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Inzidenz  

In|zi|dẹnz die; -, -en <lat.-mlat.>:

1.(veraltet) Eintritt (eines Ereignisses), Vorfall.


2.(Geometrie) Eigenschaft, gemeinsame Punkte zu besitzen; Beziehung zwischen einem Punkt u. einer Geraden, wobei der Punkt auf der Geraden liegt bzw. die Gerade durch den Punkt geht.


3.(Astron.) Einfall von [atomaren] Teilchen in ein bestimmtes Raumgebiet.


4.(Wirtsch.) Umstand, dass öffentliche Subventionen od. Steuern nicht die Wirtschaftssubjekte begünstigen od. belasten, denen sie vom Gesetzgeber zugedacht sind
Inzidenz  

n.
<f.; -, -en od. -zi·en; veraltet> Vorfall, Eintritt eines Ereignisses; <Geom.> Relation, die in den Axiomen der Geometrie zwischen den Punkten u. Geraden od. zwischen den Punkten u. Ebenen erklärt wird; <Wirtsch.> Auswirkungen von finanzpolitischen Maßnahmen auf die Einkommensverteilung; <Med.> Neuerkrankungsrate in einem definierten Zeitraum [<frz. incidence „Vorfall“ <lat. incidere „hineinfallen, einschneiden“]
[In·zi'denz]
[Inzidenzen]