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kaputt  

ka|pụtt <fr.>: (ugs.)
a)entzwei, zerbrochen;

b)verloren, bankrott [im Spiel];

c)in Unordnung, aus der Ordnung gekommen; kaputt sein: a) matt, erschöpft sein; b) aufgrund körperlicher od. seelischer Zerrüttung od. wegen schlechter sozialer Bedingungen sich nicht mehr den gesellschaftlichen Anforderungen u. Zwängen unterwerfen können
kaputt  

ka|pụtt <Adj.> [zuerst in der Wendung: caput (capot) machen < frz. (Kartenspiel) être/faire capot="ohne" Stich sein, H. u.] (ugs.):

1. entzwei; defekt; nicht mehr funktionierend: -es Spielzeug, Geschirr; <nicht standardsprachl. auch mit erweiterter Endung:> -ene Schuhe; ein -es (scherzh.; gebrochenes) Bein; das -e (völlig zerstörte) Berlin; die Uhr ist k.; die Birne ist k. (durchgebrannt); er hat den Wagen k. gefahren; das Spielzeug k. machen, schlagen, treten; ein -er Typ (nicht mehr in der bürgerlichen Gesellschaft verankerter Mensch, dessen Persönlichkeit zu einem Teil zerstört ist); seine Ehe ist k. (völlig zerrüttet), k. gemacht (zerstört) worden; der Geschäftsmann ist k. (geschäftlich ruiniert; pleite), k. gemacht worden;

R was ist denn jetzt k.? (salopp; was ist denn jetzt passiert?);


*bei jmdm. ist was k. (salopp; jmd. ist leicht verrückt).


2.müde, erschöpft: er machte einen -en Eindruck; ich bin ganz k., fühle mich k.
kaputt  

ka|pụtt <franz.>; kaputt sein
kaputt  


1. angeschlagen, beschädigt, brüchig, defekt, entzwei, fehlerhaft, lädiert, löchrig, nicht in Ordnung, nicht mehr funktionierend, schadhaft, zerbrochen, zerrissen; (ugs.): hin, kapores, ramponiert; (salopp): im Eimer; (Seew., Flugw.): havariert.

2. gebrochen, gescheitert, gestorben, marode, verloren, vernichtet, zerrüttet; (ugs.): am Ende, auf den Hund gekommen.

3. abgearbeitet, abgekämpft, angegriffen, angeschlagen, ausgelaugt, entkräftet, erschöpft, kraftlos, matt, mitgenommen, müde, zerschlagen; (geh.): ermattet; (ugs.): abgeschlafft, alle, am Ende, angeknackst, down, erledigt, erschlagen, [fix und] fertig, gerädert, geschafft, groggy, hin, k. o., matschig, schlaff, schlapp; (salopp): ausgepumpt, tot; (fam.): schachmatt; (emotional verstärkend): todmüde; (ugs. abwertend): ausgepowert.

[kaputt]
[kaputter, kaputte, kaputtes, kaputten, kaputtem, kaputterer, kaputtere, kaputteres, kaputteren, kaputterem, kaputtster, kaputtste, kaputtstes, kaputtsten, kaputtstem]
kaputt  

ka|pụtt <Adj.> [zuerst in der Wendung: caput (capot) machen < frz. (Kartenspiel) être/faire capot="ohne" Stich sein, H. u.] (ugs.):

1. entzwei; defekt; nicht mehr funktionierend: -es Spielzeug, Geschirr; <nicht standardsprachl. auch mit erweiterter Endung:> -ene Schuhe; ein -es (scherzh.; gebrochenes) Bein; das -e (völlig zerstörte) Berlin; die Uhr ist k.; die Birne ist k. (durchgebrannt); er hat den Wagen k. gefahren; das Spielzeug k. machen, schlagen, treten; ein -er Typ (nicht mehr in der bürgerlichen Gesellschaft verankerter Mensch, dessen Persönlichkeit zu einem Teil zerstört ist); seine Ehe ist k. (völlig zerrüttet), k. gemacht (zerstört) worden; der Geschäftsmann ist k. (geschäftlich ruiniert; pleite), k. gemacht worden;

R was ist denn jetzt k.? (salopp; was ist denn jetzt passiert?);


*bei jmdm. ist was k. (salopp; jmd. ist leicht verrückt).


2.müde, erschöpft: er machte einen -en Eindruck; ich bin ganz k., fühle mich k.
kaputt  

adj.
<Adj.> zerbrochen, zerstört, entzwei; <umg.> müde, erschöpft; ich bin ganz ~ <fig.> [<capot machen = erschlagen (im Dreißigjährigen Krieg) <frz. faire capot, être capot als Bez. für den Verlust aller Stiche beim Kartenspiel; vielleicht zu frz. capoter „kentern“; zu lat. caput „Kopf“]
[ka'putt]
[kaputter, kaputte, kaputtes, kaputten, kaputtem, kaputterer, kaputtere, kaputteres, kaputteren, kaputterem, kaputtster, kaputtste, kaputtstes, kaputtsten, kaputtstem]