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lachen  

1lạ|chen <sw. V.; hat> [mhd. lachen, ahd. (h)lahhan, urspr. lautm.]:

1.a)durch eine Mimik, bei der der Mund in die Breite gezogen wird, die Zähne sichtbar werden u. um die Augen Fältchen entstehen, [zugleich durch eine Abfolge stoßweise hervorgebrachter, unartikulierter Laute] Freude, Erheiterung, Belustigung o. Ä. erkennen lassen: er ist ein fröhlicher Mensch, der oft lacht; als sie die Geschichte hörten, mussten sie sehr l.; laut, schallend, leise l.; er lacht aus vollem Halse (lacht sehr); sie lachte über das ganze Gesicht; er lachte vor Vergnügen; das hat mich l. gemacht/(selten:) machen; du hast/kannst gut/leicht l. (du bist nicht in meiner unangenehmen Lage); er wusste nicht, ob er l. oder weinen sollte (war von zwiespältigen Gefühlen erfüllt); es darf gelacht werden; da/hier gibts [gar] nichts zu l. (da ist Unernst nicht am Platz); »Wie gefällt es Ihnen hier?« - »Sie werden l. (auch wenn Sie es nicht für möglich halten), aber ich habe mich schon gut eingelebt!«; sie begrüßte uns lachend; <subst.:> ein herzhaftes, lautes, heimliches, unterdrücktes Lachen; das Weinen war ihm näher als das Lachen; ihr Lachen wirkte ansteckend; ein Lachen überkam ihn, schüttelte ihn; sie hat das Lachen verlernt (ist immer sehr ernst, traurig); sie kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus; er musste ein Lachen unterdrücken, sich das Lachen verbeißen; die Leute platzten vor Lachen (ugs.; mussten heftig lachen); sie brachen in heftiges Lachen aus; sich vor Lachen nicht mehr halten können (unbändig lachen); jmdn. [mit etw.] zum Lachen bringen; in dieser Situation war ihnen nicht zum L. [zumute];

R Lachen ist gesund, die beste Medizin;
wer zuletzt lacht, lacht am besten (erst am Ende zeigt sich, wer wirklich den Vorteil hat; derjenige, der zunächst im Nachteil ist, kann am Ende durchaus der Überlegene sein);

*[irgendwo, bei jmdn.] nichts zu l. haben (ugs.; [irgendwo, von jmdm.] streng, schlecht behandelt werden): bei diesem Lehrer haben sie nichts zu l.; es, das wäre ja/doch gelacht, wenn ... [nicht] ... (ugs.; es gibt gar keinen Zweifel [darüber, dass jmd. etwas Bestimmtes ausführen, schaffen kann]); jmdm. vergeht [noch] das Lachen (jmdm. ist [in einer bestimmten Lage] plötzlich nicht mehr zum Spotten, zu leichtfertigen Reden zumute): dir wird das Lachen noch vergehen (drohend; im Moment bist du im Vorteil, aber das kann, wird sich ändern); zum Lachen sein (ugs. abwertend; lächerlich, zu jmds. Ärger nicht ernst zu nehmen sein): es ist doch zum Lachen, wenn er jetzt behauptet, er hätte nichts davon gewusst;

b)eine bestimmte andere Gefühlsregung lachend (1 a) ausdrücken: gehässig, schadenfroh l.; er lachte triumphierend; <subst.:> ein gezwungenes Lachen.



2.sich über jmdn., etw. unverhohlen lustig machen: man lacht über ihn; sie musste innerlich darüber l.; über dieses Verhalten kann man doch nur l. (abwertend; es ist in ärgerlicher Weise unverständlich, kindisch o. ä.); darüber kann ich gar nicht l.! (für jmds. Lachen hierüber habe ich gar kein Verständnis!);

R dass ich nicht lache! (das ist doch etwas ganz Unsinniges, Unmögliches!).



3. (dichter.) jmdm. günstig, gewogen sein: das Glück hatte ihnen gelacht.


