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Kümmeltürke  

Kụ̈m|mel|tür|ke, der [urspr. in der Sprache der Verbindungsstudenten Name für jmd., der aus dem Umkreis von Halle/Saale kommt, weil dort viel Kümmel angebaut u. die Gegend scherzh. als »Kümmeltürkei« bezeichnet wurde (»Türkei«, weil Gewürze sonst meist aus dem Orient kamen); dann Bez. für einen langweiligen, spießbürgerlichen Menschen] (salopp abwertend):

1. Türke.


2.(veraltend) Schimpfwort: du K.!;

*arbeiten wie ein K. (ugs.; schwer arbeiten).
Kümmeltürke  

Kụ̈m|mel|tür|ke (veraltet Schimpfwort; abwertend für Türke, Türkischstämmiger)
Kümmeltürke  

Kụ̈m|mel|tür|ke, der [urspr. in der Sprache der Verbindungsstudenten Name für jmd., der aus dem Umkreis von Halle/Saale kommt, weil dort viel Kümmel angebaut u. die Gegend scherzh. als »Kümmeltürkei« bezeichnet wurde (»Türkei«, weil Gewürze sonst meist aus dem Orient kamen); dann Bez. für einen langweiligen, spießbürgerlichen Menschen] (salopp abwertend):

1. Türke.


2.(veraltend) Schimpfwort: du K.!;

*arbeiten wie ein K. (ugs.; schwer arbeiten).
Kümmeltürke  

n.
<m. 17; umg.; abwertend> türkischer Gastarbeiter; <veraltet> Prahlhans [seit 1790 in Halle „Student aus dem Bannkreis der Universitätsstadt“ (im Saalekreis wurde viel Kümmel gebraut, daher Kümmeltürkei genannt)]
['Küm·mel·tür·ke]
[Kümmeltürkeen, Kümmeltürkein, Kümmeltürkeinnen]