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Kram  

Kram, der; -[e]s [mhd., ahd. krām = Zeltdecke (Schutzdach über dem Wagen od. dem) Stand eines umherziehenden Händlers; Kaufmannsware, H. u.] (ugs. abwertend):

1. nicht näher bezeichnete [unnütze, wertlose] Gegenstände, Sachen, Zeug: alter, unnützer K.; was liegt denn hier für K. herum?; räum doch endlich deinen K. auf!; den ganzen K. hinschmeißen (ugs.; keine Lust mehr haben, etw. weiterzuführen).


2.nicht näher bezeichnete Angelegenheiten, die [zur Erledigung] anstehen: ich will den K. noch schnell erledigen; mach doch deinen K. alleine!;

*jmdm. [nicht] in den K. /[nicht] in jmds. K. passen (ugs.; als Forderung, Aufgabe o. Ä. zu einem für jmdn. [un]günstigen Zeitpunkt kommen): sein unerwarteter Besuch passte ihr überhaupt nicht in den K.; nicht viel K. /keinen K. machen (ugs.; keine Umstände, kein Aufhebens von etw. machen).


3.(landsch.) Innereien geschlachteter Tiere.
kram  

Kram, der; -[e]skrạmp|fen; sich krampfen
Kram  

Talmi; (österr.): Graffelwerk; (ugs.): Klimbim, Krimskrams; (österr. ugs.): Kramuri; (abwertend): Gerümpel, Hokuspokus; (ugs. abwertend): Firlefanz, Kitt, Kleister, Krempel, Kroppzeug, Mist, Plunder, Ramsch, Schrott, Schund, Tinnef, Zeugs; (ugs., oft abwertend): Schnickschnack, Trödel, überflüssiges/unnützes Zeug; (salopp abwertend): Dreck, Klumpatsch, Zinnober; (derb emotional verstärkend): Scheißdreck; (landsch.): Gedöns; (bayr., österr. ugs.): Glumpert; (veraltend): Tand.
[Kram]
[Krames, Krams, Krame]
Kram  

Kram, der; -[e]s [mhd., ahd. krām = Zeltdecke (Schutzdach über dem Wagen od. dem) Stand eines umherziehenden Händlers; Kaufmannsware, H. u.] (ugs. abwertend):

1. nicht näher bezeichnete [unnütze, wertlose] Gegenstände, Sachen, Zeug: alter, unnützer K.; was liegt denn hier für K. herum?; räum doch endlich deinen K. auf!; den ganzen K. hinschmeißen (ugs.; keine Lust mehr haben, etw. weiterzuführen).


2.nicht näher bezeichnete Angelegenheiten, die [zur Erledigung] anstehen: ich will den K. noch schnell erledigen; mach doch deinen K. alleine!;

*jmdm. [nicht] in den K. /[nicht] in jmds. K. passen (ugs.; als Forderung, Aufgabe o. Ä. zu einem für jmdn. [un]günstigen Zeitpunkt kommen): sein unerwarteter Besuch passte ihr überhaupt nicht in den K.; nicht viel K. /keinen K. machen (ugs.; keine Umstände, kein Aufhebens von etw. machen).


3.(landsch.) Innereien geschlachteter Tiere.
Kram  

n.
<m.; -s; unz.> Gerümpel, Plunder, unnützes Zeug; Eingeweide (von Schlachtvieh); <schweiz.> Jahrmarktware; Jahrmarktsgeschenk; <umg.> Habseligkeiten, Sachen; <fig.; umg.> (unwichtige) Angelegenheit, Sache; Umstände, Aufhebens; was hast du denn noch zu tun? Ach, nur so ~! <fig.> lass deinen ~ nicht überall herumliegen <umg.> am liebsten würde er den ganzen ~ hinwerfen, hinschmeißen <fig.; umg.> mit dieser Arbeit aufhören, von dieser Verpflichtung zurücktreten; was soll der ganze ~ kosten?; mach nicht so viel ~! <fig.; umg.> ich will den ganzen ~ verkaufen; zusammenpacken: pack deinen ~ zusammen und komm mit! <umg.> alter ~; ich habe den ~ satt <fig.; umg.> ich habe alles, die Sache, die Arbeit, die Angelegenheit satt; das passt ihm nicht in den ~ <fig.; umg.> das passt ihm nicht, stört seine Pläne, kommt ihm ungelegen; seinen ~ in Ordnung halten <fig.> wohin soll ich mit all dem ~, mit dem ganzen ~? [<mhd. kram „ausgespanntes Tuch, Zeltdecke, Dach einer Bude, Handelsgeschäft, Ware, Geld dafür“ <ahd. cram „Marktbude“; vermutl. Nebenform zu germ. *skerma-; Schirm]
[Kram]
[Krames, Krams, Krame]