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Klaue  

1Klaue, die; -, -n [mhd. klā(we), ahd. klāwa = Kralle; Tatze, eigtl. = die Packende; die Geballte]:

1.a)(bei Haarraubwild u. Raubvögeln) [Fuß mit] Krallen: die scharfen -n des Löwen, des Adlers; die -n (Jägerspr.; Pfoten) des Hundes; jmdn. den -n des Todes entreißen (geh.; aus Todesgefahr retten); jmdn. aus jmds. -n befreien; in jmds. -n / jmdm. in die -n geraten; jmdn. in seine -n bekommen;

b)(salopp, oft abwertend) Hand: nimm deine schmutzigen Klauen da weg!;

c)<o. Pl.> (salopp abwertend) (schlechte, unleserliche) Handschrift: eine fürchterliche K. haben; jmds. K. nicht lesen können.



2.(bei Paarhufern) Hälfte des hufartigen Fußes.


3. (bes. bei Insekten) scheren-, zangenähnlicher Fortsatz des Fußes.


4. (bes. Handw., Technik) a)(bei verschiedenen Werkzeugen, Geräten, Vorrichtungen) Teil von hakenartiger Form, bes. mit dem Zweck des Fassens, Greifens;

b)dreiecksförmige Aussparung an der Verbindungsstelle zweier Balken;

c)Ansatz an einem Maschinenteil, der bei Einrücken od. Eingreifen in eine entsprechend geformte Aussparung in einem anderen Maschinenteil mit diesem eine lösbare Verbindung herstellt.



2Klaue: in der Wendung auf K. gehen (salopp; stehlen gehen; zu ↑ klauen ).
Klaue  

Klaue, die; -, -n
Klaue  

a) Kralle; (Jägerspr.): Fang, Gewaff, Griff, Waffe.

b) Hand; (ugs.): Patsche; (ugs. scherzh. od. abwertend): Flosse; (salopp): Pfote, Pranke, Pratze; (salopp, oft abwertend): Tatze.

c) (abwertend): Pfote; (scherzh.): Doktorschrift; (salopp abwertend): Sauklaue.

[Klaue]
[Klauen]
Klaue  

1Klaue, die; -, -n [mhd. klā(we), ahd. klāwa = Kralle; Tatze, eigtl. = die Packende; die Geballte]:

1.
a)(bei Haarraubwild u. Raubvögeln) [Fuß mit] Krallen: die scharfen -n des Löwen, des Adlers; die -n (Jägerspr.; Pfoten) des Hundes; jmdn. den -n des Todes entreißen (geh.; aus Todesgefahr retten); jmdn. aus jmds. -n befreien; in jmds. -n / jmdm. in die -n geraten; jmdn. in seine -n bekommen;

b)(salopp, oft abwertend) Hand: nimm deine schmutzigen Klauen da weg!;

c)<o. Pl.> (salopp abwertend) (schlechte, unleserliche) Handschrift: eine fürchterliche K. haben; jmds. K. nicht lesen können.



2.(bei Paarhufern) Hälfte des hufartigen Fußes.


3. (bes. bei Insekten) scheren-, zangenähnlicher Fortsatz des Fußes.


4. (bes. Handw., Technik)
a)(bei verschiedenen Werkzeugen, Geräten, Vorrichtungen) Teil von hakenartiger Form, bes. mit dem Zweck des Fassens, Greifens;

b)dreiecksförmige Aussparung an der Verbindungsstelle zweier Balken;

c)Ansatz an einem Maschinenteil, der bei Einrücken od. Eingreifen in eine entsprechend geformte Aussparung in einem anderen Maschinenteil mit diesem eine lösbare Verbindung herstellt.



2Klaue: in der Wendung auf K. gehen (salopp; stehlen gehen; zu ↑ klauen).
Klaue  

Klaue, Pfote, Pranke, Tatze
[Pfote, Pranke, Tatze]
Klaue  

n.
<f. 19> verhornte Zehe der Wiederkäuer u. Schweine; Kralle der Raubvögel; Nagel des Haarraubwildes; gabelhakenförmiges Werkzeug, Haken, Greifer; Holzverbindung, bei der das untere Holz in eine Kerbe des oberen greift; <umg.> (schlechte) Handschrift; <sinnbildl. für> gierige Hand, die festhalten will; jmdn. den ~n des Todes entreißen <fig.> eine (fürchterliche) ~ haben <umg.> eine schlechte Handschrift schreiben; ich kann seine ~ nicht lesen <umg.> an der ~ erkennt man den Löwen <Sprichw.> man erkennt jeden an seiner charakterist. Eigenschaft; etwas od. jmdn. in seinen ~n haben, halten <fig.> [<ahd. klawa „Kralle, Pfote, Tatze“ <germ. *klewo- <idg. *gleua- „die Packende“; hierzu klauen]
['Klaue]
[Klauen]