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krallen  

krạl|len <sw. V.; hat> [zu ↑ Kralle ; vgl. mhd. krellen, spätahd. bichrellen = kratzen]:

1.a)<k. + sich> sich mit den Krallen an jmdm., etw. festhalten: die Katze krallte sich an den Baumstamm;

b)<k. + sich> sich krampfhaft mit den Fingern an jmdm., etw. festhalten, sich mit den Fingern, Zehen in etw. festkrallen: er krallte sich an das Geländer, in den Boden;

c)(die Finger, Zehen) wie Krallen fest um etw. schließen, in etw. bohren [um Halt zu finden]: die Zehen in den Boden k.; vor Schmerz die Finger in das Kissen k.; er krallte seine Finger um das Seil, in ihren Ärmel;

d)<k. + sich> sich wie Krallen, mit gekrümmten Fingern fest um etw. schließen: seine Hand krallte sich um den Revolver.



2.wie eine Kralle krümmen: er krallte seine Finger.


3.(salopp) a)schnell u. unauffällig an sich nehmen, entwenden: er hat [sich] das Fahrrad gestern im Stadtpark gekrallt;

b)(jmdn.) packen, in seine Gewalt bringen: den werde ich mir noch k. (mir vornehmen).

krallen  

krạl|len (mit den Krallen zufassen; ugs. unerlaubt wegnehmen); sich an etwas oder jmdn. krallen
krallen  

a) an sich nehmen, rauben, stehlen, wegnehmen; (geh.): entwenden; (schweiz.): feken; (ugs.): an sich bringen, zappzarapp machen; (fam.): stibitzen; (landsch. veraltend): pfuschen.

b) aufgreifen, dingfest machen, ergreifen, fassen, greifen, packen; (ugs.): beim Wickel packen, erwischen, kriegen, schnappen.

[krallen]
[kralle, krallst, krallt, krallte, kralltest, krallten, kralltet, krallest, krallet, krall, gekrallt, krallend]

sich ankrallen, sich festhalten, sich festkrallen.
[krallen, sich]
[sich krallen, kralle, krallst, krallt, krallte, kralltest, krallten, kralltet, krallest, krallet, krall, gekrallt, krallend, krallen sich]
krallen  

krạl|len <sw. V.; hat> [zu ↑ Kralle; vgl. mhd. krellen, spätahd. bichrellen = kratzen]:

1.
a)<k. + sich> sich mit den Krallen an jmdm., etw. festhalten: die Katze krallte sich an den Baumstamm;

b)<k. + sich> sich krampfhaft mit den Fingern an jmdm., etw. festhalten, sich mit den Fingern, Zehen in etw. festkrallen: er krallte sich an das Geländer, in den Boden;

c)(die Finger, Zehen) wie Krallen fest um etw. schließen, in etw. bohren [um Halt zu finden]: die Zehen in den Boden k.; vor Schmerz die Finger in das Kissen k.; er krallte seine Finger um das Seil, in ihren Ärmel;

d)<k. + sich> sich wie Krallen, mit gekrümmten Fingern fest um etw. schließen: seine Hand krallte sich um den Revolver.



2.wie eine Kralle krümmen: er krallte seine Finger.


3.(salopp)
a)schnell u. unauffällig an sich nehmen, entwenden: er hat [sich] das Fahrrad gestern im Stadtpark gekrallt;

b)(jmdn.) packen, in seine Gewalt bringen: den werde ich mir noch k. (mir vornehmen).

krallen  

v.
<V.t.; hat> sich an etwas ~ sich mit den Krallen an etwas festhalten; <fig.> sich mit den Fingern krampfhaft an etwas festhalten; sich etwas ~ <umg.> schnell etwas ergreifen; sich ein paar Stück Kuchen ~ und verschwinden <umg.> er krallte sich ans Geländer <fig.> die Katze krallte sich an den Stamm des Baumes; die Finger in etwas ~ <fig.> krampfhaft in etwas bohren (um Halt zu finden); sie krallte die Finger in seinen Ärmel; er krallte vor Schmerz die Finger in den Sand
['kral·len]
[kralle, krallst, krallt, krallen, krallte, kralltest, krallten, kralltet, krallest, krallet, krall, gekrallt, krallend]