4.(dichter.) eine Sache ignorieren: sie lachten der Gefahren.


2lạ|chen <sw. V.; hat> [mhd. lāchenen = mit einer 3Lache versehen] (Forstw.):

1. eine 3Lache herstellen.


2.einen zu fällenden Baum markieren.
Lachen  

Lạ|chen, das; -s; ein ängstliches Lachen
lachen  


1. aus vollem Hals lachen, einen Lachanfall/Lachkrampf bekommen, ein Gelächter anstimmen, in Gelächter/Lachen ausbrechen, sich schieflachen, Tränen lachen; (ugs.): sich kaputtlachen, sich kranklachen, sich kringeln, sich kugeln vor Lachen, losprusten, wiehern; (ugs. emotional): sich krummlachen, sich totlachen; (salopp): sich einen Ast lachen.

2. lächeln (2).

[lachen]
[Lachens, lache, lachst, lacht, lachte, lachtest, lachten, lachtet, lachest, lachet, lach, gelacht, lachend]
lachen  

1lạ|chen <sw. V.; hat> [mhd. lachen, ahd. (h)lahhan, urspr. lautm.]:

1.
a)durch eine Mimik, bei der der Mund in die Breite gezogen wird, die Zähne sichtbar werden u. um die Augen Fältchen entstehen, [zugleich durch eine Abfolge stoßweise hervorgebrachter, unartikulierter Laute] Freude, Erheiterung, Belustigung o. Ä. erkennen lassen: er ist ein fröhlicher Mensch, der oft lacht; als sie die Geschichte hörten, mussten sie sehr l.; laut, schallend, leise l.; er lacht aus vollem Halse (lacht sehr); sie lachte über das ganze Gesicht; er lachte vor Vergnügen; das hat mich l. gemacht/(selten:) machen; du hast/kannst gut/leicht l. (du bist nicht in meiner unangenehmen Lage); er wusste nicht, ob er l. oder weinen sollte (war von zwiespältigen Gefühlen erfüllt); es darf gelacht werden; da/hier gibts [gar] nichts zu l. (da ist Unernst nicht am Platz); »Wie gefällt es Ihnen hier?« - »Sie werden l. (auch wenn Sie es nicht für möglich halten), aber ich habe mich schon gut eingelebt!«; sie begrüßte uns lachend; <subst.:> ein herzhaftes, lautes, heimliches, unterdrücktes Lachen; das Weinen war ihm näher als das Lachen; ihr Lachen wirkte ansteckend; ein Lachen überkam ihn, schüttelte ihn; sie hat das Lachen verlernt (ist immer sehr ernst, traurig); sie kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus; er musste ein Lachen unterdrücken, sich das Lachen verbeißen; die Leute platzten vor Lachen (ugs.; mussten heftig lachen); sie brachen in heftiges Lachen aus; sich vor Lachen nicht mehr halten können (unbändig lachen); jmdn. [mit etw.] zum Lachen bringen; in dieser Situation war ihnen nicht zum L. [zumute];

RLachen ist gesund, die beste Medizin;
wer zuletzt lacht, lacht am besten (erst am Ende zeigt sich, wer wirklich den Vorteil hat; derjenige, der zunächst im Nachteil ist, kann am Ende durchaus der Überlegene sein);

*[irgendwo, bei jmdn.] nichts zu l. haben (ugs.; [irgendwo, von jmdm.] streng, schlecht behandelt werden): bei diesem Lehrer haben sie nichts zu l.; es, das wäre ja/doch gelacht, wenn ... [nicht] ... (ugs.; es gibt gar keinen Zweifel [darüber, dass jmd. etwas Bestimmtes ausführen, schaffen kann]); jmdm. vergeht [noch] das Lachen (jmdm. ist [in einer bestimmten Lage] plötzlich nicht mehr zum Spotten, zu leichtfertigen Reden zumute): dir wird das Lachen noch vergehen (drohend; im Moment bist du im Vorteil, aber das kann, wird sich ändern); zum Lachen sein (ugs. abwertend; lächerlich, zu jmds. Ärger nicht ernst zu nehmen sein): es ist doch zum Lachen, wenn er jetzt behauptet, er hätte nichts davon gewusst;

b)eine bestimmte andere Gefühlsregung lachend (1 a) ausdrücken: gehässig, schadenfroh l.; er lachte triumphierend; <subst.:> ein gezwungenes Lachen.



