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jagen  

ja|gen <sw. V.> [mhd. jagen, ahd. jagōn; H. u.]:

1.<hat> a)Wild verfolgen, um es zu töten od. zu fangen: einen Hirsch j.; er hat in Afrika Löwen gejagt; Wildenten dürfen vom August an gejagt werden; (Jägerspr.:) auf Rebhühner j.; die Katze jagt eine Maus; nach Fischen jagende Kormorane;

b)auf die Jagd gehen, die Jagd ausüben: es ist eine Freude zu j.; j. gehen; mit Pfeil und Bogen j.;

*<subst.:> jmdn. zum Jagen tragen (jmdn. dazu bringen, das zu tun, was man von ihm erwarten kann).



2. jmdn. [sehr schnell laufend, fahrend] verfolgen u. versuchen, ihn zu ergreifen <hat>: einen Flüchtling, einen Verbrecher j.; von Todesfurcht gejagt; ein gejagter (gehetzter, umhergetriebener) Mensch; ein Gedanke jagt den anderen; die Ereignisse, Katastrophen jagten sich;

*jmdn. mit etw. jagen können (ugs.; mit etw. jmds. Widerwillen erregen): mit Buttermilch kannst du mich j.


3.<hat> a)in eine bestimmte Richtung treiben: die Tiere in den Stall j.; (Fußball Jargon:) den Ball ins Netz, in die linke Ecke j.; der Sturm jagte dicke Wolken übers Land; der Anblick jagte mir einen Schauer über den Rücken;

b)von irgendwo vertreiben, irgendwohin treiben: den Hund aus der Küche j.; die Feinde aus dem Land j.; einen korrupten Politiker aus dem Amt j.



4.(ugs.) (einen [spitzen] Gegenstand) in etw. hineinstoßen, hineintreiben <hat>: der Arzt hat ihm eine Spritze in den Arm gejagt; es blieb nichts übrig, als dem wütenden Tier eine Kugel in, durch den Kopf zu j.


5.sich sehr schnell u. mit Heftigkeit bewegen; eilen, hasten <ist>: sie sind im Laufschritt zum Bahnhof gejagt; er jagte mit Vollgas über die Autobahn; Wolken jagen am Himmel; mit jagendem Atem.


6.gierig streben <hat>: nach Abenteuern, nach Glück, Ruhm, Geld j.
Jagen  

Ja|gen, das; -s, - (forstliche Wirtschaftsfläche)
jagen  


1. auf die Jagd gehen, die Jagd ausüben, Jagd machen, nachstellen; (Jägerspr.): auf die Pirsch gehen, pirschen.

2. sich an jmds. Fersen hängen/heften, fahnden, hetzen, nachjagen, nachsetzen, suchen, verfolgen, zu fangen suchen; (ugs.): hinterher sein.

3. dahinjagen, dahinstürmen, eilen, fegen, hetzen, preschen, rennen, sausen, schießen, stürmen, wieseln; (geh.): fliegen, hasten, stieben; (ugs.): düsen, flitzen, hinsausen, pesen, rasen, sprinten, spritzen, spurten, wetzen; (salopp): gasen; (südd., schweiz.): springen; (landsch.): schesen.

[jagen]
[jage, jagst, jagt, jagte, jagtest, jagten, jagtet, jagest, jaget, jag, gejagt, jagend]
jagen  

ja|gen <sw. V.> [mhd. jagen, ahd. jagōn; H. u.]:

1.<hat>
a)Wild verfolgen, um es zu töten od. zu fangen: einen Hirsch j.; er hat in Afrika Löwen gejagt; Wildenten dürfen vom August an gejagt werden; (Jägerspr.:) auf Rebhühner j.; die Katze jagt eine Maus; nach Fischen jagende Kormorane;

b)auf die Jagd gehen, die Jagd ausüben: es ist eine Freude zu j.; j. gehen; mit Pfeil und Bogen j.;

*<subst.:> jmdn. zum Jagen tragen (jmdn. dazu bringen, das zu tun, was man von ihm erwarten kann).



2. jmdn. [sehr schnell laufend, fahrend] verfolgen u. versuchen, ihn zu ergreifen <hat>: einen Flüchtling, einen Verbrecher j.; von Todesfurcht gejagt; ein gejagter (gehetzter, umhergetriebener) Mensch; ein Gedanke jagt den anderen; die Ereignisse, Katastrophen jagten sich;

*jmdn. mit etw. jagen können (ugs.; mit etw. jmds. Widerwillen erregen): mit Buttermilch kannst du mich j.


3.<hat>
a)in eine bestimmte Richtung treiben: die Tiere in den Stall j.; (Fußball Jargon:) den Ball ins Netz, in die linke Ecke j.; der Sturm jagte dicke Wolken übers Land; der Anblick jagte mir einen Schauer über den Rücken;

b)von irgendwo vertreiben, irgendwohin treiben: den Hund aus der Küche j.; die Feinde aus dem Land j.; einen korrupten Politiker aus dem Amt j.



