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klemmen  

klẹm|men <sw. V.; hat> [mhd. klemmen, zu einem untergegangenen Verb mit der Bed. »zusammendrücken«; 4: wahrsch. aus der Studentenspr., zur urspr. Bed. »etw. mit der Faust packen«]:

1.[durch Drücken] bewirken, dass etw. zwischen, auf, an, unter etw. festsitzt, festgehalten wird: den Kneifer auf die Nase, die Klipse an die Ohren k.; die Handtücher unter den Arm k.; einen Zettel unter den Scheibenwischer k.; die Tasche zwischen die Beine k.; der Hund klemmt seinen Schwanz zwischen die Hinterbeine;

*sich hinter etw. k. (ugs.; um der Erreichung eines bestimmten Zieles willen etw. mit Nachdruck betreiben); sich hinter jmdn. k. (ugs.; bei jmdm. Unterstützung, Hilfe zu erhalten suchen).


2.a)in etw., zwischen etw. zwängen: den Fuß zwischen die Tür k.; sich auf die Bank, hinter das Lenkrad k.;

b)sich quetschen: ich habe mir den Finger, den Fuß geklemmt.



3.beim Öffnen, Schließen, Ziehen, Schieben nur mit Mühe zu bewegen sein: die Tür, Schublade, der Reißverschluss klemmt; wo klemmt es denn? (ugs.; was macht denn Schwierigkeiten?).


4.[salopp] bei günstiger Gelegenheit meist kleinere Dinge, die sich leicht mitnehmen lassen, stehlen.
klemmen  

klẹm|men
klemmen  


1. befestigen, festklemmen, festmachen; (ugs.): anmachen; (salopp): anknallen, hinmachen; (landsch., auch Fachspr.): fixieren.

2. [ein]keilen, einklemmen, [ein]zwängen.

3. blockieren, festhängen, stecken bleiben; (landsch.): sperren.

[klemmen]
[klemme, klemmst, klemmt, klemmte, klemmtest, klemmten, klemmtet, klemmest, klemmet, klemm, geklemmt, klemmend]
klemmen  

klẹm|men <sw. V.; hat> [mhd. klemmen, zu einem untergegangenen Verb mit der Bed. »zusammendrücken«; 4: wahrsch. aus der Studentenspr., zur urspr. Bed. »etw. mit der Faust packen«]:

1.[durch Drücken] bewirken, dass etw. zwischen, auf, an, unter etw. festsitzt, festgehalten wird: den Kneifer auf die Nase, die Klipse an die Ohren k.; die Handtücher unter den Arm k.; einen Zettel unter den Scheibenwischer k.; die Tasche zwischen die Beine k.; der Hund klemmt seinen Schwanz zwischen die Hinterbeine;

*sich hinter etw. k. (ugs.; um der Erreichung eines bestimmten Zieles willen etw. mit Nachdruck betreiben); sich hinter jmdn. k. (ugs.; bei jmdm. Unterstützung, Hilfe zu erhalten suchen).


2.
a)in etw., zwischen etw. zwängen: den Fuß zwischen die Tür k.; sich auf die Bank, hinter das Lenkrad k.;

b)sich quetschen: ich habe mir den Finger, den Fuß geklemmt.



3.beim Öffnen, Schließen, Ziehen, Schieben nur mit Mühe zu bewegen sein: die Tür, Schublade, der Reißverschluss klemmt; wo klemmt es denn? (ugs.; was macht denn Schwierigkeiten?).


4.[salopp] bei günstiger Gelegenheit meist kleinere Dinge, die sich leicht mitnehmen lassen, stehlen.
klemmen  

[sw.V.; hat] [mhd. klemmen, zu einem untergegangenen Verb mit der Bed. ?zusammendrücken?; 4: wahrsch. aus der Studentenspr., zur urspr. Bed. ?etw. mit der Faust packen?]: 1. [durch Drücken] bewirken, dass etw. zwischen, auf, an, unter etw. festsitzt, festgehalten wird: den Kneifer auf die Nase, die Klipse an die Ohren k.; die Handtücher unter den Arm k.; einen Zettel unter den Scheibenwischer k.; die Tasche zwischen die Beine k.; der Hund klemmt seinen Schwanz zwischen die Hinterbeine; *sich hinter etw. k. (ugs.; um der Erreichung eines bestimmten Zieles willen etw. mit Nachdruck betreiben); sich hinter jmdn. k. (ugs.; bei jmdm. Unterstützung, Hilfe zu erhalten suchen). 2. a) in etw., zwischen etw. zwängen: den Fuß zwischen die Tür k.; sich auf die Bank, hinter das Lenkrad k.; b) sich quetschen: ich habe mir den Finger, den Fuß geklemmt. 3. beim Öffnen, Schließen, Ziehen, Schieben nur mit Mühe zu bewegen sein: die Tür, Schublade, der Reißverschluss klemmt; Ü wo klemmt es denn? (ugs.; was macht denn Schwierigkeiten?). 4. (salopp) bei günstiger Gelegenheit meist kleinere Dinge, die sich leicht mitnehmen lassen, stehlen.
klemmen  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> festdrücken, einzwängen, durch Einzwängen befestigen; <umg.> stehlen; <schweiz.; Schülerspr.> schwänzen; ein Stück Holz in einen Spalt ~; er hat die Lateinarbeit geklemmt <schweiz.>
2 <V.refl.> sich ~ zwischen zwei aufeinander schlagenden Gegenständen stecken bleiben, sich quetschen; sich den Finger ~; sich hinter etwas ~ <fig.> etwas eifrig betreiben; ich werde mich mal hinter ihn ~ bei ihm etwas zu erreichen suchen; sich hinter eine Arbeit ~ fleißig arbeiten; sich ein Buch unter den Arm ~
3 <V.i.> haften, hängen bleiben; die Tür klemmt hängt fest, geht nicht auf; [<mhd. klemmen, ahd. biklemmen „mit den Klauen packen, einzwängen, zusammendrücken“; zu germ. klim-, klam- <idg. *glem-; hierzu Klamm, klamm, Klammer, beklommen]
['klem·men]
[klemme, klemmst, klemmt, klemmen, klemmte, klemmtest, klemmten, klemmtet, klemmest, klemmet, klemm, geklemmt, klemmend]