[ - Collapse All ]
kennen  

kẹn|nen <unr. V.; hat> [mhd. kennen = (er)kennen, ahd. (in Zus.) -chennan, Kausativbildung zu ↑ können in dessen urspr. Bed. »wissen, verstehen« u. eigtl. = verstehen machen]:

1.a)mit jmdm., etw. (in seinen charakteristischen Eigenschaften) bekannt geworden sein u. im Bewusstsein [behalten] haben; mit jmdm. vertraut sein; über jmdn., sich, etw. Bescheid wissen: etw. gut, genau, gründlich, oberflächlich, flüchtig, nur vom Hörensagen, nur vom Sehen, aus eigener Anschauung, bis ins Kleinste, von Grund auf k.; die Welt, das Leben, seine Heimat k.; da kennst du mich aber schlecht (ugs.; schätzt du mich falsch ein); ich kenne sie, ihre Vorzüge und Schwächen, genau; von diesem Schriftsteller kenne ich nichts (habe ich nichts gelesen);

R das kennen wir [schon] (ugs. abwertend: das haben wir schon öfter gehört, erlebt; diese schlechte Erfahrung haben wir schon öfter gemacht; das ist uns [leider] nichts Neues. diese Ausrede ist uns [schon] geläufig);


b)jmdm. in bestimmter Weise, durch bestimmte Eigenschaften, als jmd., der durch bestimmte Eigenschaften gekennzeichnet ist, bekannt sein: wie ich sie kenne, tut sie genau das Gegenteil; von dieser Seite kannten wir dich noch nicht; wir kennen sie nur als zuverlässige Person;

*sich nicht mehr k. [vor ...] (außer sich sein [vor ...]): sich vor Wut nicht mehr k.;

c)mit jmdm. bekannt sein: wir kennen uns schon lange; jmdn. nur flüchtig k.; er kennt mich persönlich; woher kennen wir uns?; wir kennen uns schon (wir sind miteinander bekannt [gemacht worden]); die beiden kennen sich nicht mehr (sind miteinander verfeindet u. beachten sich bewusst nicht mehr, wenn sie sich begegnen).



2. verstehen, beherrschen: sein Handwerk k.; das Schachspiel k.


3.[wieder]erkennen [können]: ich kenne sie am Gang, an der Stimme.


4.anzugeben, zu bezeichnen wissen: jmds. Namen, Alter k.; kennst du den Grund für sein Verhalten?; ich kenne ein gutes Mittel gegen Schnupfen; kennst du ein gutes Restaurant?; jeder kennt seinen Platz (weiß, wo sein Platz ist).


5. mit etw. in Berührung gekommen sein u. daher [wissen u.] Erfahrung darin haben, was u. wie etw. ist: in diesem Land kennt man keinen Winter; die Eingeborenen kennen keine festen Behausungen; eine Katastrophe von nie gekanntem (erlebtem) Ausmaß; dieses Land kennt (hat) lange, harte Winter.


6.a)sich einer Sache, die Berücksichtigung od. Verwirklichung nahelegt, bewusst sein: seine Pflichten k.;

b)sich in seinem Handeln (von etw.) bestimmen, beeinflussen lassen; in seinem Handeln (von etw.) bestimmt, beeinflusst sein (meist verneint): sie kennt kein Mitleid, keine Rücksicht, keine Gnade, keine Skrupel, keine Hemmungen, keine Unterschiede; er kennt keine Grenzen, kein Maß (schreckt vor nichts zurück); sie kennt nur ihre Arbeit;

R da kenne ich nichts (ugs.; das lasse ich mir nicht nehmen, davon lasse ich mich nicht abhalten).


kennen  

kẹn|nen, du kanntest; selten du kenntest; gekannt; kenn[e]!; jmdn., etwas kennen lernen od. kennenlernen; wenn wir uns erst näher kennen gelernt od. kennengelernt haben; sie hat die Schrecken des Krieges kennen gelernt od. kennengelernt
kennen  


1. a) sich auskennen, Bescheid wissen, beschlagen sein, bewandert sein, Einblick haben, erfahren sein, im Bilde sein, informiert sein, Kenntnis haben, kundig sein, überblicken, umzugehen wissen, verstehen, vertraut sein, wissen.

b) bekannt sein.

2. beherrschen, bewältigen, gelernt haben, im Griff haben, können, meistern, umgehen können mit, verstehen; (geh.): mächtig sein; (ugs.): draufhaben.

3. erkennen, identifizieren, wiedererkennen; (ugs.): wiederkennen.

