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Kampf  

Kạmpf, der; -[e]s, Kạ̈mpfe [mhd. kampf = Zweikampf, Kampfspiel; Kampf, ahd. champf, wohl zu lat. campus = Feld; Schlachtfeld]:

1.größere militärische Auseinandersetzung feindlicher Truppen: schwere Kämpfe tobten an der Front; um den Brückenkopf entbrannte ein blutiger K.; er ist im K. gefallen.


2.a)handgreiflich, auch mit Waffen geführte, heftige Auseinandersetzung zwischen zwei od. mehreren [persönlichen] Gegnern: ein K. Mann gegen Mann; ein K. auf Leben und Tod; er hat sich dem K. gestellt; aus diesem K. ging keiner als Sieger hervor; er hat ihn zum K. herausgefordert; der K. gegen die Naturgewalten; ihr K. gegen den, mit dem Schlaf (ihre Bemühungen, Versuche, wach zu bleiben);

b)heftig ausgetragene Kontroverse zwischen Gegnern hinsichtlich ihrer Auffassungen, Interessen, Ziele: ein ideologischer K.; der K. (Streit) zwischen den beiden Gelehrten ist noch nicht ausgefochten;

c)(Sport) sportlicher Wettkampf: einen K. bestreiten, abbrechen, fortsetzen; der K. einer Mannschaft gegen den Abstieg, um Punkte; die beiden Boxerinnen, Mannschaften lieferten sich einen spannenden K.



3.fortgesetzte angestrengte Bemühung zur Erreichung od. Verhinderung von etw.: der K. für eine bessere Zukunft, gegen den Hunger, um höhere Löhne; den K. gegen die Kriminalität aufnehmen, weiterführen, nicht aufgeben;

*jmdm., einer Sache den K. ansagen (deutlich machen, dass gegen jmdn., etw. Maßnahmen ergriffen werden): der Inflation den K. ansagen; einen guten K. kämpfen (sich für eine gute Sache mit seiner ganzen Person einsetzen; nach 1. Timotheus 6, 12: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, u. 2. Timotheus 4, 7: Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ... ich habe Glauben gehalten).


4.innerer Zwiespalt, inneres Ringen um etw.: einen K. mit sich [selbst] ausfechten.
Kampf  

Kạmpf, der; -[e]s, Kämpfe; Kampf ums Dasein
Kampf  


1. Fehde, Feindseligkeit, Gefecht, Kampfhandlung, Krieg, Schlacht; (veraltend): Waffengang; (Milit. veraltend): Geplänkel.

2. a) Auseinandersetzung, Handgemenge, Handgreiflichkeiten, Kollision, Konflikt, Streit, Zusammenstoß; (bildungsspr.): Kontroverse; (veraltend): Strauß.

b) Fight, Wettbewerb; (Sport): Stichkampf, Treffen, Wettkampf.

3. Aktivität, Anstrengung, Bemühung, Bestrebung, Eifer, Einsatz, Rastlosigkeit, Streben, Tatendrang; (geh.): Bemühen, Beschwernis; (bildungsspr.): Engagement.

4. Hin und Her, Ringen, Spannungszustand, Tauziehen, Zerrissenheit, Zwiespalt, Zwiespältigkeit.

[Kampf]
[Kampfes, Kampfs, Kampfe, Kämpfe, Kämpfen]
Kampf  

Kạmpf, der; -[e]s, Kạ̈mpfe [mhd. kampf = Zweikampf, Kampfspiel; Kampf, ahd. champf, wohl zu lat. campus = Feld; Schlachtfeld]:

1.größere militärische Auseinandersetzung feindlicher Truppen: schwere Kämpfe tobten an der Front; um den Brückenkopf entbrannte ein blutiger K.; er ist im K. gefallen.


2.
a)handgreiflich, auch mit Waffen geführte, heftige Auseinandersetzung zwischen zwei od. mehreren [persönlichen] Gegnern: ein K. Mann gegen Mann; ein K. auf Leben und Tod; er hat sich dem K. gestellt; aus diesem K. ging keiner als Sieger hervor; er hat ihn zum K. herausgefordert; der K. gegen die Naturgewalten; ihr K. gegen den, mit dem Schlaf (ihre Bemühungen, Versuche, wach zu bleiben);

b)heftig ausgetragene Kontroverse zwischen Gegnern hinsichtlich ihrer Auffassungen, Interessen, Ziele: ein ideologischer K.; der K. (Streit) zwischen den beiden Gelehrten ist noch nicht ausgefochten;

c)(Sport) sportlicher Wettkampf: einen K. bestreiten, abbrechen, fortsetzen; der K. einer Mannschaft gegen den Abstieg, um Punkte; die beiden Boxerinnen, Mannschaften lieferten sich einen spannenden K.



3.fortgesetzte angestrengte Bemühung zur Erreichung od. Verhinderung von etw.: der K. für eine bessere Zukunft, gegen den Hunger, um höhere Löhne; den K. gegen die Kriminalität aufnehmen, weiterführen, nicht aufgeben;

*jmdm., einer Sache den K. ansagen (deutlich machen, dass gegen jmdn., etw. Maßnahmen ergriffen werden): der Inflation den K. ansagen; einen guten K. kämpfen (sich für eine gute Sache mit seiner ganzen Person einsetzen; nach 1. Timotheus 6, 12: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, u. 2. Timotheus 4, 7: Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ... ich habe Glauben gehalten).


4.innerer Zwiespalt, inneres Ringen um etw.: einen K. mit sich [selbst] ausfechten.
Kampf  

n.
<m. 1u> Streit, Ringen um etwas; Wettkampf zu zweit, Mann gegen Mann (Box~, Ring~); Schlacht (Straßen~); den ~ aufnehmen, aufgeben; der ~ tobte; blutiger, erbitterter, harter, heißer, wilder ~; ~ auf Leben und Tod; ~ bis aufs Messer; ~ mit dem Tode; der ~ um die Macht; der ~ um Troja [<ahd. champf <lat. campus „Feld, Schlachtfeld“]
[Kampf]
[Kampfes, Kampfs, Kampfe, Kämpfe, Kämpfen]