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keilen  

kei|len <sw. V.; hat> [spätmhd. kīlen = Keile eintreiben (um zu spalten od. zu befestigen); 4, 5: in der übertr. Bed. aus der Gaunerspr. in die Studentenspr. übernommen]:

1.a)(Fachspr.) mit einem Keil spalten: Bäume, Stämme k.;

b)als Keil hineinschlagen: einen Pflock in den Boden k.



2.a)<k. + sich> sich durch eine dicht gedrängte Menge (Personen od. Dinge) drängen, schieben: sich durch eine Menschenmenge k.;

b)gewaltsam schieben, drängen: die Menge keilte ihn in eine Ecke.



3.(von bestimmten Tieren) plötzlich mit dem Bein, dem Huf [aus]schlagen, zustoßen: Vorsicht, das Pferd keilt gern!


4. <k. + sich> (ugs.) sich prügeln: sie keilten sich [um die Bonbons].


5.(ugs.) für eine bestimmte Gruppe, Partei o. Ä. anwerben, zu gewinnen versuchen: Jugendliche für den Klub k.; (Verbindungsw.:) die Verbindung hat drei neue Füchse gekeilt.
keilen  

kei|len (ugs. für stoßen; [für eine Studentenverbindung] anwerben); sich keilen (ugs. für sich prügeln)
keilen  


1. sich [durch]drängen, sich durchquetschen, sich durchzwängen, sich hindurchdrängen, sich [hindurch]schieben, sich quetschen, sich zwängen; (ugs.): sich [durch]drängeln.

2. sich balgen, sich prügeln, [sich] raufen, sich schlagen; (ugs.): sich boxen, sich hauen, sich herumschlagen, sich katzbalgen, sich kloppen, sich rammeln, rangeln; (salopp): sich dreschen.

[keilen, sich]
[sich keilen, keile, keilst, keilt, keilte, keiltest, keilten, keiltet, keilest, keilet, keil, gekeilt, keilend, keilen sich]
keilen  

kei|len <sw. V.; hat> [spätmhd. kīlen = Keile eintreiben (um zu spalten od. zu befestigen); 4, 5: in der übertr. Bed. aus der Gaunerspr. in die Studentenspr. übernommen]:

1.
a)(Fachspr.) mit einem Keil spalten: Bäume, Stämme k.;

b)als Keil hineinschlagen: einen Pflock in den Boden k.



2.
a)<k. + sich> sich durch eine dicht gedrängte Menge (Personen od. Dinge) drängen, schieben: sich durch eine Menschenmenge k.;

b)gewaltsam schieben, drängen: die Menge keilte ihn in eine Ecke.



3.(von bestimmten Tieren) plötzlich mit dem Bein, dem Huf [aus]schlagen, zustoßen: Vorsicht, das Pferd keilt gern!


4. <k. + sich> (ugs.) sich prügeln: sie keilten sich [um die Bonbons].


5.(ugs.) für eine bestimmte Gruppe, Partei o. Ä. anwerben, zu gewinnen versuchen: Jugendliche für den Klub k.; (Verbindungsw.:) die Verbindung hat drei neue Füchse gekeilt.
keilen  

[sw.V.; hat] [spätmhd. kilen= Keile eintreiben (um zu spalten od. zu befestigen); 4, 5: in der übertr. Bed. aus der Gaunerspr. in die Studentenspr. übernommen]: 1. a) (Fachspr.) mit einem Keil spalten: Bäume, Stämme k.; b) als Keil hineinschlagen: einen Pflock in den Boden k. 2. a) [k.+ sich] sich durch eine dicht gedrängte Menge (Personen od. Dinge) drängen, schieben: sich durch eine Menschenmenge k.; b) gewaltsam schieben, drängen: die Menge keilte ihn in eine Ecke. 3. (von bestimmten Tieren) plötzlich mit dem Bein, dem Huf [aus]schlagen, zustoßen: Vorsicht, das Pferd keilt gern! 4. [k.+ sich] (ugs.) sich prügeln: sie keilten sich [um die Bonbons]. 5. (ugs.) für eine bestimmte Gruppe, Partei o.Ä. anwerben, zu gewinnen versuchen: Jugendliche für den Klub k.; (Verbindungsw.:) die Verbindung hat drei neue Füchse gekeilt.
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v.
<V.t.; hat> mit einem Keil spalten; jmdn. ~ <umg.> zum Eintritt werben, als Mitglied werben; sich ~ <umg.> einander prügeln;
['kei·len]
[keile, keilst, keilt, keilen, keilte, keiltest, keilten, keiltet, keilest, keilet, keil, gekeilt, keilend]