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Knüppel  

Knụ̈p|pel, der; -s, - [aus dem Niederd., (Ost)md. (dafür mhd. knüpfel), im Sinne von »Knotenstock, Knorren« verw. mit ↑ Knopf ; in niederd. Lautung im Hochdeutschen vermischt mit älterem Klüppel = Gerät zum Klopfen, mhd. (md.) klüppel, zu ↑ klopfen , kloppen); vgl. Klöppel ]:

1.a)kurzer, dicker Stock: ein K. aus Hartgummi; die Polizei trieb die Demonstranten mit -n auseinander; einen Hund mit einem K. erschlagen; da möchte man doch gleich/am liebsten mit dem K. dreinschlagen, den K. nehmen (ugs.; mit Gewalt Ordnung schaffen);

*da liegt der K. beim Hund (ugs.; das ist die notwendige unangenehme Folge); jmdm. ein K. am Bein sein (↑ Klotz ); sich <Dativ> einen K. ans Bein binden, hängen (↑ Klotz ); einen K. am Bein haben (↑ Klotz ); jmdm. [einen] K. zwischen die Beine werfen (ugs.; jmdm. Schwierigkeiten bereiten);

b)etwa armdickes Rundholz in bestimmter Länge;

c)(Metallbearb.) vierkantiger gewalzter Stahl.



2.a)kurz für ↑ Steuerknüppel ;

b)kurz für ↑ Schaltknüppel .



3. (landsch.) längliches Brötchen.


4.(derb) Penis.
Knüppel  

Knụ̈p|pel, der; -s, -
Knüppel  

Knüttel, Rohrstock, [Schlag]stock; (landsch.): Stecken; (bes. landsch.): Prügel; (landsch., sonst veraltet): Bengel; (veraltet): spanisches Rohr.
[Knüppel]
[Knüppels, Knüppeln, Knueppel, Knueppels, Knueppeln]
Knüppel  

Knụ̈p|pel, der; -s, - [aus dem Niederd., (Ost)md. (dafür mhd. knüpfel), im Sinne von »Knotenstock, Knorren« verw. mit ↑ Knopf; in niederd. Lautung im Hochdeutschen vermischt mit älterem Klüppel = Gerät zum Klopfen, mhd. (md.) klüppel, zu ↑ klopfen, kloppen); vgl. Klöppel]:

1.
a)kurzer, dicker Stock: ein K. aus Hartgummi; die Polizei trieb die Demonstranten mit -n auseinander; einen Hund mit einem K. erschlagen; da möchte man doch gleich/am liebsten mit dem K. dreinschlagen, den K. nehmen (ugs.; mit Gewalt Ordnung schaffen);

*da liegt der K. beim Hund (ugs.; das ist die notwendige unangenehme Folge); jmdm. ein K. am Bein sein (↑ Klotz); sich <Dativ> einen K. ans Bein binden, hängen (↑ Klotz); einen K. am Bein haben (↑ Klotz); jmdm. [einen] K. zwischen die Beine werfen (ugs.; jmdm. Schwierigkeiten bereiten);

b)etwa armdickes Rundholz in bestimmter Länge;

c)(Metallbearb.) vierkantiger gewalzter Stahl.



2.
a)kurz für ↑ Steuerknüppel;

b)kurz für ↑ Schaltknüppel.



3. (landsch.) längliches Brötchen.


4.(derb) Penis.
Knüppel  

n.
<m. 5> kurzer, dicker Stock (Gummi~); armlang geschnittenes Rundholz; Sy Knüttel, Knittel; vorgewalzter Stahlblock von 50 bis 350 mm vierkant; <im Flugzeug> Steuerhebel; <im Kfz> Gangschalthebel (bei Knüppelschaltung); <umg.> langes Brötchen, Semmel; der ~ liegt beim Hund <fig.> die Sache hat eine notwendige Folge, die Folgen werden nicht auf sich warten lassen; den ~ schlägt man, und den Esel meint man <fig.> man hat den Falschen gestraft; man könnte, sollte mit dem ~ dreinschlagen! (weil solche Übelstände herrschen) <umg.> jmdm. einen ~ zwischen die Beine werfen <fig.> ihm Hindernisse in den Weg stellen, Schwierigkeiten machen; [<ostmdt. im 15. Jh. für mhd. knüpfel, eigtl. „Knottenstock“; zu Knopf „Knorren an Gewächsen“]
['Knüp·pel]
[Knüppels, Knüppeln]