2.sich über jmdn., etw. unverhohlen lustig machen: man lacht über ihn; sie musste innerlich darüber l.; über dieses Verhalten kann man doch nur l. (abwertend; es ist in ärgerlicher Weise unverständlich, kindisch o. ä.); darüber kann ich gar nicht l.! (für jmds. Lachen hierüber habe ich gar kein Verständnis!);

Rdass ich nicht lache! (das ist doch etwas ganz Unsinniges, Unmögliches!).



3. (dichter.) jmdm. günstig, gewogen sein: das Glück hatte ihnen gelacht.


4.(dichter.) eine Sache ignorieren: sie lachten der Gefahren.


2lạ|chen <sw. V.; hat> [mhd. lāchenen = mit einer 3Lache versehen] (Forstw.):

1. eine 3Lache herstellen.


2.einen zu fällenden Baum markieren.
lachen  

[sw.V.; hat] [mhd. lachen, ahd. (h)lahhan, urspr. lautm.]: 1. a) durch eine Mimik, bei der der Mund in die Breite gezogen wird, die Zähne sichtbar werden u. um die Augen Fältchen entstehen, [zugleich durch eine Abfolge stoßweise hervorgebrachter, unartikulierter Laute] Freude, Erheiterung, Belustigung o.Ä. erkennen lassen: er ist ein fröhlicher Mensch, der oft lacht; als sie die Geschichte hörten, mussten sie sehr l.; laut, schallend, leise l.; er lacht aus vollem Halse (lacht sehr); sie lachte über das ganze Gesicht; er lachte vor Vergnügen; das hat mich l. gemacht/(selten:) machen; du hast/kannst gut/leicht l. (du bist nicht in meiner unangenehmen Lage); er wusste nicht, ob er l. oder weinen sollte (war von zwiespältigen Gefühlen erfüllt); es darf gelacht werden (scherzh. od. iron. Aufforderung bei einer mehr gut gemeinten als wirklich witzigen Darbietung); da/hier gibts [gar] nichts zu l. (da ist Unernst nicht am Platz); ?Wie gefällt es Ihnen hier?? ?Sie werden l. (auch wenn Sie es nicht für möglich halten), aber ich habe mich schon gut eingelebt!?; sie begrüßte uns lachend; [subst.:] ein herzhaftes, lautes, heimliches, unterdrücktes Lachen; das Weinen war ihm näher als das Lachen; ihr Lachen wirkte ansteckend; ein Lachen überkam ihn, schüttelte ihn; sie hat das Lachen verlernt (ist immer sehr ernst, traurig); er musste ein Lachen unterdrücken, sich das Lachen verbeißen; sie kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus; sie brachen in heftiges Lachen aus; sich vor Lachen nicht mehr halten können (unbändig lachen); die Leute platzten vor Lachen (ugs.; mussten heftig lachen); jmdn. [mit etw.] zum Lachen bringen; in dieser Situation war ihnen nicht zum Lachen [zumute]; Spr wer zuletzt lacht, lacht am besten (erst am Ende zeigt sich, wer wirklich den Vorteil hat; derjenige, der zunächst im Nachteil ist, kann am Ende durchaus der Überlegene sein); R Lachen ist gesund, die beste Medizin; *[irgendwo, bei jmdn.] nichts zu l. haben (ugs.; [irgendwo, von jmdm.] streng, schlecht behandelt werden): bei diesem Lehrer haben sie nichts zu l.; es, das wäre ja/doch gelacht, wenn... [nicht]... (ugs.; es gibt gar keinen Zweifel [darüber, dass jmd. etwas Bestimmtes ausführen, schaffen kann]); jmdm. vergeht [noch] das Lachen (jmdm. ist [in einer bestimmten Lage] plötzlich nicht mehr zum Spotten, zu leichtfertigen Reden zumute): dir wird das Lachen noch vergehen (drohend; im Moment bist du im Vorteil, aber das kann, wird sich ändern); zum Lachen sein (ugs. abwertend; lächerlich, zu jmds. Ärger nicht ernst zu nehmen sein): es ist doch zum Lachen, wenn er jetzt behauptet, er hätte nichts davon gewusst; b) eine bestimmte andere Gefühlsregung lachend (1 a) ausdrücken: gehässig, schadenfroh l.; er lachte triumphierend; [subst.:] ein gezwungenes Lachen. 2. sich über jmdn., etw. unverhohlen lustig machen: man lacht über ihn; sie musste innerlich darüber l.; über dieses Verhalten kann man doch nur l. (abwertend; es ist in ärgerlicher Weise unverständlich, kindisch o.ä.); darüber kann ich gar nicht l.! (für jmds. Lachen hierüber habe ich gar kein Verständnis!); R dass ich nicht lache! (das ist doch etwas ganz Unsinniges, Unmögliches!). 3. (dichter.) jmdm. günstig, gewogen sein: das Glück hatte ihnen gelacht. 4. (dichter.) eine Sache ignorieren: sie lachten der Gefahren.
lachen  

