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kotzen  

kọt|zen <sw. V.; hat> [wohl zusgez. aus älter: koppezen, Intensivbildung zu spätmhd. koppen = speien] (salopp): [sich] erbrechen: ich musste k. wie ein Reiher (mich heftig übergeben); er kotzte auf den Boden; <subst.:> ich fühle mich zum Kotzen (sehr schlecht);

*zum Kotzen (emotional; äußerst abstoßend, unerträglich): das, es ist einfach zum K.!; jmdn., etw. zum K. finden; zum K. schön (iron.: scheußlich); das [große/kalte] Kotzen kriegen/bekommen (emotional; angewidert sein).
kotzen  

Kọt|zen, der; -s, - (Nebenform von 1Kotze)kọt|zen (derb für sich übergeben); du kotzt
kotzen  

ausbrechen, brechen, [sich] erbrechen, sich übergeben, wieder von sich geben; (geh.): ausspeien, speien; (ugs.): ausspucken; (salopp): kübeln, reihern; (scherzh.): [dem] Neptun opfern; (ugs. scherzh.): die Fische füttern; (südd., österr.): speiben; (landsch.): koddern, spucken; (landsch. veraltend): kalbern; (Med.): vomieren.
[kotzen]
[kotze, kotzt, kotzte, kotztest, kotzten, kotztet, kotzest, kotzet, kotz, gekotzt, kotzend]
kotzen  

kọt|zen <sw. V.; hat> [wohl zusgez. aus älter: koppezen, Intensivbildung zu spätmhd. koppen = speien] (salopp): [sich] erbrechen: ich musste k. wie ein Reiher (mich heftig übergeben); er kotzte auf den Boden; <subst.:> ich fühle mich zum Kotzen (sehr schlecht);

*zum Kotzen (emotional; äußerst abstoßend, unerträglich): das, es ist einfach zum K.!; jmdn., etw. zum K. finden; zum K. schön (iron.: scheußlich); das [große/kalte] Kotzen kriegen/bekommen (emotional; angewidert sein).
kotzen  

[sw.V.; hat] [wohl zusgez. aus älter: koppezen, Intensivbildung zu spätmhd. koppen= speien] (ugs.): [sich] erbrechen: ich musste k.; er kotzte auf den Boden, wie ein Reiher (erbrach sich heftig); [subst.:] ich fühle mich zum Kotzen (sehr schlecht); *zum Kotzen (emotional; äußerst abstoßend, unerträglich): das, es ist einfach zum K.!; jmdn., etw. zum K. finden; zum K. schön (iron.: scheußlich); das [große/kalte] Kotzen kriegen/bekommen (emotional; angewidert sein).
kotzen  

v.
<V.i.; hat> sich übergeben, erbrechen; es ist zum Kotzen <fig.; derb> es ist abscheulich, widerwärtig; ich habe es gründlich satt; [im 15. Jh. zusammengezogen aus kopp(e)zen; Intensivbildung zu spätmhd. koppen „speien“]
['kot·zen]
[kotze, kotzt, kotzen, kotzte, kotztest, kotzten, kotztet, kotzest, kotzet, kotz, gekotzt, kotzend]