[ - Collapse All ]
kleben  

kle|ben <sw. V.; hat> [mhd. kleben, ahd. klebēn = kleben, anhaften, zu mhd. klīben, ahd. klīban = anhaften, (an)kleben, verw. mit ↑ Klei ]:

1.durch die Wirkung eines Klebstoffes od. aufgrund eigner Klebkraft fest an etw. hängen, an, auf etw. haften: an der Litfaßsäule kleben Plakate; an seiner Backe, auf der Tischplatte klebt Marmelade; die feuchten Haare kleben ihr im Gesicht; das Hemd klebt ihm am Körper; die Fliege ist am, auf dem Leim k. geblieben; am Radio, Fernseher k.; jmdm. am Auspuff k. (salopp; dicht hinter jmdm. herfahren); drei Wochen kleben wir nun schon in dieser Hafenstadt (ugs.; sitzen wir fest); die Unterschrift klebt in der rechten unteren Ecke; jmds. Blicke kleben an jmdm., an etw. (sind unablässig auf jmdn., auf etw. gerichtet, geheftet); der Torwart klebte zu sehr an der Linie (Sport; bewegte sich nicht aus dem Tor heraus); sie klebt an ihm (salopp; hängt an ihm u. kann sich nicht von ihm trennen);

*jmdm. eine k. (salopp; jmdm. eine Ohrfeige geben).


2.Klebkraft haben: sehr fest, gut k.; das Pflaster klebt nicht mehr.


3.(ugs.) a)(an der Oberfläche) in einem Zustand sein, der das Klebenbleiben von etw. od. an etw. bewirkt; klebrig sein: die Bonbons kleben; meine Hände kleben vor Dreck; mein Hemd klebt (ist feucht u. klebt mir am Körper); sie klebte [am ganzen Körper] (schwitzte, u. ihre Kleider klebten ihr am Körper fest);

b)etw. (Anklebendes) an sich hängen haben: der Fliegenfänger klebt voller Fliegen.



4.(ugs.) sich nicht überwinden, entschließen können, etw. aufzugeben, sich von etw. zu trennen, zu lösen, loszureißen: im Wirtshaus k.; die Besucher klebten an ihren Stühlen; am Geld, an Äußerlichkeiten k.


5.mit etw. verbunden sein: an dieser Arbeit klebt viel Schweiß; an dieser Plastik kleben viele Erinnerungen.


6.a)so an, in, auf usw. etw. anbringen, befestigen, dass es daran, darin, darauf usw. klebt: Plakate, Tapeten an die Wand k.; eine Marke auf den Brief k.; Fotos ins Album k.;

b)mit Klebstoff o. Ä. reparieren, wieder zusammenfügen: einen gerissenen Film k.; einen Riss k. (mit Klebstoff schließen).



7. (ugs. früher) Sozialversicherungsbeiträge entrichten [u. die entsprechenden Marken als Beleg in ein Heft kleben]: er hat bereits in jungen Jahren geklebt.


8.(bes. Fußball) wuchtig schießen, werfen: den Ball in die linke obere Ecke k.
kleben  


1. anhaften, festkleben, festsitzen, halten; (ugs.): pappen; (landsch.): [fest]backen.

2. a) aneinanderfügen, kitten, leimen, verbinden, zusammenfügen, zusammenkleben; (ugs.): pappen, zusammenkleistern.

b) instand setzen, reparieren, wiederherstellen; (ugs.): in Ordnung bringen.

[kleben]
[klebe, klebst, klebt, klebte, klebtest, klebten, klebtet, klebest, klebet, kleb, geklebt, klebend]
kleben  

kle|ben <sw. V.; hat> [mhd. kleben, ahd. klebēn = kleben, anhaften, zu mhd. klīben, ahd. klīban = anhaften, (an)kleben, verw. mit ↑ Klei]:

1.durch die Wirkung eines Klebstoffes od. aufgrund eigner Klebkraft fest an etw. hängen, an, auf etw. haften: an der Litfaßsäule kleben Plakate; an seiner Backe, auf der Tischplatte klebt Marmelade; die feuchten Haare kleben ihr im Gesicht; das Hemd klebt ihm am Körper; die Fliege ist am, auf dem Leim k. geblieben; am Radio, Fernseher k.; jmdm. am Auspuff k. (salopp; dicht hinter jmdm. herfahren); drei Wochen kleben wir nun schon in dieser Hafenstadt (ugs.; sitzen wir fest); die Unterschrift klebt in der rechten unteren Ecke; jmds. Blicke kleben an jmdm., an etw. (sind unablässig auf jmdn., auf etw. gerichtet, geheftet); der Torwart klebte zu sehr an der Linie (Sport; bewegte sich nicht aus dem Tor heraus); sie klebt an ihm (salopp; hängt an ihm u. kann sich nicht von ihm trennen);

*jmdm. eine k. (salopp; jmdm. eine Ohrfeige geben).


2.Klebkraft haben: sehr fest, gut k.; das Pflaster klebt nicht mehr.


3.(ugs.)
a)(an der Oberfläche) in einem Zustand sein, der das Klebenbleiben von etw. od. an etw. bewirkt; klebrig sein: die Bonbons kleben; meine Hände kleben vor Dreck; mein Hemd klebt (ist feucht u. klebt mir am Körper); sie klebte [am ganzen Körper] (schwitzte, u. ihre Kleider klebten ihr am Körper fest);

b)etw. (Anklebendes) an sich hängen haben: der Fliegenfänger klebt voller Fliegen.



4.(ugs.) sich nicht überwinden, entschließen können, etw. aufzugeben, sich von etw. zu trennen, zu lösen, loszureißen: im Wirtshaus k.; die Besucher klebten an ihren Stühlen; am Geld, an Äußerlichkeiten k.