[kennen]
[kenne, kennst, kennt, kannte, kanntest, kannten, kanntet, kennest, kennet, kennte, kenntest, kennten, kenntet, kenn, gekannt, kennend]
kennen  

kẹn|nen <unr. V.; hat> [mhd. kennen = (er)kennen, ahd. (in Zus.) -chennan, Kausativbildung zu ↑ können in dessen urspr. Bed. »wissen, verstehen« u. eigtl. = verstehen machen]:

1.
a)mit jmdm., etw. (in seinen charakteristischen Eigenschaften) bekannt geworden sein u. im Bewusstsein [behalten] haben; mit jmdm. vertraut sein; über jmdn., sich, etw. Bescheid wissen: etw. gut, genau, gründlich, oberflächlich, flüchtig, nur vom Hörensagen, nur vom Sehen, aus eigener Anschauung, bis ins Kleinste, von Grund auf k.; die Welt, das Leben, seine Heimat k.; da kennst du mich aber schlecht (ugs.; schätzt du mich falsch ein); ich kenne sie, ihre Vorzüge und Schwächen, genau; von diesem Schriftsteller kenne ich nichts (habe ich nichts gelesen);

Rdas kennen wir [schon] (ugs. abwertend: das haben wir schon öfter gehört, erlebt; diese schlechte Erfahrung haben wir schon öfter gemacht; das ist uns [leider] nichts Neues. diese Ausrede ist uns [schon] geläufig);


b)jmdm. in bestimmter Weise, durch bestimmte Eigenschaften, als jmd., der durch bestimmte Eigenschaften gekennzeichnet ist, bekannt sein: wie ich sie kenne, tut sie genau das Gegenteil; von dieser Seite kannten wir dich noch nicht; wir kennen sie nur als zuverlässige Person;

*sich nicht mehr k. [vor ...] (außer sich sein [vor ...]): sich vor Wut nicht mehr k.;

c)mit jmdm. bekannt sein: wir kennen uns schon lange; jmdn. nur flüchtig k.; er kennt mich persönlich; woher kennen wir uns?; wir kennen uns schon (wir sind miteinander bekannt [gemacht worden]); die beiden kennen sich nicht mehr (sind miteinander verfeindet u. beachten sich bewusst nicht mehr, wenn sie sich begegnen).



2. verstehen, beherrschen: sein Handwerk k.; das Schachspiel k.


3.[wieder]erkennen [können]: ich kenne sie am Gang, an der Stimme.


4.anzugeben, zu bezeichnen wissen: jmds. Namen, Alter k.; kennst du den Grund für sein Verhalten?; ich kenne ein gutes Mittel gegen Schnupfen; kennst du ein gutes Restaurant?; jeder kennt seinen Platz (weiß, wo sein Platz ist).


5. mit etw. in Berührung gekommen sein u. daher [wissen u.] Erfahrung darin haben, was u. wie etw. ist: in diesem Land kennt man keinen Winter; die Eingeborenen kennen keine festen Behausungen; eine Katastrophe von nie gekanntem (erlebtem) Ausmaß; dieses Land kennt (hat) lange, harte Winter.


6.
a)sich einer Sache, die Berücksichtigung od. Verwirklichung nahelegt, bewusst sein: seine Pflichten k.;

b)sich in seinem Handeln (von etw.) bestimmen, beeinflussen lassen; in seinem Handeln (von etw.) bestimmt, beeinflusst sein (meist verneint): sie kennt kein Mitleid, keine Rücksicht, keine Gnade, keine Skrupel, keine Hemmungen, keine Unterschiede; er kennt keine Grenzen, kein Maß (schreckt vor nichts zurück); sie kennt nur ihre Arbeit;

Rda kenne ich nichts (ugs.; das lasse ich mir nicht nehmen, davon lasse ich mich nicht abhalten).


