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Kegel  

Ke|gel, der; -s, - [mhd. kegel = Knüppel, Stock; Holzfigur im Kegelspiel; Eiszapfen; uneheliches Kind; ahd. chegil = Pflock, Pfahl, eigtl. = Ästchen, Stämmchen, kleiner Pfahl, Vkl. zu einem germ. Subst. mit der Bed. »Ast, Pfahl, Stamm«]:

1.(Geom.) geometrischer Körper, dessen Oberfläche von einer in einer Spitze endenden, gleichmäßig gekrümmten Fläche über einer kreisförmigen od. elliptischen Grundfläche gebildet wird: ein spitzer, stumpfer K.; die Größe eines -s berechnen.


2.a)kegelförmiges Gebilde: der K. des Vulkans; der K. (Lichtkegel) der Taschenlampe, der Scheinwerfer;

b)(Technik) Bauelement im Maschinenbau in Form eines stumpfen Kegels; (1);

c) (Jägerspr.) Hase od. Kaninchen in aufgerichteter Haltung (wobei die Vorderläufe den Boden nicht mehr berühren).



3.zum Kegelspiel gehörende, flaschenartig geformte Figur aus Holz od. Kunststoff: die K. aufsetzen, aufstellen, abräumen, umwerfen; sie spielt K.; wie viele K. sind gefallen?; sie (landsch.:) schieben, (bayr., österr.:) scheiben K. (sie kegeln).


4. (Druckw.) Ausdehnung einer Drucktype, durch die die Größe der gedruckten Schrift bestimmt wird.
Kegel  

Ke|gelder; -s, -(geometrischer Körper; Druckw. auch Stärke des Typenkörpers)
- mit Kind und Kegel
- Kegel schieben, (bayrisch, österreichisch:) Kegel scheiben
- ich schiebe Kegel; weil ich Kegel schob; ich habe Kegel geschoben; um Kegel zu schieben
Kegel  

Ke|gel, der; -s, - [mhd. kegel = Knüppel, Stock; Holzfigur im Kegelspiel; Eiszapfen; uneheliches Kind; ahd. chegil = Pflock, Pfahl, eigtl. = Ästchen, Stämmchen, kleiner Pfahl, Vkl. zu einem germ. Subst. mit der Bed. »Ast, Pfahl, Stamm«]:

1.(Geom.) geometrischer Körper, dessen Oberfläche von einer in einer Spitze endenden, gleichmäßig gekrümmten Fläche über einer kreisförmigen od. elliptischen Grundfläche gebildet wird: ein spitzer, stumpfer K.; die Größe eines -s berechnen.


2.
a)kegelförmiges Gebilde: der K. des Vulkans; der K. (Lichtkegel) der Taschenlampe, der Scheinwerfer;

b)(Technik) Bauelement im Maschinenbau in Form eines stumpfen Kegels; (1)

c) (Jägerspr.) Hase od. Kaninchen in aufgerichteter Haltung (wobei die Vorderläufe den Boden nicht mehr berühren).



3.zum Kegelspiel gehörende, flaschenartig geformte Figur aus Holz od. Kunststoff: die K. aufsetzen, aufstellen, abräumen, umwerfen; sie spielt K.; wie viele K. sind gefallen?; sie (landsch.:) schieben, (bayr., österr.:) scheiben K. (sie kegeln).


4. (Druckw.) Ausdehnung einer Drucktype, durch die die Größe der gedruckten Schrift bestimmt wird.
Kegel  

Kegel, Kegelkörper, Konus
[Kegelkörper, Konus]
Kegel  

n.
<m. 5> spitz zulaufender Körper mit runder od. ovaler Grundfläche, Konus; Holzfigur zum Kegelspiel; <Typ.> Stärke einer Schrifttype in der Höhenrichtung des Schriftbildes; kegelförmiges Gebilde (Berg~); unehel. Kind <nur noch in der Wendung> mit Kind und ~; <Jägerspr.> aufrechte Haltung bei Hase, Kaninchen u. Wiesel, wenn sie auf den Hinterläufen sitzen u. mit den Vorderläufen den Boden nicht berühren, „Männchen“; die ~ aufstellen (zum Spiel); einen ~ machen <Jägerspr.> ~ schieben, spielen; gerader, schiefer, stumpfer ~ [<mhd. kegel „Knüppel, Stock, Holzfigur im Kegelspiel, Eiszapfen“, a. „unehel. Kind“ <ahd. kegil „Pflock, Pfahl“ <germ.*kagila-, Verkleinerungsform zu z.B. schwäb. u. bair. Kag „Kohlenstängel“, ndrl. kag „Keil“]
['Ke·gel]
[Kegels]