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irren  

ịr|ren <sw. V.> [mhd. irren, ahd. irrōn, zu ↑ irre ]:

1.<i. + sich; hat> a)etw. fälschlich für wahr od. richtig halten, eine falsche Meinung von jmdm., etw. haben: er hat sich [in diesem Punkt] gründlich geirrt; du irrst dich [gewaltig], wenn du das denkst; <auch ohne »sich«:> hier irrt der Verfasser; in einem Punkte allerdings irrt der Bericht (stimmt er nicht); er ist der neue Chef, wenn ich nicht irre;

R es irrt der Mensch, solang er strebt (Goethe, Faust I, Vers 317); Irren (auch; i. ist menschlich);


b)eine Person od. Sache fälschlicherweise für die gesuchte, gemeinte halten, sie mit einer andern verwechseln: sich im Datum, in der Hausnummer i.; sich in der Person, in jmds. Motiven i.; ich habe mich in dir leider geirrt (getäuscht);

c)sich um etw. verrechnen: die Verkäuferin hat sich um 50 Cent geirrt; er hat sich in seinen Angaben um einen Tag geirrt.



2.<ist> a)rastlos umherziehen: [ziellos] durch die Lande, die Gegend, die Straßen i.; von Ort zu Ort i.;

b)(bes. von den Augen) sich suchend, tastend, ziellos hin u. her bewegen: seine Augen, sein Blick irrte über den Platz; ziellos irrende Blicke.

irren  

rastlos umherziehen, umherirren; (ugs.): herumirren; (landsch.): biestern.
[irren]
[irre, irrst, irrt, irrte, irrtest, irrten, irrtet, irrest, irret, irr, geirrt, irrend]


1. auf dem Holzweg sein, auf der falschen Fährte sein, im Irrtum sein, in die Irre gehen, sich täuschen, zu einer falschen Annahme kommen; (geh.): fehlgehen, irregehen, sich im Irrtum befinden; (ugs.): auf dem falschen Dampfer sein, danebenhauen, danebenschießen, sich geschnitten haben, schiefgewickelt sein, schiefliegen, sich vertun.

2. a) durcheinanderbringen, sich täuschen, verwechseln.

b) sich verkalkulieren, sich verrechnen; (ugs.): sich vertun.

[irren, sich]
[sich irren, irre, irrst, irrt, irrte, irrtest, irrten, irrtet, irrest, irret, irr, geirrt, irrend, irren sich]
irren  

ịr|ren <sw. V.> [mhd. irren, ahd. irrōn, zu ↑ irre]:

1.<i. + sich; hat>
a)etw. fälschlich für wahr od. richtig halten, eine falsche Meinung von jmdm., etw. haben: er hat sich [in diesem Punkt] gründlich geirrt; du irrst dich [gewaltig], wenn du das denkst; <auch ohne »sich«:> hier irrt der Verfasser; in einem Punkte allerdings irrt der Bericht (stimmt er nicht); er ist der neue Chef, wenn ich nicht irre;

Res irrt der Mensch, solang er strebt (Goethe, Faust I, Vers 317); Irren (auch; i. ist menschlich);


b)eine Person od. Sache fälschlicherweise für die gesuchte, gemeinte halten, sie mit einer andern verwechseln: sich im Datum, in der Hausnummer i.; sich in der Person, in jmds. Motiven i.; ich habe mich in dir leider geirrt (getäuscht);

c)sich um etw. verrechnen: die Verkäuferin hat sich um 50 Cent geirrt; er hat sich in seinen Angaben um einen Tag geirrt.



2.<ist>
a)rastlos umherziehen: [ziellos] durch die Lande, die Gegend, die Straßen i.; von Ort zu Ort i.;

b)(bes. von den Augen) sich suchend, tastend, ziellos hin u. her bewegen: seine Augen, sein Blick irrte über den Platz; ziellos irrende Blicke.

irren  

[sw.V.] [mhd. irren, ahd. irron, zu irre]: 1. [i.+ sich; hat] a) etw. fälschlich für wahr od. richtig halten, eine falsche Meinung von jmdm., etw. haben: er hat sich [in diesem Punkt] gründlich geirrt; du irrst dich [gewaltig], wenn du das denkst; [auch ohne ?sich?:] hier irrt der Verfasser; in einem Punkte allerdings irrt der Bericht (stimmt er nicht); er ist der neue Chef, wenn ich nicht irre; R es irrt der Mensch, solang er strebt (Goethe, FaustI, Vers 317); Irren, (auch:) i. ist menschlich; b) eine Person od. Sache fälschlicherweise für die gesuchte, gemeinte halten, sie mit einer andern verwechseln: sich im Datum, in der Hausnummer i.; sich in der Person, in jmds. Motiven i.; ich habe mich in dir leider geirrt (getäuscht); c) sich um etw. verrechnen: die Verkäuferin hat sich um 50 Pfennig geirrt; er hat sich in seinen Angaben um einen Tag geirrt. 2. [ist] a) rastlos umherziehen: [ziellos] durch die Lande, die Gegend, die Straßen i.; von Ort zu Ort i.; b) (bes. von den Augen) sich suchend, tastend, ziellos hin u. her bewegen: seine Augen, sein Blick irrte über den Platz; ziellos irrende Blicke.
irren  

(sich) irren, (sich) täuschen, (sich) verrennen (umgangssprachlich), (sich) vertun (umgangssprachlich), (sich) verzetteln (umgangssprachlich)
[täuschen, verrennen, vertun, verzetteln]
irren  

v.
1 <V.i.; ist> ohne Kenntnis der Richtung umherlaufen, -fahren; vom rechten Weg abkommen, auf dem falschen Weg; ich bin durch den Wald, von einem Ort zum andern geirrt
2 <V.i.; hat; fig.> falscher Meinung sein, von der rechten Überzeugung abkommen; du irrst, wenn du glaubst, dass …; es irrt der Mensch, solang er strebt (Goethe, Faust, Prolog im Himmel); Irren ist menschlich <Sprichw.>
3 <V. refl.; hat> sich ~ sich täuschen; ich kann mich auch ~ ich weiß es nicht genau; du musst dich ~ das kann nicht stimmen; wenn ich mich nicht irre, so kennen wir uns bereits; ich habe mich gründlich in ihm geirrt ihn falsch beurteilt; sich im Datum, in der Zeit ~; ich habe mich in der Hausnummer, Telefonnummer geirrt; sich in der Person ~ jmdn. verkennen; [irre]
['ir·ren]
[irre, irrst, irrt, irren, irrte, irrtest, irrten, irrtet, irrest, irret, irr, geirrt, irrend]