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kämpfen  

kạ̈mp|fen <sw. V.; hat> [mhd. kempfen, ahd. chamfan, zu ↑ Kampf ]:

1.mit Waffen, unter Einsatz der verschiedensten Kampfmittel einen Kampf, (1), eine kriegerische Auseinandersetzung führen: erbittert, hart, bis zum letzten Mann k.; an der vordersten Front, für das Vaterland, um den Brückenkopf k.; die kämpfende Truppe.


2.a)sich handgreiflich mit jmdm. auseinandersetzen; tätlich gegen einen Gegner vorgehen, um ihn zu bezwingen: gegen jmdn., mit jmdm. k.; um etw. k.; er kämpfte mit dem Rücken zur Wand, auf verlorenem Posten; wie eine Verzweifelte, wie eine Löwenmutter k.; kämpfende Rehböcke; der Schwimmer kämpfte gegen die Strömung, mit den Wellen; der Alte kämpft mit dem Tod (liegt im Sterben); sie kämpfte mit den Tränen (suchte sie zu unterdrücken); sie kämpfte mit dem Schlaf (versuchte wach zu bleiben);

b)sich (mit den verschiedensten Mitteln) heftig mit einem Gegner auseinandersetzen, streiten; im Kampf (2 b) mit jmdm. stehen: gegen einen politischen Widersacher, mit einer politischen Gegnerin k.



3.(Sport) a)sich in einem sportlichen Wettkampf mit einem Konkurrenten, Gegner messen: die Mannschaft kämpft gegen einen sehr starken Gegner, um den Einzug ins Halbfinale;

b)sich in einem sportlichen Wettkampf, in einem Spiel körperlich voll einsetzen: beide Ringer kämpften verbissen; die Mannschaft versteht zu k., kämpfte bis zum Ende.



4.sich unter Einsatz aller Kräfte, der verschiedensten Mittel fortgesetzt bemühen, etw. Bestimmtes zu erreichen: für eine bessere Zukunft, für ein geeintes Europa k.; gegen den Krieg, gegen den Hunger k.; um sein Recht, seine Rehabilitierung k.; er hatte [schwer] zu k.


5.innerlich um eine Entscheidung, einen Entschluss ringen: sie kämpfte noch, ob sie hingehen solle oder nicht.


6.<k. + sich> einen Weg, eine Strecke unter widrigen Umständen, unter großer Mühe zurücklegen: sie kämpften sich [mühsam] durch Dornen und Gestrüpp; sie hat sich im Lauf der Jahre nach oben gekämpft (sich wirtschaftlich, sozial hochgearbeitet).
kämpfen  

kạ̈mp|fen
kämpfen  


1. als Soldat/Soldatin an einem Krieg teilnehmen, an Feindseligkeiten teilnehmen, [sich] bekriegen, Blut vergießen, eine blutige/kriegerische Auseinandersetzung führen, einen Kampf führen, sich einen Kampf liefern, sich ein Gefecht/eine Schlacht liefern, Krieg führen; (geh.): befehden, befeinden, die Schwerter kreuzen, zu Felde ziehen; (veraltend): ins Feld ziehen; (veraltet): streiten.

2. aneinandergeraten, sich anlegen, sich balgen, sich ein Duell/eine Auseinandersetzung liefern, einen Kampf/Streit austragen, fechten, handgreiflich werden, Hiebe versetzen, [sich] prügeln, [sich] raufen, [sich] schlagen, Schläge versetzen, Streit haben, [sich] streiten, tätlich werden, [sich] verprügeln, wetteifern; (geh.): befehden, begegnen; (bildungsspr.): rivalisieren; (ugs.): sich hauen, sich herumschlagen, sich keilen, sich kloppen, rangeln; (salopp): sich dreschen; (Jägerspr.): forkeln, hakeln.

3. boxen, catchen, einen Wettkampf austragen, fechten, fighten, ringen; (geh.): sich messen.

4. sich abmühen, ankämpfen, sich anstrengen, bekämpfen, sich bemühen, sich einsetzen, eintreten für, sich engagieren, sich Mühe geben, nichts unversucht lassen, Partei ergreifen, protestieren, ringen, seine ganze Kraft aufbieten, streben, unternehmen, [sich] verteidigen, vorgehen gegen, sich widersetzen, Widerstand leisten, sich wehren, sich zur Wehr setzen; (geh.): Schach bieten, streiten, trotzen, sich verwenden; (meist geh.): sich mühen; (ugs.): sich dahinterklemmen, dahinter sein, hinterher sein, sich ins Zeug legen, sich starkmachen, strampeln; (österr. ugs.): sich antun, dazuschauen.

5. mit sich ringen, mit sich zurate gehen, schwanken, unschlüssig sein, zaudern.

[kämpfen]
[kämpfe, kämpfst, kämpft, kämpfte, kämpftest, kämpften, kämpfest, kämpfet, kämpftet, kämpf, gekämpft, kämpfend, kaempfen]
kämpfen  

kạ̈mp|fen <sw. V.; hat> [mhd. kempfen, ahd. chamfan, zu ↑ Kampf]:

1.mit Waffen, unter Einsatz der verschiedensten Kampfmittel einen Kampf, (1)eine kriegerische Auseinandersetzung führen: erbittert, hart, bis zum letzten Mann k.; an der vordersten Front, für das Vaterland, um den Brückenkopf k.; die kämpfende Truppe.


