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kuckuck  

Kụ|ckuck, der; -s, -e [1: aus dem Niederd.-Md. < mniederd. kukuk, lautm.; 2: iron. Bez. für den früher auf das Siegel aufgedruckten Wappenadler]:

1.weitverbreiteter, bes. in Wäldern lebender Vogel mit braungrauem Gefieder, einem leicht gekrümmten Schnabel u. langem Schwanz, der seine Eier zum Ausbrüten in Nester von Singvögeln legt: der K. ruft;

R der/die hört den K. nicht mehr rufen/schreien (ugs. veraltend; der/die erlebt den nächsten Frühling nicht mehr);


*ein K. unter Nachtigallen (scherzh.; ein Laie unter Fachleuten); an einem Ort, bei jmdm. ist der K. los (ugs.; an einem Ort, bei jmdm. geht es drunter u. drüber); [das] weiß der K. (salopp: wer weiß ...; es ist unbekannt. wahrhaftig; überraschenderweise ist es so); hol dich der K./der K. soll dich holen (salopp; Teufel a ); zum K. [noch mal] (salopp; Ausruf der Verärgerung, der Ungeduld); beim/zum K. sein (salopp; verloren sein); jmdn. zum K. wünschen (verhüll.; Teufel a ).


2.(scherzh.) Siegel, das der Gerichtsvollzieher bei der Pfändung an Einrichtungsgegenstände klebt: bei ihm klebt der K. an/auf allen Möbeln.
kụ|ckuck [auch: 'ku:k℧k] <Interj.>:

1.lautm. für das Rufen des Kuckucks.


2.(ugs.) Ruf beim Versteckspiel, mit dem sich jmd. kurz bemerkbar macht, um sich [leichter] suchen zu lassen.
Kuckuck  

Kụ|ckuck, der; -s, -e
kuckuck  

Kụ|ckuck, der; -s, -e [1: aus dem Niederd.-Md. < mniederd. kukuk, lautm.; 2: iron. Bez. für den früher auf das Siegel aufgedruckten Wappenadler]:

1.weitverbreiteter, bes. in Wäldern lebender Vogel mit braungrauem Gefieder, einem leicht gekrümmten Schnabel u. langem Schwanz, der seine Eier zum Ausbrüten in Nester von Singvögeln legt: der K. ruft;

Rder/die hört den K. nicht mehr rufen/schreien (ugs. veraltend; der/die erlebt den nächsten Frühling nicht mehr);


*ein K. unter Nachtigallen (scherzh.; ein Laie unter Fachleuten); an einem Ort, bei jmdm. ist der K. los (ugs.; an einem Ort, bei jmdm. geht es drunter u. drüber); [das] weiß der K. (salopp: wer weiß ...; es ist unbekannt. wahrhaftig; überraschenderweise ist es so); hol dich der K./der K. soll dich holen (salopp; Teufel a); zum K. [noch mal] (salopp; Ausruf der Verärgerung, der Ungeduld); beim/zum K. sein (salopp; verloren sein); jmdn. zum K. wünschen (verhüll.; Teufel a).


2.(scherzh.) Siegel, das der Gerichtsvollzieher bei der Pfändung an Einrichtungsgegenstände klebt: bei ihm klebt der K. an/auf allen Möbeln.
kụ|ckuck [auch: 'ku:k℧k] <Interj.>:

1.lautm. für das Rufen des Kuckucks.


2.(ugs.) Ruf beim Versteckspiel, mit dem sich jmd. kurz bemerkbar macht, um sich [leichter] suchen zu lassen.
kuckuck  

[auch: ':] [Interj.]: 1. lautm. für das Rufen des Kuckucks. 2. (ugs.) Ruf beim Versteckspiel, mit dem sich jmd. kurz bemerkbar macht, um sich [leichter] suchen zu lassen.
kuckuck  

n.
<-k·k-> 'Ku·ckuck <m. 1> Angehöriger einer weltweit verbreiteten Familie schlanker, langschwänziger Vögel, meist Brutschmarotzer, <i.e.S.:> Cuculus canorus; → a. Kuckucksvogel; <fig.; scherzh.> Siegel des Gerichtsvollziehers (zum Zeichen der Pfändung); <umg. oft verhüllend> = Teufel; hol dich der ~! <umg.> lass mich in Ruhe!, ich habe es satt mit dir!; bei ihnen klebt der ~ an den Möbeln <fig.; scherzh.> weiß der ~, wo mein Schirm geblieben ist <umg.> zum ~! <umg.> (Ausruf der Ungeduld); jmdn. zum ~ wünschen <umg.> weit fort wünschen; [lautnachahmend]
['Kuckuck]
[Kuckuckes, Kuckucks, Kuckucke, Kuckucken]n.
<-k·k-> 'ku·ckuck! (Ruf beim Versteckspiel mit kleinen Kindern, um den andern zum Suchen aufzufordern od. ihm das Suchen zu erleichtern)
['kuckuck!]
[kuckuckes, kuckucks, kuckucke, kuckucken]