4.(ugs.) (einen [spitzen] Gegenstand) in etw. hineinstoßen, hineintreiben <hat>: der Arzt hat ihm eine Spritze in den Arm gejagt; es blieb nichts übrig, als dem wütenden Tier eine Kugel in, durch den Kopf zu j.


5.sich sehr schnell u. mit Heftigkeit bewegen; eilen, hasten <ist>: sie sind im Laufschritt zum Bahnhof gejagt; er jagte mit Vollgas über die Autobahn; Wolken jagen am Himmel; mit jagendem Atem.


6.gierig streben <hat>: nach Abenteuern, nach Glück, Ruhm, Geld j.
jagen  

[sw.V.] [mhd. jagen, ahd. jagon; H.u.]: 1. [hat] a) Wild verfolgen, um es zu töten od. zu fangen: einen Hirsch j.; er hat in Afrika Löwen gejagt; Wildenten dürfen vom August an gejagt werden; (Jägerspr.:) auf Rebhühner j.; Ü die Katze jagt eine Maus; nach Fischen jagende Kormorane; b) auf die Jagd gehen, die Jagd ausüben: es ist eine Freude zu j.; j. gehen; mit Pfeil und Bogen j.; *[subst.:] jmdn. zum Jagen tragen (jmdn. dazu bringen, das zu tun, was man von ihm erwarten kann). 2. jmdn. [sehr schnell laufend, fahrend] verfolgen u. versuchen, ihn zu ergreifen [hat]: einen Flüchtling, einen Verbrecher j.; Ü von Todesfurcht gejagt; ein gejagter (gehetzter, umhergetriebener) Mensch; ein Gedanke jagt den anderen; die Ereignisse, Katastrophen jagten sich; *jmdn. mit etw. jagen können (ugs.; mit etw. jmds. Widerwillen erregen): mit Buttermilch kannst du mich j. 3. [hat] a) in eine bestimmte Richtung treiben: die Tiere in den Stall j.; Ü (Fußball Jargon:) den Ball ins Netz, in die linke Ecke j.; der Sturm jagte dicke Wolken übers Land; der Anblick jagte mir einen Schauer über den Rücken; b) von irgendwo vertreiben, irgendwohin treiben: den Hund aus der Küche j.; die Feinde aus dem Land j.; Ü einen korrupten Politiker aus dem Amt j. 4. (ugs.) (einen [spitzen] Gegenstand) in etw. hineinstoßen, hineintreiben [hat]: der Arzt hat ihm eine Spritze in den Arm gejagt; es blieb nichts übrig, als dem wütenden Tier eine Kugel in, durch den Kopf zu j. 5. sich sehr schnell u. mit Heftigkeit bewegen; eilen, hasten [ist]: sie sind im Laufschritt zum Bahnhof gejagt; er jagte mit Vollgas über die Autobahn; Ü Wolken jagen am Himmel; mit jagendem Atem. 6. gierig streben [hat]: nach Abenteuern, nach Glück, Ruhm, Geld j.
jagen  

jagen, Wild erlegen, zur Strecke bringen (umgangssprachlich)
[Wild erlegen, zur Strecke bringen]
jagen  

v.
<n. 14> durch Schneisen begrenzter Teil des Forstes [jagen]
['Ja·gen]
[Jage, Jagst, Jagt, Jagen, Jagte, Jagtest, Jagten, Jagtet, Jagest, Jaget, Jag, geJagt, Jagend]v.
1 <V.t.; hat> schnell verfolgen, treiben, hetzen, zu fangen od. zu erlegen versuchen (Flüchtling, Verbrecher, Wild); Kinder, Hunde ~ einander, <umg.> sich; ein Unglück jagte das andere <fig.> Hasen, Enten, Rebhühner ~; jmdn. aus dem Hause ~ vertreiben; sein Geld durch die Gurgel, Kehle ~ es vertrinken; sich eine Kugel durch den Kopf ~ sich erschießen; jmdm. den Degen durch den Leib ~ jmds. Leib mit dem Degen kräftig u. schnell durchstechen; jmdn. in die Flucht ~; jmdn. in den Tod ~ an jmds. Tod (durch Unglücksfall od. Kampf) schuld sein; damit kannst du mich ~! das esse, tue ich gar nicht gern; der Wind jagt die Wolken über den Himmel; jmdn. od. ein Tier zu Tode ~
2 <V.i.; hat> auf die Jagd gehen, Jagd betreiben, auf der Jagd sein; nach etwas ~ <fig.> etwas unbedingt zu erlangen suchen; nach Geld, Genuss, Orden, Ruhm ~
3 <V.i.; ist> gehetzt laufen, sich eilig fortbewegen; ich bin durch die Stadt gejagt; die Wolken jagten über den Himmel; ~der Puls stark beschleunigter Puls; wie gejagt davonrennnen [<ahd. jagon; Herkunft ungeklärt]
['ja·gen]
[jage, jagst, jagt, jagen, jagte, jagtest, jagten, jagtet, jagest, jaget, jag, gejagt, jagend]