[ - Collapse All ]
Jagd  

Jagd, die; -, -en [mhd. jaget, jagāt, zu ↑ jagen ]:

1.a)das Aufspüren, Verfolgen, Erlegen od. Fangen von Wild: die J. auf Hasen; auf ein Wild J. machen (es jagen); auf der J. sein (zum Jagen unterwegs sein); auf die J. (jagen) gehen; sie waren auf der J. nach Blauwalen; Wölfe gehen meist nachts auf [die] J.;

*die hohe Jagd (Jägerspr.; die Jagd auf Rot-, Dam-, Stein-, Muffel-, Gams-, Schwarz- u. Auerwild sowie auf Bär, Wolf u. Luchs. Hochwild; urspr. Bez. für das jagdbare Wild, das den Fürsten u. adligen Herren vorbehalten war, im Gegensatz zum Wild der niederen Jagd, das nach herrschaftlicher Genehmigung auch von den niederen Schichten gejagt werden durfte; nach Aufhebung der alten Jagdrechte wurden Damwild u. Fasan dem Hochwild hinzugezählt); die niedere Jagd (Jägerspr.; die Jagd auf Rehwild, Hasen, Kaninchen, Murmeltiere, Füchse, Dachse, kleineres Haarraubwild, Flugwild [außer Auerwild] u. Robben);

b)[gesellige] Veranstaltung, bei der eine Gruppe von Jägern auf bestimmtes Wild jagt: die J. beginnt; jmdn. zur J. einladen.



2.Jagdgesellschaft: die J. bricht auf, reitet vorüber.


3.[Wald]revier mit zugehörigem Wildbestand: eine J. pachten; er ist, befindet sich auf seiner J.; zu dieser J. gehören auch einige fischreiche Gewässer.


4.Verfolgung, um jmdn. zu ergreifen od. etw. zu erlangen: die J. auf einen, nach einem Verbrecher; J. auf jmdn. machen (jmdn. verfolgen); die J. nach Glück, Geld, Besitz, Erfolg.
Jagd  

Jagd, die; -, -en
Jagd  


1. Jägerei; (Jägerspr.): Hatz, Pirsch, Weidwerk.

2. Jagdgebiet, Jagdrevier, Revier.

3. Fahndung, Hatz, Suche, Verfolgung; (geh.): Nachstellung.

[Jagd]
[Jagden]
Jagd  

Jagd, die; -, -en [mhd. jaget, jagāt, zu ↑ jagen]:

1.
a)das Aufspüren, Verfolgen, Erlegen od. Fangen von Wild: die J. auf Hasen; auf ein Wild J. machen (es jagen); auf der J. sein (zum Jagen unterwegs sein); auf die J. (jagen) gehen; sie waren auf der J. nach Blauwalen; Wölfe gehen meist nachts auf [die] J.;

*die hohe Jagd (Jägerspr.; die Jagd auf Rot-, Dam-, Stein-, Muffel-, Gams-, Schwarz- u. Auerwild sowie auf Bär, Wolf u. Luchs. Hochwild; urspr. Bez. für das jagdbare Wild, das den Fürsten u. adligen Herren vorbehalten war, im Gegensatz zum Wild der niederen Jagd, das nach herrschaftlicher Genehmigung auch von den niederen Schichten gejagt werden durfte; nach Aufhebung der alten Jagdrechte wurden Damwild u. Fasan dem Hochwild hinzugezählt); die niedere Jagd (Jägerspr.; die Jagd auf Rehwild, Hasen, Kaninchen, Murmeltiere, Füchse, Dachse, kleineres Haarraubwild, Flugwild [außer Auerwild] u. Robben);

b)[gesellige] Veranstaltung, bei der eine Gruppe von Jägern auf bestimmtes Wild jagt: die J. beginnt; jmdn. zur J. einladen.



2.Jagdgesellschaft: die J. bricht auf, reitet vorüber.


3.[Wald]revier mit zugehörigem Wildbestand: eine J. pachten; er ist, befindet sich auf seiner J.; zu dieser J. gehören auch einige fischreiche Gewässer.


4.Verfolgung, um jmdn. zu ergreifen od. etw. zu erlangen: die J. auf einen, nach einem Verbrecher; J. auf jmdn. machen (jmdn. verfolgen); die J. nach Glück, Geld, Besitz, Erfolg.
Jagd  

Jagd, Jagen
[Jagen]
Jagd  

n.
<f. 20> Weidwerk, Erlegen von Wild nach dem Jagdrecht u. -brauch (Hetz~, Hoch~, Nieder~, Treib~); Wildbestand eines Jagdreviers; <kurz für> Jagdrevier; <fig.> Verfolgung, Nacheilen; Wettlauf; eine ~ pachten; hohe ~ J. auf Hochwild; niedere ~ J. auf Niederwild; die Wilde ~ <german. Myth.> Geisterheer, die einherstürmenden Seelen der Toten; auf die ~ gehen; auf jmdn. ~ machen jmdn. verfolgen; auf etwas ~ machen <fig.> mit allen Mitteln zu erlangen suchen, heftig erstreben; die ~ nach Geld, nach dem Glück; eine wilde ~ nach dem besten Platz [<mhd. jaget <ahd. jagod; jagen]
[Jagd]
[Jagden]