n.
<V.i.; hat>
1 durch Stimme u. Verziehen des Gesichts bei raschem, stoßweisem Ausatmen Heiterkeit, Freude od. Spott äußern; <m. Gen.> spotten über
2 dass ich nicht lache! das ist ja lächerlich, unglaubhaft, unsinnig; er lachte sich eins <umg.> er triumphierte heimlich; sich einen Ast ~ <fig.; umg.> sehr, (bes.) triumphierend lachen; sie lachte nur seiner Drohungen, Mahnungen; das Glück lachte ihm <poet.> er hatte Glück; da ~ ja die Hühner! <umg.> das ist ja lächerlich; die Sonne lacht <poet.> scheint hell, strahlt; Tränen ~ so lachen, dass die Tränen kommen;
3 er hat bei ihr nichts zu ~ <fig.; umg.> sie behandelt ihn schlecht od. streng; ja, er kann ~! <umg.> er hat erreicht, was er will; sein: dabei ist nichts zu ~ das ist sehr ernst; das wäre ja gelacht, wenn wir das nicht könnten! <umg.> das wäre eine Schande, wenn …, aber sicher können wir das!; sich das Lachen verbeißen
4 ;freundlich, fröhlich, hämisch, herzhaft, herzlich, laut, leise ~; du hast gut ~! <umg.> für dich ist es leicht zu lachen, weil du nicht das zu tun brauchst, was ich tun muss; ein lautes Lachen war die Antwort; schallend, dröhnend ~
5 ;aus vollem Halse ~; jmdm. ins Gesicht ~ ihn frech anlachen; lauthals ~; über jmdn. od. etwas ~; über das ganze Gesicht ~; wer zuletzt lacht, lacht am besten <Sprichw.> auch für den, der anfangs Pech hat, kann sich noch alles zum Guten wenden; jmdn. zum Lachen bringen; es ist zum Lachen es ist ja lächerlich; mir ist nicht zum Lachen ich fühle mich traurig, bin ernst gestimmt;
6 der ~de Dritte der, der den Vorteil von einer Angelegenheit zwischen zweien hat; die ~den Erben <umg.; scherzh.> „…!“ sagte er ~d [<ahd. (h)lahhen, engl. laugh; zu idg. *kleg-, *klog, *kləg- „schreien, klingen“; zum idg. Schallwort *kel- „rufen“; verwandt mit Schall, Schelle]
['la·chen]
[lachens, lache, lachst, lacht, lachen, lachte, lachtest, lachten, lachtet, lachest, lachet, lach, gelacht, lachend]