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Keule  

Keu|le, die; -, -n [mhd. kiule, eigtl. = Gebogenes, Gekrümmtes; Wölbung, Höhlung]:

1.a)[hölzerne] Schlagwaffe mit einem verdickten Ende: die Eingeborenen schlugen den Forscher mit -n tot; wenn ihm die Argumente ausgehen, greift er zur verbalen K.; große -n schlagen große Beulen;

*chemische K. (bes. bei Polizeieinsätzen verwendetes Gerät zum Versprühen von Reizstoffen, die vorübergehend kampfunfähig machen. in einem Sprühgerät sich befindender, vorübergehend kampfunfähig machender Reizstoff, der bes. bei Polizeieinsätzen verwendet wird; LÜ von engl. chemical mace);

b)(Gymnastik) hölzernes, flaschenförmiges Sportgerät, das in der Hand gehalten wird: Übungen mit der K.



2.Schenkel beim größeren Geflügel, bei Wild u. kleinerem Schlachtvieh: eine gebratene, gegrillte K.; die K. von Gans, Hammel, Hase, Reh, Huhn; ein saftiges Stück Fleisch aus der K.; die -n (Beine) einziehen; schwing die -n! (beeil dich!).
Keule  

Keu|le, die; -, -n
Keule  

Schenkel; (schweiz.): Stotzen; (südd., österr., schweiz.): Schlegel.
[Keule]
[Keulen]
Keule  

Keu|le, die; -, -n [mhd. kiule, eigtl. = Gebogenes, Gekrümmtes; Wölbung, Höhlung]:

1.
a)[hölzerne] Schlagwaffe mit einem verdickten Ende: die Eingeborenen schlugen den Forscher mit -n tot; wenn ihm die Argumente ausgehen, greift er zur verbalen K.; große -n schlagen große Beulen;

*chemische K. (bes. bei Polizeieinsätzen verwendetes Gerät zum Versprühen von Reizstoffen, die vorübergehend kampfunfähig machen. in einem Sprühgerät sich befindender, vorübergehend kampfunfähig machender Reizstoff, der bes. bei Polizeieinsätzen verwendet wird; LÜ von engl. chemical mace);

b)(Gymnastik) hölzernes, flaschenförmiges Sportgerät, das in der Hand gehalten wird: Übungen mit der K.



2.Schenkel beim größeren Geflügel, bei Wild u. kleinerem Schlachtvieh: eine gebratene, gegrillte K.; die K. von Gans, Hammel, Hase, Reh, Huhn; ein saftiges Stück Fleisch aus der K.; die -n (Beine) einziehen; schwing die -n! (beeil dich!).
Keule  

Keule, Knüppel, Prügel, Schläger
[Knüppel, Prügel, Schläger]
Keule  

n.
<f. 19> nach unten dicker werdender, starker Stock als Schlag- u. Wurfgerät; Turngerät von ähnl. Form zum Schwingen; Oberschenkel des Schlachtviehs u. Haarwildes (Hammel~, Kalbs~, Reh~); chemische ~ Sprühgerät der Polizei, mit dem (bei Demonstrationen) chem. Substanzen (z.B. Tränengas) versprüht werden; [<mhd. kiule; verwandt mit mhd. kule „Kugel“]
['Keu·le]
[Keulen]