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Kompensation  

Kom|pen|sa|ti|on die; -, -en:

1.Ausgleich, Aufhebung von Wirkungen einander entgegenstehender Ursachen.


2.(Rechtsw.) a)Aufrechnung;

b)Schuldaufwiegung im Falle wechselseitiger Täterschaft (bei Beleidigung u. leichter Körperverletzung), meist als strafmildernd od. strafbefreiend gewertet.



3.(Psychol.) das Streben nach Ersatzbefriedigung als Ausgleich von Minderwertigkeitsgefühlen.


4.(Med.) Ausgleich einer durch krankhafte Organveränderungen gestörten Funktion eines Organs durch den Organismus selbst od. durch Medikamente
Kompensation  

Kom|pen|sa|ti|on, die; -, -en [lat. compensatio = Ausgleichung, Gegenzählung, zu: compensare, ↑ kompensieren ] (bildungsspr., Fachspr., bes. Psych., Wirtsch., Physik, Med.): Kompensierung, Ausgleich.
Kompensation  

Kom|pen|sa|ti|on, die; -, -en <lat.> (Ausgleich, Entschädigung; BGB Aufrechnung)
Kompensation  

Ausbalancierung, Ausgleich, Entschädigung, Ersatz, Gegengewicht, Gegenleistung, Gegenwert, Wiedergutmachung; (geh.): Genugtuung; (bildungsspr.): Äquivalent, Neutralisation, Neutralisierung; (scherzh.): Trostpflaster; (bildungsspr., Fachspr.): Kompensierung; (Rechtsspr.): Buße; (Wirtsch.): Rekompensation; (bes. Wirtsch.): Rekompens.
[Kompensation]
[Kompensationen]
Kompensation  

Kom|pen|sa|ti|on, die; -, -en [lat. compensatio = Ausgleichung, Gegenzählung, zu: compensare, ↑ kompensieren] (bildungsspr., Fachspr., bes. Psych., Wirtsch., Physik, Med.): Kompensierung, Ausgleich.
Kompensation  

n.
<f. 20> Ausgleich, Aufhebung (von Wirkungen); Erstattung, Vergütung, Verrechnung; Ausgleich anatomischer od. funktioneller Störungen eines Organs od. Organteiles durch gesteigerte Tätigkeit eines anderen Organes od. Organteiles; Ggs Dekompensation; <Psych.> Ausgleich einer bewussten od. unbewussten Unsicherheit durch betont entgegengesetztes Verhalten; seine Großspurigkeit ist reine ~ [<lat. compensatio „Ausgleich“; kompensieren]
[Kom·pen·sa·ti'on]
[Kompensationen]