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Kauz  

Kauz, der; -es, Käuze [1: spätmhd. kūz(e), lautm.; 2: da der Kauz ein Nachtvogel ist, scheint er sich von anderen Vögeln abzusondern u. wirkt wie ein Einzelgänger; 3: wohl nach der äußeren Ähnlichkeit]:

1.zu den Eulen gehörender Vogel (z. B. Steinkauz, Waldkauz): der nächtliche Ruf eines -es; aus dem Wald hörte man einen K. schreien.


2.auf liebenswerte Weise sonderbarer, eigenbrötlerischer Mann: ein komischer, wunderlicher K.


3.(landsch.) Haarknoten: das Haar zu einem K. aufgesteckt tragen.
Kauz  

Kauz, der; -es, Käuze
Kauz  

Eigenbrötler, Freak, Sonderling; (ugs.): seltener Vogel, Type, Unikum; (salopp): Tulpe; (scherzh.): Krauter; (ugs. abwertend): Spinner; (landsch.): Zwickel.
[Kauz]
[Kauzes, Kauze, Kauzen]
Kauz  

Kauz, der; -es, Käuze [1: spätmhd. kūz(e), lautm.; 2: da der Kauz ein Nachtvogel ist, scheint er sich von anderen Vögeln abzusondern u. wirkt wie ein Einzelgänger; 3: wohl nach der äußeren Ähnlichkeit]:

1.zu den Eulen gehörender Vogel (z. B. Steinkauz, Waldkauz): der nächtliche Ruf eines -es; aus dem Wald hörte man einen K. schreien.


2.auf liebenswerte Weise sonderbarer, eigenbrötlerischer Mann: ein komischer, wunderlicher K.


3.(landsch.) Haarknoten: das Haar zu einem K. aufgesteckt tragen.
Kauz  

Kauz, Käuzchen
[Käuzchen]
Kauz  

n.
<m. 1u> verschiedene zoolog.-systematisch nicht verwandte, meist kräftige, gedrungene Eulen; <fig.> schnurriger, wunderl. Mensch, Sonderling; <fig.> Haarknoten; er ist ein ~; er ist ein komischer ~; das Haar in, <od.> zu einem ~ aufstecken [<spätmhd. kuz(e) „Schreihals“; zu germ. *kaujan „rufen“]
[Kauz]
[Kauzes, Kauze, Kauzen]