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kauen  

kau|en <sw. V.; hat> [mhd. (md.) kūwen (= mhd. kiuwen, ahd. kiuwan, erhalten in »wiederkäuen«)]:

1.a)[Essbares] mit den Zähnen o. Ä. zerkleinern: gut, gründlich, langsam k.; mit, auf vollen, beiden Backen k. (ugs.; den Mund sehr voll haben u. kauen); die Kinder kauten Kaugummi; sie kaute das Brot, das Fleisch; kauende Mundwerkzeuge (Fachspr.; zum Kauen bestimmte Mundwerkzeuge);

R gut gekaut ist halb verdaut;


b)etw. lange u. mühevoll mit den Zähnen zu zerkleinern suchen: an einem zähen Stück Fleisch k.; an einem Problem, an einer Aufgabe k. (ugs.; Schwierigkeiten mit der Bewältigung haben).



2.an etw. nagen, knabbern: am, auf dem Bleistift, an den Fingernägeln k.; er kaute nervös auf den, an den Lippen; sie kaut [die] Nägel (kaut sich gewohnheitsmäßig die Fingernägel ab).
kauen  

kau|en
kauen  

a) anknabbern, beißen, beknabbern, knabbern, [mit den Zähnen] mahlen/zermahlen, zerbeißen, zerkauen; (ugs.): muffeln; (landsch.): knuppern, knuspern; (landsch. fam.): mümmeln; (landsch., bes. md.): knaupeln; (Fachspr.): fletschern.

b) sich abgeben, sich auseinandersetzen mit, sich befassen, sich beschäftigen, sich Gedanken machen, seine Aufmerksamkeit richten auf; (ugs.): sich hineinknien, schwanger gehen, zugange sein.

[kauen]
[kaue, kaust, kaut, kaute, kautest, kauten, kautet, kauest, kauet, kau, gekaut, kauend]
kauen  

kau|en <sw. V.; hat> [mhd. (md.) kūwen (= mhd. kiuwen, ahd. kiuwan, erhalten in »wiederkäuen«)]:

1.
a)[Essbares] mit den Zähnen o. Ä. zerkleinern: gut, gründlich, langsam k.; mit, auf vollen, beiden Backen k. (ugs.; den Mund sehr voll haben u. kauen); die Kinder kauten Kaugummi; sie kaute das Brot, das Fleisch; kauende Mundwerkzeuge (Fachspr.; zum Kauen bestimmte Mundwerkzeuge);

Rgut gekaut ist halb verdaut;


b)etw. lange u. mühevoll mit den Zähnen zu zerkleinern suchen: an einem zähen Stück Fleisch k.; an einem Problem, an einer Aufgabe k. (ugs.; Schwierigkeiten mit der Bewältigung haben).



2.an etw. nagen, knabbern: am, auf dem Bleistift, an den Fingernägeln k.; er kaute nervös auf den, an den Lippen; sie kaut [die] Nägel (kaut sich gewohnheitsmäßig die Fingernägel ab).
kauen  

n.
<V.t.; hat> mit den Zähnen zerkleinern; Nägel ~ die Fingernägel abbeißen (als Angewohnheit); Tabak ~; Worte, Silben ~ langsam, schwerfällig aussprechen; Speisen gut, gründlich, schlecht, schnell ~; gut gekaut ist halb verdaut <sprichwörtl.> hoch ~ die Kiefer stark auseinander nehmen beim Essen, mit Widerwillen essen; an etwas ~ an etwas nagen, es mühselig zu zerbeißen suchen; <fig.> sich mit etwas abplagen, eine Aufgabe mühsam zu lösen suchen; mit einem Kummer nicht fertig werden; an den Nägeln ~ die Nägel abbeißen (vor Langeweile, Spannung o.Ä.); [<ahd. kiuwan, engl. chew; zu idg. *g(i)eu- „kauen“]
['kau·en]
[kaue, kaust, kaut, kauen, kaute, kautest, kauten, kautet, kauest, kauet, kau, gekaut, kauend]