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Kiefer  

1Kie|fer, der; -s, - [mhd. kiver, auch: kivel, eigtl. = Nager, Esser, verw. mit ↑ Käfer ]: Schädelknochen, in dem die Zähne sitzen u. dessen oberer Teil mit dem Gesichtsschädel fest verwachsen ist, während der untere sich über ein Gelenk auf u. ab bewegen u. den Zugang zur Mundhöhle öffnen u. schließen kann; Ober- u. Unterkiefer: ein kräftiger, zahnloser, vorspringender K.; mit schlaff herabhängendem K. (Unterkiefer);

*jmdm. fällt/klappt der K. [he]runter, jmds. K. fällt/klappt [he]runter (ugs.; ↑ Unterkiefer ).

2Kie|fer, die; -, -n [wahrsch. verdunkelte Zus. aus ↑ Kien u. ↑ Föhre ; vgl. ahd. kienforha = Kiefer]:

1.auf sandigem Boden wachsender, harzreicher Nadelbaum mit langen, kantigen, in Bündeln wachsenden Nadeln u. kugeligen bis walzenförmigen, meist hängenden Zapfen.


2.<o. Pl.> [vielseitig als Bauholz verwendbares] Holz der Kiefer.
Kiefer  

Kie|fer, die; -, -n (ein Nadelbaum)

Kie|fer, der; -s, - (ein Schädelknochen)
Kiefer  

1Kie|fer, der; -s, - [mhd. kiver, auch: kivel, eigtl. = Nager, Esser, verw. mit ↑ Käfer]: Schädelknochen, in dem die Zähne sitzen u. dessen oberer Teil mit dem Gesichtsschädel fest verwachsen ist, während der untere sich über ein Gelenk auf u. ab bewegen u. den Zugang zur Mundhöhle öffnen u. schließen kann; Ober- u. Unterkiefer: ein kräftiger, zahnloser, vorspringender K.; mit schlaff herabhängendem K. (Unterkiefer);

*jmdm. fällt/klappt der K. [he]runter, jmds. K. fällt/klappt [he]runter (ugs.; ↑ Unterkiefer).

2Kie|fer, die; -, -n [wahrsch. verdunkelte Zus. aus ↑ Kien u. ↑ Föhre; vgl. ahd. kienforha = Kiefer]:

1.auf sandigem Boden wachsender, harzreicher Nadelbaum mit langen, kantigen, in Bündeln wachsenden Nadeln u. kugeligen bis walzenförmigen, meist hängenden Zapfen.


2.<o. Pl.> [vielseitig als Bauholz verwendbares] Holz der Kiefer.
Kiefer  

(Berg-)Kiefer, Föhre
[Föhre]
Kiefer  

n.
<m. 3> bewegliches u. verstärktes, meist zangenförmig angeordnetes Werkzeug am Anfang des Verdauungsweges vieler Tiere u. des Menschen, das dem Erfassen u. der Zerkleinerung der Nahrung dient [<mhd. kiver; zu idg. *geph-, *gebh- „Kiefer, Mund“]
['Kie·fer1]
[Kiefers]

n.
<f. 21> Angehörige einer Gattung der Koniferen mit zwei bis fünf Nadeln an einem Kurztrieb: Pinus [<ahd. kienforha; Kien u. Föhre]
['Kie·fer2]
[Kiefers]