5.mit etw. verbunden sein: an dieser Arbeit klebt viel Schweiß; an dieser Plastik kleben viele Erinnerungen.


6.
a)so an, in, auf usw. etw. anbringen, befestigen, dass es daran, darin, darauf usw. klebt: Plakate, Tapeten an die Wand k.; eine Marke auf den Brief k.; Fotos ins Album k.;

b)mit Klebstoff o. Ä. reparieren, wieder zusammenfügen: einen gerissenen Film k.; einen Riss k. (mit Klebstoff schließen).



7. (ugs. früher) Sozialversicherungsbeiträge entrichten [u. die entsprechenden Marken als Beleg in ein Heft kleben]: er hat bereits in jungen Jahren geklebt.


8.(bes. Fußball) wuchtig schießen, werfen: den Ball in die linke obere Ecke k.
kleben  

[sw.V.; hat] [mhd. kleben, ahd. kleben= kleben, anhaften, zu mhd. kliben, ahd. kliban= anhaften, (an)kleben, verw. mit Klei]: 1. durch die Wirkung eines Klebstoffes od. aufgrund eigner Klebkraft fest an etw. hängen, an, auf etw. haften: an der Litfaßsäule kleben Plakate; an seiner Backe, auf der Tischplatte klebt Marmelade; die feuchten Haare kleben ihr im Gesicht; das Hemd klebt ihm am Körper; die Fliege ist am, auf dem Leim k. geblieben; Ü am Radio, Fernseher k.; jmdm. am Auspuff k. (salopp; dicht hinter jmdm. herfahren); drei Wochen kleben wir nun schon in dieser Hafenstadt (ugs.; sitzen wir fest); wegen eines Maschinenschadens sind wir hier k. geblieben; die Unterschrift klebt in der rechten unteren Ecke; jmds. Blicke kleben an jmdm., an etw. (sind unablässig auf jmdn., auf etw. gerichtet, geheftet); der Torwart klebte zu sehr an der Linie (Sport; bewegte sich nicht aus dem Tor heraus); am Gegner k. bleiben (Sport; den Gegenspieler ganz nah, eng decken); sie klebt an ihm (salopp; hängt an ihm u. kann sich nicht von ihm trennen); *k. bleiben (salopp; in der Schule nicht versetzt werden); jmdm. eine k. (salopp; jmdm. eine Ohrfeige geben). 2. Klebkraft haben: sehr fest, gut k.; das Pflaster klebt nicht mehr. 3. (ugs.) a) (an der Oberfläche) in einem Zustand sein, der das Klebenbleiben von etw. od. an etw. bewirkt; klebrig sein: die Bonbons kleben; meine Hände kleben vor Dreck; mein Hemd klebt (ist feucht u. klebt mir am Körper); sie klebte [am ganzen Körper] (schwitzte, u. ihre Kleider klebten ihr am Körper fest); b) etw. (Anklebendes) an sich hängen haben: der Fliegenfänger klebt voller Fliegen. 4. (ugs.) sich nicht überwinden, entschließen können, etw. aufzugeben, sich von etw. zu trennen, zu lösen, loszureißen: im Wirtshaus k.; sie ist bis abends bei ihrer Freundin k. geblieben; die Besucher klebten an ihren Stühlen; Ü an seinem Posten, Stuhl k. bleiben; am Geld, an Äußerlichkeiten k. 5. mit etw. verbunden sein: an dieser Arbeit klebt viel Schweiß; an dieser Plastik kleben viele Erinnerungen; dieser Makel wird an ihr, an ihrem Namen k. bleiben. 6. a) so an, in, auf usw. etw. anbringen, befestigen, dass es daran, darin, darauf usw. klebt: Plakate, Tapeten an die Wand k.; eine Marke auf den Brief k.; Fotos ins Album k.; b) mit Klebstoff o.Ä. reparieren, wieder zusammenfügen: einen gerissenen Film k.; einen Riss k. (mit Klebstoff schließen). 7. (ugs. früher) Sozialversicherungsbeiträge entrichten [u. die entsprechenden Marken als Beleg in ein Heft kleben]: er hat bereits in jungen Jahren geklebt. 8. (bes. Fußball) wuchtig schießen, werfen: den Ball in die linke obere Ecke k.
kleben  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> (mit Klebstoff u. Feuchtigkeit) haften machen; <umg.> Beitragsmarken für die Altersversicherung kaufen u. in ein Heft kleben, d.h. Versicherungsbeiträge bezahlen; er hat schon zwanzig Jahre lang (erg.: Versicherungsmarken) geklebt; jmdm. eine ~ eine Ohrfeige geben; Plakate, Zettel an eine Mauer ~; eine Marke auf einen Brief ~; Fotos in ein Album ~
2 <V.i.> festhaften; (infolge Feuchtigkeit) an etwas haften (Kleider); das Hemd klebte ihm am Körper; ich klebe! <umg.> ich schwitze u. bin schmutzig; Vorsicht, ich klebe <umg.> meine Hände sind klebrig; die Briefmarke klebt gut, schlecht, nicht; er klebt zu sehr am Alten er hängt zu sehr am Alten, kann sich davon nicht lösen; er klebt an der Felswand <fig.> er kann nicht vorwärts u. zurück; die Zunge klebt mir am Gaumen (vor Durst); an seinen Händen klebt Blut er hat gemordet; die Haare klebten ihm an der Stirn; das Kleidungsstück klebt vor Dreck <umg.> [<ahd. kleben, zu ahd. kliban „festsitzen, festhaften“ <germ. *kleib- <idg. *glei-,*gli-]
['kle·ben]
[klebe, klebst, klebt, kleben, klebte, klebtest, klebten, klebtet, klebest, klebet, kleb, geklebt, klebend]