2.
a)sich handgreiflich mit jmdm. auseinandersetzen; tätlich gegen einen Gegner vorgehen, um ihn zu bezwingen: gegen jmdn., mit jmdm. k.; um etw. k.; er kämpfte mit dem Rücken zur Wand, auf verlorenem Posten; wie eine Verzweifelte, wie eine Löwenmutter k.; kämpfende Rehböcke; der Schwimmer kämpfte gegen die Strömung, mit den Wellen; der Alte kämpft mit dem Tod (liegt im Sterben); sie kämpfte mit den Tränen (suchte sie zu unterdrücken); sie kämpfte mit dem Schlaf (versuchte wach zu bleiben);

b)sich (mit den verschiedensten Mitteln) heftig mit einem Gegner auseinandersetzen, streiten; im Kampf (2 b) mit jmdm. stehen: gegen einen politischen Widersacher, mit einer politischen Gegnerin k.



3.(Sport)
a)sich in einem sportlichen Wettkampf mit einem Konkurrenten, Gegner messen: die Mannschaft kämpft gegen einen sehr starken Gegner, um den Einzug ins Halbfinale;

b)sich in einem sportlichen Wettkampf, in einem Spiel körperlich voll einsetzen: beide Ringer kämpften verbissen; die Mannschaft versteht zu k., kämpfte bis zum Ende.



4.sich unter Einsatz aller Kräfte, der verschiedensten Mittel fortgesetzt bemühen, etw. Bestimmtes zu erreichen: für eine bessere Zukunft, für ein geeintes Europa k.; gegen den Krieg, gegen den Hunger k.; um sein Recht, seine Rehabilitierung k.; er hatte [schwer] zu k.


5.innerlich um eine Entscheidung, einen Entschluss ringen: sie kämpfte noch, ob sie hingehen solle oder nicht.


6.<k. + sich> einen Weg, eine Strecke unter widrigen Umständen, unter großer Mühe zurücklegen: sie kämpften sich [mühsam] durch Dornen und Gestrüpp; sie hat sich im Lauf der Jahre nach oben gekämpft (sich wirtschaftlich, sozial hochgearbeitet).
kämpfen  

[sw.V.; hat] [mhd. kempfen, ahd. chamfan, zu Kampf]: 1. mit Waffen, unter Einsatz der verschiedensten Kampfmittel einen Kampf (1), eine kriegerische Auseinandersetzung führen: erbittert, hart, bis zum letzten Mann k.; an der vordersten Front, für das Vaterland, um den Brückenkopf k.; die kämpfende Truppe. 2. a) sich handgreiflich mit jmdm. auseinander setzen; tätlich gegen einen Gegner vorgehen, um ihn zu bezwingen: gegen jmdn., mit jmdm. k.; um etw. k.; er kämpfte mit dem Rücken zur Wand, auf verlorenem Posten; wie ein Verzweifelter, wie ein Löwe k.; kämpfende Rehböcke; Ü der Schwimmer kämpfte gegen die Strömung, mit den Wellen; der Alte kämpft mit dem Tod (liegt im Sterben); sie kämpfte mit den Tränen (suchte sie zu unterdrücken); sie kämpfte mit dem Schlaf (versuchte wach zu bleiben); b) sich (mit den verschiedensten Mitteln) heftig mit einem Gegner auseinander setzen, streiten; im Kampf (2 b) mit jmdm. stehen: gegen einen politischen Widersacher, mit einem politischen Gegner k.; die Konzerne kämpfen miteinander (stehen in harter Konkurrenz). 3. (Sport) a) sich in einem sportlichen Wettkampf mit einem Konkurrenten, Gegner messen: die Mannschaft kämpft gegen einen sehr starken Gegner, um den Einzug ins Halbfinale; b) sich in einem sportlichen Wettkampf, in einem Spiel körperlich voll einsetzen: beide Ringer kämpften verbissen; die Mannschaft versteht zu k., kämpfte bis zum Ende. 4. sich unter Einsatz aller Kräfte, der verschiedensten Mittel fortgesetzt bemühen, etw. Bestimmtes zu erreichen: für eine bessere Zukunft, für ein geeintes Europa k.; gegen den Krieg, gegen den Hunger k.; um sein Recht, seine Rehabilitierung k.; er hatte [schwer] zu k. 5. innerlich um eine Entscheidung, einen Entschluss ringen: sie kämpfte noch, ob sie hingehen solle oder nicht. 6. [k.+ sich] einen Weg, eine Strecke unter widrigen Umständen, unter großer Mühe zurücklegen: sie kämpften sich [mühsam] durch Dornen und Gestrüpp; Ü sie hat sich im Lauf der Jahre nach oben gekämpft (sich wirtschaftlich, sozial hochgearbeitet).
kämpfen  

kämpfen (gegen, mit), ringen (mit)
[ringen]
kämpfen  

v.
<V.i.; hat> einen Kampf führen, sich schlagen, sich mit ganzer Kraft einsetzen; für etwas od. jdmn. ~; für seine Überzeugung ~; gegen einen Feind, gegen Unterdrückung ~; gegen, <od.> mit Schwierigkeiten ~; mit etwas od. jmdm. ~; mit sich selbst ~ eine Begierde od. Neigung zu unterdrücken suchen, um eine Entscheidung ringen; mit den Fluten, Wellen ~; mit dem Tode ~; mit den Tränen ~ die T. zu unterdrücken suchen; um etwas od. jmdn. ~ zu gewinnen, zu schützen suchen; um sein Kind ~; um sein Leben, seine Freiheit ~; um den Sieg ~; wie ein Löwe ~ [<ahd. chamfan „einen Zweikampf bestehen, kämpfen“; Kampf]
['kämp·fen]
[kämpfe, kämpfst, kämpft, kämpfen, kämpfte, kämpftest, kämpften, kämpfest, kämpfet, kämpftet, kämpf, gekämpft, kämpfend]