kennen  

[unr.V.; hat] [mhd. kennen= (er)kennen, ahd. (in Zus.) -chennan, Kausativbildung zu können in dessen urspr. Bed. ?wissen, verstehen? u. eigtl.= verstehen machen]: 1. a) mit jmdm., etw. (in seinen charakteristischen Eigenschaften) bekannt geworden sein u. im Bewusstsein [behalten] haben; mit jmdm. vertraut sein; über jmdn., sich, etw. Bescheid wissen: etw. gut, genau, gründlich, oberflächlich, flüchtig, nur vom Hörensagen, nur vom Sehen, aus eigener Anschauung, bis ins Kleinste, von Grund auf k.; die Welt, das Leben, seine Heimat k.; ich kenne sie, ihre Vorzüge und Schwächen, genau; da kennst du mich aber schlecht (ugs.; schätzt du mich falsch ein); von diesem Schriftsteller kenne ich nichts (habe ich nichts gelesen); eine fremde Stadt k. lernen (durch Erkundung mit ihr vertraut werden); jmds. Vorzüge, Schwächen, Art k. lernen (erleben, erfahren); R das kennen wir [schon] (ugs. abwertend: 1. das haben wir schon öfter gehört, erlebt; diese schlechte Erfahrung haben wir schon öfter gemacht; das ist uns [leider] nichts Neues. 2. diese Ausrede ist uns [schon] geläufig); b) jmdm. in bestimmter Weise, durch bestimmte Eigenschaften, als jmd., der durch bestimmte Eigenschaften gekennzeichnet ist, bekannt sein: wie ich sie kenne, tut sie genau das Gegenteil; von dieser Seite kannten wir dich noch nicht; wir kennen sie nur als zuverlässige Person; *sich nicht mehr k. [vor...] (außer sich sein [vor...]): sich vor Wut nicht mehr k.; c) mit jmdm. bekannt sein: wir kennen uns schon lange; jmdn. nur flüchtig k.; er kennt mich persönlich; woher kennen wir uns?; wir kennen uns schon (wir sind miteinander bekannt [gemacht worden]); die beiden kennen sich nicht mehr (sind miteinander verfeindet u. beachten sich bewusst nicht mehr, wenn sie sich begegnen); jmdn. persönlich k. lernen (jmds. persönliche Bekanntschaft machen); wir haben uns auf der Schule, im Urlaub k. gelernt (wurden in der Schule, im Urlaub miteinander bekannt); [es] freut mich, Sie k. zu lernen! (Ihre Bekanntschaft zu machen; Formel bei der Vorstellung); jmdn. k. und lieben lernen. 2. verstehen, beherrschen: sein Handwerk k.; das Schachspiel k. 3. [wieder]erkennen [können]: ich kenne sie am Gang, an der Stimme. 4. anzugeben, zu bezeichnen wissen: jmds. Namen, Alter k.; kennst du den Grund für sein Verhalten?; ich kenne ein gutes Mittel gegen Schnupfen; kennst du ein gutes Restaurant?; jeder kennt seinen Platz (weiß, wo sein Platz ist). 5. mit etw. in Berührung gekommen sein u. daher [wissen u.] Erfahrung darin haben, was u. wie etw. ist: in diesem Land kennt man keinen Winter; die Eingeborenen kennen keine festen Behausungen; eine Katastrophe von nie gekanntem (erlebtem) Ausmaß; jmds. Großzügigkeit, Brutalität k. lernen (zu spüren bekommen); R du wirst mich noch k. lernen! (du wirst noch merken, dass mit mir nicht zu spaßen ist; als Warnung); Ü dieses Land kennt (hat) lange, harte Winter. 6. a) sich einer Sache, die Berücksichtigung od. Verwirklichung nahe legt, bewusst sein: seine Pflichten k.; b) sich in seinem Handeln (von etw.) bestimmen, beeinflussen lassen; in seinem Handeln (von etw.) bestimmt, beeinflusst sein (meist verneint): sie kennt kein Mitleid, keine Rücksicht, keine Gnade, keine Skrupel, keine Hemmungen, keine Unterschiede; er kennt keine Grenzen, kein Maß (schreckt vor nichts zurück); sie kennt nur ihre Arbeit; R da kenne ich nichts (ugs.; das lasse ich mir nicht nehmen, davon lasse ich mich nicht abhalten).
kennen  

kennen, Kontakt haben (zu jm.)
[Kontakt haben]
kennen  

v.
<V.t. 166; hat>
1 wissen von, Bescheid wissen über, bewandert sein in; schon einmal gesehen, gehört, gelesen haben
2 ja, das kenne ich! <umg.; a. leicht abwehrend, ungeduldig> das habe ich schon oft gehört od. erlebt u. will davon nichts mehr wissen, hör mir damit auf!; er kennt mich nicht mehr er beachtet mich nicht, verleugnet unsere Bekanntschaft; kennst du mich (überhaupt) noch? erinnerst du dich noch an mich?; er kennt sich nicht vor Wut er ist vor Wut außer sich; diese Blumen kennt man hier nicht; ~ Sie Herrn X? (als einleitende Frage bei der Vorstellung); der Jubel kannte keine Grenzen der J. war unbeschreiblich groß; kennst du Rom (schon)?; er kennt keine Rücksicht er nimmt nie R.; kennst du hier ein gutes Wäschegeschäft?
3 ;etwas od. jmdn. flüchtig, genau, gut ~; ich habe Ihren (verstorbenen) Vater gut gekannt; jmdn. persönlich ~ jmdn. schon einmal gesehen u. mit ihm schon gesprochen haben; da kennst du mich aber schlecht (wenn du so etwas von mir denkst!)
4 ;ich kenne ihn nur als anständig und bescheiden; ich kenne das Lied auswendig <besser> kann; jmdn. (nur) dem Namen nach ~; da kenne ich nichts! <leicht drohend> da ist mir alles gleichgültig, ich tue es doch!; er kennt nichts anderes als seine Arbeit er beschäftigt sich nur mit seiner A.; kennst du etwas (ein Werk) von Hemingway?; ich kenne von Mozart nur die „Zauberflöte“; jmdn. (nur) vom Sehen ~; ich kenne ihn von früher [<ahd. irkennen, erchennen „kennen, verstehen“ <got. (us)kannjan „bekannt machen, kundtun“ <germ. *kannjan „wissen lassen“, Faktitiv zu kunnan „wissen“; können]
['ken·nen]
[kenne, kennst, kennt, kennen, kannte, kanntest, kannten, kanntet, kennest, kennet, kennte, kenntest, kennten, kenntet, kenn, gekannt, kennend]