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laden  

La|den, der; -s, Läden, seltener: - [mhd. laden = Brett; Fensterladen, Kaufladen, verw. mit ↑ Latte ; 1: nach den Brettern, auf denen die Waren zum Verkauf angeboten wurden; 3: nach dem Brett, das als Schutz vor dem Fenster angebracht wurde]:

1.a)<Pl. Läden> Einzelhandelsgeschäft, Geschäft (2 b) : ein kleiner, teurer, eleganter L.; der L. an der/um die Ecke (ugs.; das nicht weit entfernte Lebensmittelgeschäft, in dem jmd. täglich einkauft); Läden für Schmuck, Sportbekleidung; ein L. mit Selbstbedienung; der L. ist klein, nicht sehr sauber; ein neuer L. hat aufgemacht (ugs.; wurde eröffnet); sie bedient im L., steht den ganzen Tag im L. (verkauft von morgens bis abends);

b)(ugs.) Betrieb, (1 a), bes. Lokal, Hotel, Theater o. Ä.: immer wenn er ein Gastspiel gibt, ist der L. voll.



2.<o. Pl.> (ugs.) Sache, Angelegenheit, Unternehmung o. Ä.: der L. läuft; wie ich den L. (die Verhältnisse, Umstände) kenne, wird man für die Entscheidung noch lange Zeit brauchen; er warf den L. hin (resignierte, gab auf); sie schmeißt den [ganzen] L. (durch ihren schwungvollen Einsatz, ihre Tüchtigkeit sorgt sie für den guten Fortgang, das Gedeihen, Funktionieren des Ganzen); das ist vielleicht ein müder L. (ein lahmer, langweiliger Betrieb; eine langweilige Gesellschaft o. Ä.).


3. <Pl. Läden, seltener: Laden> kurz für ↑ Fenster- , Rollladen .


4. (Ballspiele Jargon) Tor.
1la|den <st. V.; hat> [mhd. laden, ahd. [h]ladan, urspr. = aufschichten]:

1.a)eine zum Transport bestimmte Fracht o. Ä. auf, in einem Transportmittel verstauen, verladen: Kisten, Gepäck, Kohlen l.; <auch ohne Akk.-Obj.:> wir haben noch nicht geladen, laden gerade; ihr habt schlecht geladen; <subst.:> sie sind noch beim Laden;

b)(von einem Transportmittel) etw. zum Transport aufnehmen: der Zug hat Kohle, Erz geladen; der Lkw hat schwer geladen (hat ein Gut bis zur äußersten Kapazität geladen);

*schwer, ganz schön, (landsch.:) schief geladen haben (ugs. scherzh.; stark betrunken sein);

c)beladen (a) : den Lkw l.; <subst.:> zum Laden des Autos brauchen sie mindestens eine Stunde.



2.a)eine Fracht o. Ä. zum Transport auf, in ein Transportmittel bringen: Kisten auf einen Lkw, Säcke auf Lasttiere l.; das Frachtgut in den Laderaum l. (einladen); den Kranken auf eine Trage l. (zum Abtransport darauflegen); er hat große Verantwortung, einen Vorwurf auf sich geladen;

b)eine Fracht o. Ä. aus, von einem Transportmittel nehmen: die Kisten aus dem Waggon l.



3.a)Munition in eine Feuerwaffe einlegen: ein Gewehr, ein Geschütz l.; der Revolver war nicht geladen; <auch ohne Akk.-Obj.:> er hat scharf (scharfe Munition) geladen;

b)eine Sprengladung in ein Bohrloch od. eine Sprengkammer einbringen: eine Sprengkammer l.;

c)(Jargon) einen Film o. Ä. in die Kamera einlegen.



4.(EDV) Daten von einem Speichermedium auf ein anderes od. in den Arbeitsspeicher übertragen: ein Betriebssystem [von der Festplatte] l.; das Update können sie direkt aus dem Internet l.


5.mit einer elektrischen Ladung versehen; aufladen: eine Batterie, einen Akku l.; die Elektrode ist positiv, negativ geladen; die Atmosphäre im Haus war mit Spannung geladen (war sehr gespannt); er ist mit Energie geladen (ist voller Tatendrang).


