstätigkeit zur Hilfe von Bedürftigen u. Festigung der Gemeinden; ~er Monolog <Lit.> moderne Technik der Erzählung u. des Romans, die Gedanken u. Gefühle so wiedergibt, wie sie die handelnden Personen im Augenblick erleben; die ~en Organe Eingeweide; <Sammelbez. für> alle Organe, die nicht der Stützung u. Fortbewegung des Körpers dienen; ~e Reserven haben seel. widerstandsfähig sein; ~e Sekretion Absonderung von Stoffen durch Drüsen ins Innere des Körpers, direkt ins Blut; ~e Spannung <Phys.> Eigenspannung; die ~e Stadt das Zentrum der Stadt; eine ~e Stimme warnte mich <fig.> mein Instinkt; seiner ~sten Überzeugung entsprechend [<mhd. innere, ahd. innaro „innerlich“]
['in·ner(e,-er,-es)]
[innerer, innere, inneres, inneren, innerem, innererer, innerere, innereres, innereren, innererem, innerster, innerste, innerstes, innersten, innerstem]