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Kappe  

Kạp|pe, die; -, -n [mhd. kappe = Mantel mit Kapuze; Mütze, Kappe, ahd. kappa = Mantel mit Kapuze < spätlat. cappa="(Mantel" mit) Kapuze, H. u.]:

1.eng am Kopf anliegende Kopfbedeckung mit od. ohne Schirm: eine K. aus Wolle, Samt, Filz; der Berg hat eine weiße K. (ist schneebedeckt);

*jmdm. etw. auf die K. geben; jmdm. auf die K. kommen (landsch., bes. rhein.; jmdn. verprügeln); etw. auf seine [eigene] K. nehmen (ugs.; für eventuelle negative Folgen von etw. die Verantwortung übernehmen; wahrscheinlich zurückgehend auf die Bedeutung der Kappe als Teil der Amtstracht, z. B. des Richters); etw. kommt, geht auf jmds. K. (ugs.; jmd. muss für eine Sache geradestehen, wird dafür verantwortlich gemacht).


2.a)Abdeckung od. Schutzvorrichtung an Maschinen u. Maschinenteilen (z. B. Radkappe);

b)abnehmbarer, aufdrehbarer od. aufklappbarer Verschluss von Schachteln, Flaschen od. anderen Behältnissen;

c)(Bergbau, Bauw., Archit.) deckendes Gewölbe über einem Stollen, [Keller]raum o. Ä.;

d)fester [aufgesetzter] Teil vorn u. hinten am Schuh, der die Wölbung formt u. versteift;

e)(landsch.) Anschnitt od. Endstück eines Brotes.



3.(Math.) zur Oberfläche einer Kugel gehörender Teil eines Kugelsegments.


4.(Tabakind.) oberster, noch nicht eingerollter Teil des Deckblattes von Zigarren, mit dem der Kopf der Zigarre fest verschlossen wird.
Kappe  

Kạp|pe, die; -, -n <lat.>
Kappe  


1. Barett, Käppi, Kopfbedeckung, Mütze, Schiffchen.

2. Abdeckung, Verschluss.

[Kappe]
[Kappen]
Kappe  

Kạp|pe, die; -, -n [mhd. kappe = Mantel mit Kapuze; Mütze, Kappe, ahd. kappa = Mantel mit Kapuze < spätlat. cappa="(Mantel" mit) Kapuze, H. u.]:

1.eng am Kopf anliegende Kopfbedeckung mit od. ohne Schirm: eine K. aus Wolle, Samt, Filz; der Berg hat eine weiße K. (ist schneebedeckt);

*jmdm. etw. auf die K. geben; jmdm. auf die K. kommen (landsch., bes. rhein.; jmdn. verprügeln); etw. auf seine [eigene] K. nehmen (ugs.; für eventuelle negative Folgen von etw. die Verantwortung übernehmen; wahrscheinlich zurückgehend auf die Bedeutung der Kappe als Teil der Amtstracht, z. B. des Richters); etw. kommt, geht auf jmds. K. (ugs.; jmd. muss für eine Sache geradestehen, wird dafür verantwortlich gemacht).


2.
a)Abdeckung od. Schutzvorrichtung an Maschinen u. Maschinenteilen (z. B. Radkappe);

b)abnehmbarer, aufdrehbarer od. aufklappbarer Verschluss von Schachteln, Flaschen od. anderen Behältnissen;

c)(Bergbau, Bauw., Archit.) deckendes Gewölbe über einem Stollen, [Keller]raum o. Ä.;

d)fester [aufgesetzter] Teil vorn u. hinten am Schuh, der die Wölbung formt u. versteift;

e)(landsch.) Anschnitt od. Endstück eines Brotes.



3.(Math.) zur Oberfläche einer Kugel gehörender Teil eines Kugelsegments.


4.(Tabakind.) oberster, noch nicht eingerollter Teil des Deckblattes von Zigarren, mit dem der Kopf der Zigarre fest verschlossen wird.
Kappe  

n.
<f. 19> eng anliegende Mütze mit oder ohne Schild; fest aufsitzender, über den Rand des zu bedeckenden Gefäßes reichender Deckel; Teilstück des Kreuzgewölbes; <Bgb.> beim Grubenausbau der quer unter dem Hangenden liegende Holzbalken oder Stahlträger; Versteifung an Ferse und Spitze des Schuhs; jedem Narren gefällt seine ~ <Sprichw.> jeder hat seinen eigenen Geschmack; das geht auf seine ~ <fig.> er kommt für die Unkosten auf; das nehme ich auf meine ~ dafür übernehme ich die Verantwortung; → a. Bruder; [<ahd. kappa „Mantel mit Kapuze“ <spätlat. cappa „Art Kopfbedeckung, Mantel mit Kapuze“]
['Kap·pe]
[Kappen]