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Kieme  

Kie|me, die; -, -n <meist Pl.> [md., niederd. Form von ↑ Kimme , also eigtl. = Einschnitt, Kerbe]: dünnhäutiges Atmungsorgan vieler Wassertiere, durch das Sauerstoff dem Wasser entnommen u. Kohlendioxid abgegeben werden kann: Fische atmen durch -n; du bekommst gleich eins auf/vor die -n (ugs.; einen Schlag ins Gesicht); ich schlag dir die -n (derb; die Zähne) ein;

*die -n nicht auseinanderkriegen (ugs.; nichts sagen, wortkarg sein); etw. zwischen die -n kriegen/bekommen; sich etw. zwischen die -n schieben (ugs.; etw. zu essen bekommen; etw. zu sich nehmen).
Kieme  

Kie|me, die; -, -n meist Plur. (Atmungsorgan im Wasser lebender Tiere)
Kieme  

Kie|me, die; -, -n <meist Pl.> [md., niederd. Form von ↑ Kimme, also eigtl. = Einschnitt, Kerbe]: dünnhäutiges Atmungsorgan vieler Wassertiere, durch das Sauerstoff dem Wasser entnommen u. Kohlendioxid abgegeben werden kann: Fische atmen durch -n; du bekommst gleich eins auf/vor die -n (ugs.; einen Schlag ins Gesicht); ich schlag dir die -n (derb; die Zähne) ein;

*die -n nicht auseinanderkriegen (ugs.; nichts sagen, wortkarg sein); etw. zwischen die -n kriegen/bekommen; sich etw. zwischen die -n schieben (ugs.; etw. zu essen bekommen; etw. zu sich nehmen).
Kieme  

n.
<f. 19> Atmungsorgan wasserbewohnender Tiere, dünnhäutiges Gebilde, an das außen das Atemwasser, innen die Körperflüssigkeit herantritt und durch deren Wand der Gasaustausch stattfindet; Sy Branchie [mdt.-nddt. Form von Kimme, eigtl. „Einschnitt, Kerbe“]
['Kie·me]
[Kiemen]