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Kontrafaktur  

Kon|t|ra|fak|tur die; -, -en <lat.-nlat.>: geistliche Nachdichtung eines weltlichen Liedes (u. umgekehrt) unter Beibehaltung der Melodie
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Kon|t|ra|fak|tur, die; -, -en (Literaturw. geistl. Nachdichtung eines weltl. Liedes [u. umgekehrt] unter Beibehaltung der Melodie)
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n.
<f. 20> Umdichtung eines Gesangstextes (oft eines weltlichen in einen geistlichen od. umgekehrt) unter Beibehaltung der Melodie [<lat. contrafactus „umgewendet, ins Gegenteil verkehrt“, zu contra „gegen“ + facere „machen“]

Die Buchstabenfolge kon·tr… kann in Fremdwörtern auch kont·r… getrennt werden. Davon ausgenommen sind Zusammensetzungen, in denen die fremdsprachigen bzw. sprachhistorischen Bestandteile deutlich als solche erkennbar sind, z.B. -trahieren, -tribuieren(→ a. subtrahieren, distribuieren).
[Kon·tra·fak'tur]
[Kontrafakturen]