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Klausel  

Klau|sel die; -, -n <lat.; »Schluss; Schlusssatz, -formel; Gesetzesformel«>:

1.(Rechtsw.) vertraglicher Vorbehalt, Sondervereinbarung.


2.metrische Gestaltung des Satzschlusses [in der antiken Kunstprosa].


3.(Mus.) formelhafter, melodischer Schluss; vgl. Kadenz
Klausel  

Klau|sel, die; -, -n [lat. clausula = Schluss(satz), Schluss-, Gesetzesformel, zu: claudere, ↑ Klause ]:

1.[als Einschränkung] eingefügte od. hinzugesetzte Bestimmung, Bedingung, bes. in einem Vertrag: eine einschränkende, aufhebende K.; eine K. in einen Vertrag einfügen, einsetzen; eine K. enthalten, anwenden.


2.(Rhet.) (in der antiken Prosa) rhythmischer Satzschluss in einer der festliegenden metrischen Formen.


3. (in der mittelalterlichen Musik) formelhafte melodische Schlusswendung.
Klausel  

Klau|sel, die; -, -n (Nebenbestimmung; Einschränkung, Vorbehalt)
Klausel  

Bedingung, Bestimmung, Einschränkung, Vertragsbestimmung, Vertragsklausel, Vorbehalt.
[Klausel]
[Klauseln]
Klausel  

Klau|sel, die; -, -n [lat. clausula = Schluss(satz), Schluss-, Gesetzesformel, zu: claudere, ↑ Klause]:

1.[als Einschränkung] eingefügte od. hinzugesetzte Bestimmung, Bedingung, bes. in einem Vertrag: eine einschränkende, aufhebende K.; eine K. in einen Vertrag einfügen, einsetzen; eine K. enthalten, anwenden.


2.(Rhet.) (in der antiken Prosa) rhythmischer Satzschluss in einer der festliegenden metrischen Formen.


3. (in der mittelalterlichen Musik) formelhafte melodische Schlusswendung.
Klausel  

n.
<f. 21; bei Verträgen> Vorbehalt, beschränkende oder erweiternde Nebenbestimmung; <antike Rhetorik> rhythmisierter Schluss eines Satzes oder Satzabschnittes; <mittelalterl. Musik> Schlussformel einer Melodie oder eines Melodienabschnitts [<mhd. clausel, neben klausul (bis 13. Jh.) <lat. clausula „Schluss(satz)“; zu lat. claudere „schließen“; Verwandte Klause]
['Klau·sel]
[Klauseln]