[ - Collapse All ]
Kante  

Kạn|te, die; -, -n [aus dem Niederd. < mniederd. kant(e)="Ecke" < afrz. cant="Ecke" < lat. cant[h]us="eiserner" Reif um ein Rad; 7: wohl zu veraltet, noch landsch. Kante, mhd. kante, ahd. kan(na)ta="Gefäß," Kanne, viell. letztlich aus dem Anord.]:

1.durch zwei aneinanderstoßende Ebenen od. Flächen gebildete Linie: eine scharfe, harte, vorspringende K.; ich habe mich an der K. des Schreibtisches gestoßen.


2.Rand, äußere Begrenzung einer Fläche: die K. an der Kufe des Schlittschuhs; sie setzte sich auf die K. [des Bettes, des Sessels];

*an allen Ecken und -n (an allen Ecken [und Enden]; Ecke ); etw. auf die hohe K. legen (ugs.; Geld in vorsorgender Absicht beiseitelegen, sparen; wohl mit Bezug auf eine in gewisser Höhe befindliche Konsole, Ablage, auf der früher oft Geld beiseitegelegt wurde); etw. auf der hohen K. haben (ugs.; einen bestimmten Geldbetrag gespart haben); auf der K. [stehen] (ugs.; mit einer gewissen Unsicherheit [verbunden]; gefährdet [sein]): es steht so auf der K., ob sie die Prüfung besteht.


3.Webkante; Rand an Kleidungsstücken: die -n der Ärmel sind durchgescheuert;

*auf Kante nähen (sehr knapp kalkulieren): der Haushalt war so knapp auf K. genäht, dass ihn die ersten Steuerausfälle bereits kippten.


4.(Bergsteigen) auf beiden Seiten steil abfallender Felsgrat.


5.(landsch.) Gegend: in dieser K. Deutschlands; dass die Sache aus der K. (derjenigen Ecke, demjenigen Bereich, von derjenigen Stelle) kommt, das hat sie gleich gedacht.


6.(Math., Informatik, Sprachw.) zwei Knoten verbindende Linie in einem Diagramm.


7.

*sich <Dativ> die K. geben (ugs.; sich betrinken).
Kante  

Kạn|te, die; -, -n; etw. auf die hohe Kante legen (sparen); sich die Kante geben (ugs. für sich betrinken)
Kante  

Ecke, Knick, Nahtstelle, Rand, Schnittlinie, Schnittpunkt, Winkel.
[Kante]
[Kanten]
Kante  

Kạn|te, die; -, -n [aus dem Niederd. < mniederd. kant(e)="Ecke" < afrz. cant="Ecke" < lat. cant[h]us="eiserner" Reif um ein Rad; 7: wohl zu veraltet, noch landsch. Kante, mhd. kante, ahd. kan(na)ta="Gefäß," Kanne, viell. letztlich aus dem Anord.]:

1.durch zwei aneinanderstoßende Ebenen od. Flächen gebildete Linie: eine scharfe, harte, vorspringende K.; ich habe mich an der K. des Schreibtisches gestoßen.


2.Rand, äußere Begrenzung einer Fläche: die K. an der Kufe des Schlittschuhs; sie setzte sich auf die K. [des Bettes, des Sessels];

*an allen Ecken und -n (an allen Ecken [und Enden]; Ecke); etw. auf die hohe K. legen (ugs.; Geld in vorsorgender Absicht beiseitelegen, sparen; wohl mit Bezug auf eine in gewisser Höhe befindliche Konsole, Ablage, auf der früher oft Geld beiseitegelegt wurde); etw. auf der hohen K. haben (ugs.; einen bestimmten Geldbetrag gespart haben); auf der K. [stehen] (ugs.; mit einer gewissen Unsicherheit [verbunden]; gefährdet [sein]): es steht so auf der K., ob sie die Prüfung besteht.


3.Webkante; Rand an Kleidungsstücken: die -n der Ärmel sind durchgescheuert;

*auf Kante nähen (sehr knapp kalkulieren): der Haushalt war so knapp auf K. genäht, dass ihn die ersten Steuerausfälle bereits kippten.


4.(Bergsteigen) auf beiden Seiten steil abfallender Felsgrat.


5.(landsch.) Gegend: in dieser K. Deutschlands; dass die Sache aus der K. (derjenigen Ecke, demjenigen Bereich, von derjenigen Stelle) kommt, das hat sie gleich gedacht.


6.(Math., Informatik, Sprachw.) zwei Knoten verbindende Linie in einem Diagramm.


7.

*sich <Dativ> die K. geben (ugs.; sich betrinken).
Kante  

Kante, Nahtstelle
[Nahtstelle]
Kante  

n.
<f. 19> durch zwei aneinander stoßende Flächen gebildete Linie; Rand (Stuhl~, Tisch~); <an Kleidungsstücken> Borte, Besatz; eine Fläche od. ein Muster abschließender Streifen, Rand; eine weiße ~ am Ärmel; er, sie, es fehlt mir an allen Ecken u. ~n fehlt mir sehr, überall; Geld auf die hohe ~ legen <fig.> sparen, beiseite legen; [<mnddt. kant(e) <afrz. cant „Ecke“ <lat. cantus „eiserner Radreifen“]
['Kan·te]
[Kanten]