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Klappe  

Klạp|pe, die; -, -n [aus dem Niederd. < mniederd. klappe="Klapper," eigtl.="Gegenstand," der mit einem Geräusch auf etw. auftrifft]:

1.bewegliche Vorrichtung zum Schließen einer Öffnung; Gegenstand, mit dem sich etw. verdecken, auf- u. zumachen lässt: die K. ist, steht offen; die K. einer Trompete; die K. am Briefkasten, an der Manteltasche; die K. fällt (Film Jargon; die Filmaufnahmen beginnen); die K. öffnen, schließen, herunterlassen; das Herz hat -n, die sich nur in Richtung des Blutstroms öffnen; nach der letzten K. (Film Jargon; nach Abschluss der Dreharbeiten); bei mir ist die K., ist eine K. runtergegangen (ugs.; ich sperre mich dagegen [u. höre nicht mehr zu]);

R K. zu, Affe tot (salopp; das ist abgeschlossen, die Sache ist erledigt).



2.(ugs.) Bett: sich früh in die K. hauen.


3.(salopp, meist abwertend) Mund, Mundwerk: du musst die K. aufreißen und nicht alles so hinnehmen;

*eine große, freche K. haben; die große K. schwingen (salopp abwertend; großsprecherisch, frech sein); die/seine K. halten (salopp; zu reden aufhören, stillschweigen).


4.(österr.) Nebenstelle, Anschluss, Apparat (einer zentralen Telefonanlage; Abk.: Kl.).


5.(Jargon) Bedürfnisanstalt, Pissoir (als Ort für homosexuelle Kontakte).


6.kurz für ↑ Babyklappe .
Klappe  

Klạp|pe, die; -, -n (österr. auch für Nebenstelle eines Telefonanschlusses, svw. Apparat)
Klappe  


1. Deckel, Verschluss.

2. Bett; (ugs.): Kiste; (ugs. scherzh.): Flohkiste, Kahn, Koje; (salopp): Falle, Miefkiste, Miefkoje.

3. Mund; (ugs.): Mundwerk; (salopp): Schnauze; (derb abwertend): Maul.

[Klappe]
[Klappen]
Klappe  

Klạp|pe, die; -, -n [aus dem Niederd. < mniederd. klappe="Klapper," eigtl.="Gegenstand," der mit einem Geräusch auf etw. auftrifft]:

1.bewegliche Vorrichtung zum Schließen einer Öffnung; Gegenstand, mit dem sich etw. verdecken, auf- u. zumachen lässt: die K. ist, steht offen; die K. einer Trompete; die K. am Briefkasten, an der Manteltasche; die K. fällt (Film Jargon; die Filmaufnahmen beginnen); die K. öffnen, schließen, herunterlassen; das Herz hat -n, die sich nur in Richtung des Blutstroms öffnen; nach der letzten K. (Film Jargon; nach Abschluss der Dreharbeiten); bei mir ist die K., ist eine K. runtergegangen (ugs.; ich sperre mich dagegen [u. höre nicht mehr zu]);

RK. zu, Affe tot (salopp; das ist abgeschlossen, die Sache ist erledigt).



2.(ugs.) Bett: sich früh in die K. hauen.


3.(salopp, meist abwertend) Mund, Mundwerk: du musst die K. aufreißen und nicht alles so hinnehmen;

*eine große, freche K. haben; die große K. schwingen (salopp abwertend; großsprecherisch, frech sein); die/seine K. halten (salopp; zu reden aufhören, stillschweigen).


4.(österr.) Nebenstelle, Anschluss, Apparat (einer zentralen Telefonanlage; Abk.: Kl.).


5.(Jargon) Bedürfnisanstalt, Pissoir (als Ort für homosexuelle Kontakte).


6.kurz für ↑ Babyklappe.
Klappe  

Klappe (umgangssprachlich), Lippe (umgangssprachlich), Mundwerk, Schnauze (umgangssprachlich), Schnute (umgangssprachlich)
[Lippe, Mundwerk, Schnauze, Schnute]
Klappe  

n.
<f. 19> an einer Seite befestigter, dreh- od. aufklappbarer Verschluss od. Deckel (Herz~, Ofen~, Ventil~); beweglich verschließbares Luftloch (Luft~); <bei Blasinstrumenten> durch einen Hebel mit dem Finger niederdrückbares, selbsttätig zurückspringendes Plättchen über einem Tonloch; <fig.; umg.> Bett; <umg.; derb> Mund; die ~ aufreißen <fig.; umg.> prahlen; die ~ halten <fig.; umg.> schweigen; halt endlich deine, die ~! <fig.; umg.> eine große ~ haben <fig.; umg.> gern prahlen, großsprecherisch reden, viel u. laut reden; die große ~ schwingen <fig.; umg.> großsprecherisch daherreden; die ~ am Briefkasten, an der Jacken-, Manteltasche; in die ~ gehen, kriechen, steigen <fig.; umg.> [wahrscheinlich lautmalend <mnddt. klappe „Klapper“]
['Klap·pe]
[Klappen]