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Kies  

Kies, der; -es, (Arten:) -e [1: mhd. kis = grobkörniger od. steiniger Sand, H. u.; 3: aus der Gaunerspr., eigtl. = [Silber]geld, wahrsch. Umdeutung von (1)]:

1.kleine, meist runde Steine, die in großer Zahl als Ablagerungen (vor allem an Flüssen, im Erdboden) auftreten: weißer K.; der K. knirschte unter ihren Schritten.


2.(Fachspr.) schwefel- od. arsenhaltiges, hartes u. schwer zu spaltendes Erz in hellen Farben mit starkem Metallglanz.


3.(salopp) Geld [in großer Menge]: ein Haufen K.; damit kann man K. machen!
Kies  

Kies, der; -es, Plur. (für Kiesarten:) -e (ugs. auch für Geld)
Kies  


1. Kiesel[steine], Splitt; (schweiz.): Grien; (nordd.): Grand; (landsch.): Grusel.

2. Geld; (ugs.): Asche, Eier, Heu, Moneten, Penunze, Pinke[pinke]; (salopp): Bims, Flocken, Flöhe, Knete, Kröten, Kohle, Marie, Mäuse, Moos, Peseten, Piepen, Pulver, Schotter, Steine, Strom, Zaster.

[Kies]
[Kieses, Kiess, Kiese, Kiesen]
Kies  

Kies, der; -es, (Arten:) -e [1: mhd. kis = grobkörniger od. steiniger Sand, H. u.; 3: aus der Gaunerspr., eigtl. = [Silber]geld, wahrsch. Umdeutung von (1)]:

1.kleine, meist runde Steine, die in großer Zahl als Ablagerungen (vor allem an Flüssen, im Erdboden) auftreten: weißer K.; der K. knirschte unter ihren Schritten.


2.(Fachspr.) schwefel- od. arsenhaltiges, hartes u. schwer zu spaltendes Erz in hellen Farben mit starkem Metallglanz.


3.(salopp) Geld [in großer Menge]: ein Haufen K.; damit kann man K. machen!
Kies  

Kies, Schotter, Split, Streusand
[Schotter, Split, Streusand]
Kies  

n.
<m. 1> lose Anhäufung von zerkleinerten, durch Wassereinwirkung abgerundeten Gesteinsstücken bis rd. 3 cm Durchmesser; Schwefel-, Arsen- od. Antimonerz von metallischem Aussehen (Arsen~, Schwefel~) [<mhd. kis „grobkörniger, steiniger Sand“; zu idg. *geis „Kies“; Kiesel]
[Kies1]
[Kieses, Kiess, Kiese, Kiesen]

n.
<m. 1; unz.; umg.> Geld [<rotw. kiss, kies, urspr. „Sack, Beutel“ (in dem das Gestohlene weggetragen wird), dann „gestohlenes Geld“]
[Kies2]
[Kieses, Kiess, Kiese, Kiesen]