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Interferenz  

In|ter|fe|rẹnz die; -, -en <lat.-nlat.>:

1.(Physik) Überlagerung beim Zusammentreffen zweier od. mehrerer Wellenzüge.


2.(Biol.; Med.) Hemmung eines biologischen Vorgangs durch einen gleichzeitigen u. gleichartigen anderen (z. B. Hemmung des Chromosomenaustausches in der Nähe eines bereits erfolgten Chromosomenbruchs, einer Virusinfektion durch ein anderes Virus o. Ä.).


3.(Sprachw.) a)Einwirkung eines sprachlichen Systems auf ein anderes, die durch die Ähnlichkeit von Strukturen verschiedener Sprachen od. durch die Vertrautheit mit verschiedenen Sprachen entsteht;

b)falsche Analogie beim Erlernen einer Sprache von einem Element der Fremdsprache auf ein anderes (z. B. die Verwechslung ähnlich klingender Wörter);

c)Verwechslung von ähnlich klingenden [u. semantisch verwandten] Wörtern innerhalb der eigenen Sprache.



4.Erscheinung des ↑ Interferierens, Überlagerung, Überschneidung
Interferenz  

In|ter|fe|rẹnz, die; -, -en [zu ↑ interferieren ]:

1.(Physik) Überlagerung beim Zusammentreffen zweier od. mehrerer Wellenzüge.


2.(bildungsspr.) Überlagerung, Überschneidung.
Interferenz  

In|ter|fe|rẹnz, die; -, -en <lat.> (Physik Überlagerung von Wellen; Sprachw. Abweichung von der Norm durch den Einfluss anderer sprachlicher Elemente; Verwechslung, falscher Gebrauch)
Interferenz  

In|ter|fe|rẹnz, die; -, -en [zu ↑ interferieren]:

1.(Physik) Überlagerung beim Zusammentreffen zweier od. mehrerer Wellenzüge.


2.(bildungsspr.) Überlagerung, Überschneidung.
Interferenz  

n.
<f. 20> die bei Überlagerung von zusammentreffenden kohärenten Wellen auftretende Verstärkung od. Abschwächung der resultierenden Wellenintensität; Überlagerung, Überschneidung; gegenseitiger Einfluss verschiedener Sprachen aufeinander [<lat. inter „zwischen“ + ferre „tragen“]
[In·ter·fe'renz]
[Interferenzen]