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kühl  

kühl <Adj.> [mhd. küele, ahd. kuoli, verw. mit ↑ kalt ]:

1.ein wenig kalt; eher kalt als warm (oft mit der Nebenvorstellung des Unbehaglichen od. des Erfrischenden): ein -er Abend; -es Wetter; ein -es Bier; (dichter.:) das -e Grab; für die Jahreszeit ist es zu k.; mir ist k. (ich friere ein wenig); der Wein dürfte etwas -er (mehr gekühlt) sein; Lebensmittel k. lagern.


2.a)leicht abweisend u. auf andere distanziert u. frostig wirkend: ein -er Blick; mit -er Eleganz; er war zuerst recht k. [zu mir]; etw. k. erwidern; sie gab sich k. bis ans Herz hinan (äußerst kühl; nach Goethes Formulierung in der Ballade »Der Fischer«);

b)frei von Gefühlen; nur vom Verstand, Intellekt bestimmt: eine -e Vernunft; aus einem -en Grunde (ugs.; aus einem einfachen Grund; scherzh. nach dem Volksliedanfang »In einem kühlen Grunde«); k. kalkulieren; -en Sinnes; sie sprach sachlich und k.

kühl  


1. abgekühlt, ausgekühlt, frisch, kalt.

2. a) abweisend, frostig, kalt, reserviert, unterkühlt, zurückhaltend; (bildungsspr.): distanziert.

b) emotionslos, fischblütig, kalt, leidenschaftslos, nüchtern, sachlich, vernunftbestimmt; (bildungsspr.): rational.

[kühl]
[kühler, kühle, kühles, kühlen, kühlem, kühlerer, kühlere, kühleres, kühleren, kühlerem, kühlster, kühlste, kühlstes, kühlsten, kühlstem, kuehl]
kühl  

kühl <Adj.> [mhd. küele, ahd. kuoli, verw. mit ↑ kalt]:

1.ein wenig kalt; eher kalt als warm (oft mit der Nebenvorstellung des Unbehaglichen od. des Erfrischenden): ein -er Abend; -es Wetter; ein -es Bier; (dichter.:) das -e Grab; für die Jahreszeit ist es zu k.; mir ist k. (ich friere ein wenig); der Wein dürfte etwas -er (mehr gekühlt) sein; Lebensmittel k. lagern.


2.
a)leicht abweisend u. auf andere distanziert u. frostig wirkend: ein -er Blick; mit -er Eleganz; er war zuerst recht k. [zu mir]; etw. k. erwidern; sie gab sich k. bis ans Herz hinan (äußerst kühl; nach Goethes Formulierung in der Ballade »Der Fischer«);

b)frei von Gefühlen; nur vom Verstand, Intellekt bestimmt: eine -e Vernunft; aus einem -en Grunde (ugs.; aus einem einfachen Grund; scherzh. nach dem Volksliedanfang »In einem kühlen Grunde«); k. kalkulieren; -en Sinnes; sie sprach sachlich und k.

kühl  

Adj. [mhd. küele, ahd. kuoli, verw. mit kalt]: 1. ein wenig kalt; eher kalt als warm (oft mit der Nebenvorstellung des Unbehaglichen od. des Erfrischenden): ein -er Abend; -es Wetter; ein -es Bier; (dichter.:) das -e Grab; für die Jahreszeit ist es zu k.; mir ist k. (ich friere ein wenig); der Wein dürfte etwas -er (mehr gekühlt) sein; Lebensmittel k. lagern. 2. a) leicht abweisend u. auf andere distanziert u. frostig wirkend: ein -er Blick; mit -er Eleganz; er war zuerst recht k. [zu mir]; sie gab sich k. bis ans Herz hinan (äußerst kühl; nach Goethes Formulierung in der Ballade ?Der Fischer?); etw. k. erwidern; b) frei von Gefühlen; nur vom Verstand, Intellekt bestimmt: eine -e Vernunft; -en Sinnes; aus einem -en Grunde (ugs.; aus einem einfachen Grund; scherzh. nach dem Volksliedanfang ?In einem kühlen Grunde?); k. kalkulieren; sie sprach sachlich und k.
kühl  

adj.
<Adj.> mäßig kalt, frisch (Wetter, Wind); <fig.> gefühlsarm, lebhafter Empfindungen unfähig (Person); sehr zurückhaltend, unpersönlich, steif (Antwort, Atmosphäre, Empfang); ~en Kopf behalten, bewahren <fig.> besonnen bleiben, nüchtern überlegen; es ist ~es Wetter; Speisen ~ aufbewahren; jmdn. ~ empfangen <fig.> „…!“ entgegnete er ~ <fig.> am Abend wird es ~; mir wird ~ <umg.> ich beginne zu frieren; ~ bis ans Herz hinan <poet.> [<ahd. kuoli (Adj.), kuole (Adv.), engl. cool <westgerm. *kolja- <*kolu-]
[kühl]
[kühler, kühle, kühles, kühlen, kühlem, kühlerer, kühlere, kühleres, kühleren, kühlerem, kühlster, kühlste, kühlstes, kühlsten, kühlstem]