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kneifen  

knei|fen <st. V.; hat> [verhochdeutschte Form von 1↑ kneipen ; 4: urspr. Studentenspr., eigtl. = bei der Mensur den Kopf (aus Angst vor dem Hieb) einziehen]:

1.jmdm. ein Stückchen Haut u. Fleisch so [zwischen den Fingern] zusammenpressen, dass es schmerzt; zwicken: hör auf, mich dauernd zu k.!; er kniff mir/mich in den Arm.


2.a)(von Sachen, bes. Kleidungsstücken) sich schmerzhaft in die Haut eindrücken, weil sie zu eng sind: die Hose, das Gummiband kneift;

b)(ugs. veraltend) Schmerzen machen, wehtun: mein Bauch kneift/mich kneift der Bauch.



3.zusammenpressen, -drücken, zukneifen: die Augen, die Lippen k.


4.(ugs. abwertend) sich jmdm. od. einer Sache nicht stellen; sich [vor etw.] drücken: vor jmdm., vor einer Aufgabe k.; hier wird nicht gekniffen!
kneifen  


1. (ugs.): zwacken; (südd., österr., schweiz.): zwicken; (westmd.): petzen; (landsch.): kneipen, pfetzen.

2. schmerzen, stechen; (ugs.): wehtun; (ugs.): zwacken; (bes. südd., österr.): zwicken.

3. aus dem Weg gehen, ausweichen, sich entziehen, scheuen, vermeiden, zu entgehen/zu umgehen suchen; (geh.): fliehen, meiden; (ugs.): sich drücken, einen [großen] Bogen machen; (salopp): den Schwanz einziehen.

[kneifen]
[kneife, kneifst, kneift, kniff, kniffst, kniffen, knifft, kneifest, kneifet, kniffe, kniffest, kniffet, kneif, gekniffen, kneifend]
kneifen  

knei|fen <st. V.; hat> [verhochdeutschte Form von 1↑ kneipen; 4: urspr. Studentenspr., eigtl. = bei der Mensur den Kopf (aus Angst vor dem Hieb) einziehen]:

1.jmdm. ein Stückchen Haut u. Fleisch so [zwischen den Fingern] zusammenpressen, dass es schmerzt; zwicken: hör auf, mich dauernd zu k.!; er kniff mir/mich in den Arm.


2.
a)(von Sachen, bes. Kleidungsstücken) sich schmerzhaft in die Haut eindrücken, weil sie zu eng sind: die Hose, das Gummiband kneift;

b)(ugs. veraltend) Schmerzen machen, wehtun: mein Bauch kneift/mich kneift der Bauch.



3.zusammenpressen, -drücken, zukneifen: die Augen, die Lippen k.


4.(ugs. abwertend) sich jmdm. od. einer Sache nicht stellen; sich [vor etw.] drücken: vor jmdm., vor einer Aufgabe k.; hier wird nicht gekniffen!
kneifen  

[st.V.; hat] [verhochdeutschte Form von 1kneipen; 4: urspr. Studentenspr., eigtl.= bei der Mensur den Kopf (aus Angst vor dem Hieb) einziehen]: 1. jmdm. ein Stückchen Haut u. Fleisch so [zwischen den Fingern] zusammenpressen, dass es schmerzt; zwicken: hör auf, mich dauernd zu k.!; er kniff mir/mich in den Arm. 2. a) (von Sachen, bes. Kleidungsstücken) sich schmerzhaft in die Haut eindrücken, weil sie zu eng sind: die Hose, das Gummiband kneift; b) (ugs. veraltend) Schmerzen machen, wehtun: mein Bauch kneift/mich kneift der Bauch. 3. zusammenpressen, -drücken, zukneifen: die Augen, die Lippen k.; 4. (ugs. abwertend) sich jmdm. od. einer Sache nicht stellen; sich [vor etw.] drücken: vor jmdm., vor einer Aufgabe k.; hier wird nicht gekniffen!
kneifen  

(sich vor etwas) drücken, (vor etwas) kneifen (umgangssprachlich), Eiertanz (umgangssprachlich), einen Eiertanz aufführen (umgangssprachlich)
[drücken, Eiertanz, einen Eiertanz aufführen]
kneifen  

v.
<V.t. 169; hat>
1 <V.t.> zwischen zwei Fingern (meist schmerzhaft) zusammendrücken, klemmen, drücken; jmds. Arm ~; jmdn. in den Arm, in die Wange ~; der Hund kniff den Schwanz zwischen die Beine
2 <V.i.> zu eng sein, so dass es schmerzt; das Gummiband kneift
3 <V.i.; fig.> sich vor etwas drücken, feige zurück-, ausweichen; <Fechten> (hinter die Mensur) zurückweichen; <Mar.> ein Schiff hart an den Wind bringen, dicht beim Wind segeln; es hat gekniffen; Kneifen gibt's nicht! [<nddt. knipen; zu kneipen „kneifen“]
['knei·fen]
[kneife, kneifst, kneift, kneifen, kniff, kniffst, kniffen, knifft, kneifest, kneifet, kniffe, kniffest, kniffet, kneif, gekniffen, kneifend]