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Kemenate  

Ke|me|na|te, die; -, -n [mhd. kem(e)nāte, ahd. chemināta < mlat. caminata="heizbares" Zimmer, zu lat. caminatum, 2. Part. von: caminare="mit" einem Kamin versehen, zu: caminus, ↑ Kamin ]:

1.mit einem Kamin ausgestattetes Wohngemach, bes. Frauengemach in Burgen des Mittelalters.


2.(ugs. scherzh.) intimer kleiner Raum, den jmd. als seinen eigenen persönlichen Bereich hat: sich in seine K. zurückziehen.
Kemenate  

Ke|me|na|te, die; -, -n ([Frauen]gemach einer Burg)
Kemenate  

Ke|me|na|te, die; -, -n [mhd. kem(e)nāte, ahd. chemināta < mlat. caminata="heizbares" Zimmer, zu lat. caminatum, 2. Part. von: caminare="mit" einem Kamin versehen, zu: caminus, ↑ Kamin]:

1.mit einem Kamin ausgestattetes Wohngemach, bes. Frauengemach in Burgen des Mittelalters.


2.(ugs. scherzh.) intimer kleiner Raum, den jmd. als seinen eigenen persönlichen Bereich hat: sich in seine K. zurückziehen.
Kemenate  

n.
<f. 19; urspr.> mit Feuerstätte (Kamin) versehenes Wohngemach einer Burg; <dann> Frauengemach [<ahd. cheminata <mlat. (camera) caminata, Part. Perf. zu caminare „mit Feuerstätte versehen“; Kamin]
[Ke·me'na·te]
[Kemenaten]