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jammern  

jạm|mern <sw. V.; hat> [mhd. (j)āmern, ahd. āmarōn, zu ↑ Jammer ]:

1.a)laut klagen; unter Seufzen u. Stöhnen jmdm. seine Schmerzen, seinen Kummer zeigen: das Kind jammerte viel; sie rieb sich das Knie und jammerte vor sich hin; <subst.:> es gab ein allgemeines Jammern und Klagen;

b)über jmdn., etw. laut u. wortreich klagen; seiner Unzufriedenheit über etw. Ausdruck geben: sie jammern immer und sind mit nichts zufrieden; sie jammerten über ihr Schicksal, über die Kälte;

c)in klagendem Ton nach jmdm., etw. verlangen: die Kinder jammern nach Essen, nach der Mutter.



2.(geh.) jmds. Mitleid erregen; jmdm. im Innersten leidtun: sie, ihr Elend jammert mich.
jammern  

a) [be]klagen, sich die Haare raufen, trauern, weinen, wimmern; (geh.): wehklagen; (ugs.): Ach und Weh schreien; (abwertend): plärren; (oft abwertend): bejammern; (ugs. abwertend): greinen; (nordd. abwertend): plinsen; (nordd. ugs.): janken.

b) genervt sein, schimpfen, stöhnen, unzufrieden sein; (ugs.): bemäkeln, herumkritisieren, herummeckern, motzen; (salopp): herummotzen; (ugs. abwertend): lamentieren; (emotional abwertend): zetern.

[jammern]
[jammere, jammerst, jammert, jammerte, jammertest, jammerten, jammertet, gejammert, jammernd]
jammern  

jạm|mern <sw. V.; hat> [mhd. (j)āmern, ahd. āmarōn, zu ↑ Jammer]:

1.
a)laut klagen; unter Seufzen u. Stöhnen jmdm. seine Schmerzen, seinen Kummer zeigen: das Kind jammerte viel; sie rieb sich das Knie und jammerte vor sich hin; <subst.:> es gab ein allgemeines Jammern und Klagen;

b)über jmdn., etw. laut u. wortreich klagen; seiner Unzufriedenheit über etw. Ausdruck geben: sie jammern immer und sind mit nichts zufrieden; sie jammerten über ihr Schicksal, über die Kälte;

c)in klagendem Ton nach jmdm., etw. verlangen: die Kinder jammern nach Essen, nach der Mutter.



2.(geh.) jmds. Mitleid erregen; jmdm. im Innersten leidtun: sie, ihr Elend jammert mich.
jammern  

[sw.V.; hat] [mhd. (j)amern, ahd. amaron, zu Jammer]: 1. a) laut klagen; unter Seufzen u. Stöhnen jmdm. seine Schmerzen, seinen Kummer zeigen: das Kind jammerte viel; sie rieb sich das Knie und jammerte vor sich hin; [subst.:] es gab ein allgemeines Jammern und Klagen; b) über jmdn., etw. laut u. wortreich klagen; seiner Unzufriedenheit über etw. Ausdruck geben: sie jammern immer und sind mit nichts zufrieden; sie jammerten über ihr Schicksal, über die Kälte; c) in klagendem Ton nach jmdm., etw. verlangen: die Kinder jammern nach Essen, nach der Mutter; 2. (geh.) jmds. Mitleid erregen; jmdm. im Innersten Leid tun: sie, ihr Elend jammert mich.
jammern  

heulen (umgangssprachlich), jammern, lamentieren, mäkeln (umgangssprachlich), meckern, nörgeln, wehklagen, zetern
[heulen, lamentieren, mäkeln, meckern, nörgeln, wehklagen, zetern]
jammern  

v.
<V.; hat>
1 <V.i.> laut klagen, wehklagen, klägl. schreien; sie muss immer ~ sie ist nie zufrieden u. klagt immer (über irgendetwas); es erhob sich ein großes Jammern; nach etwas od. jmdm. ~ nach etwas od. jmdm. klägl. verlangen; über etwas ~ sich laut, anhaltend, <auch> übertrieben über etwas beklagen; um etwas ~ den Verlust von etwas laut, anhaltend, <auch> übertrieben bedauern;
2 <V.t.> jmdn. ~ jmds. Mitleid, Erbarmen erregen; er jammert mich er tut mir Leid, er erbarmt mich; es kann einen ~, es jammert einen, wenn man sieht, wie … man fühlt Mitleid, Erbarmen;
['jam·mern]
[jammere, jammerst, jammert, jammern, jammerte, jammertest, jammerten, jammertet, gejammert, jammernd]