2la|den <st. V. (landsch. im Präs. auch mit nicht umgelauteten Formen); hat> [mhd. laden, ahd. ladōn, wahrsch. urspr. = durch Übersendung eines (mit Zeichen versehenen) Brettes (mhd. laden, ↑ Laden ) mit einer Nachricht zum Kommen auffordern]:

1.(geh.) 2einladen (a) : jmdn. zu sich, zum Essen, zum Tee l.; sie war nicht geladen worden; eine Veranstaltung für geladene Gäste; der See lädt/(veraltet:) ladet zum Bade.


2.(Rechtsspr.) auffordern, vor Gericht zu erscheinen: mehrere Zeugen, jmdn. als Zeugen l.; er wurde vor Gericht geladen.
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La|den, der; -s, Plur. Läden, selten auch -la|den (aufladen); du lädst, er/sie lädt; du ludst; du lüdest; geladen; lad[e]!

la|den (einladen); du lädst, er/sie lädt (veraltet, aber noch landsch. du ladest, er/sie ladet); du ludst; du lüdest; geladen; lad[e]!
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1. a) [Einzelhandels]geschäft, Handel, Ladengeschäft, Shop; (veraltend): Handlung; (schweiz., sonst veraltet): Detailgeschäft.

b) Betrieb, Einrichtung, Lokalität, Örtlichkeit; (geh.): Etablissement; (ugs. abwertend): Bude; (Jargon): Location.

2. Angelegenheit, Ding, Sache; (ugs.): Chose, Kiste.

[Laden]
[Ladens, Läden, lade, lädst, lädt, ladet, lud, ludst, luden, ludet, ladest, lüde, lüdest, lüden, lüdet, lad, geladen, ladend]
1. a) einladen, unterbringen, verladen, verstauen; (Seemannsspr.): stauen; (Seew.): trimmen.

b) aufnehmen, fassen.

c) befrachten, beladen, bepacken, beschweren, voll laden/packen; (bes. Bergmannsspr.): verfüllen.

2. a) aufladen, auflasten, aufpacken, verladen; (geh.): aufbürden; (landsch.): aufholzen.

b) abladen, ausladen, [heraus]holen, [heraus]nehmen, herunternehmen; (Seemannsspr.): löschen.

3. elektrisieren; (Physik): aufladen.

[1laden]
[Ladens, Läden, lade, lädst, lädt, ladet, lud, ludst, luden, ludet, ladest, lüde, lüdest, lüden, lüdet, lad, geladen, ladend]


1. einladen, zu sich bitten, zu Gast bitten/laden; (bildungsspr.): invitieren.

2. herbeizitieren, [her]beordern, [her]bestellen, hinbeordern, hinbestellen, kommen lassen, rufen, vorladen, zitieren; (geh.): bescheiden; (bildungsspr.): vozieren; (salopp): antanzen lassen; (abwertend): hinzitieren; (geh. veraltend): entbieten; (bes. Amtsspr.): einbestellen.

[2laden]
[Ladens, Läden, lade, lädst, lädt, ladet, lud, ludst, luden, ludet, ladest, lüde, lüdest, lüden, lüdet, lad, geladen, ladend]
laden  

La|den, der; -s, Läden, seltener: - [mhd. laden = Brett; Fensterladen, Kaufladen, verw. mit ↑ Latte; 1: nach den Brettern, auf denen die Waren zum Verkauf angeboten wurden; 3: nach dem Brett, das als Schutz vor dem Fenster angebracht wurde]:

1.
a)<Pl. Läden> Einzelhandelsgeschäft, Geschäft (2 b): ein kleiner, teurer, eleganter L.; der L. an der/um die Ecke (ugs.; das nicht weit entfernte Lebensmittelgeschäft, in dem jmd. täglich einkauft); Läden für Schmuck, Sportbekleidung; ein L. mit Selbstbedienung; der L. ist klein, nicht sehr sauber; ein neuer L. hat aufgemacht (ugs.; wurde eröffnet); sie bedient im L., steht den ganzen Tag im L. (verkauft von morgens bis abends);

b)(ugs.) Betrieb, (1 a)bes. Lokal, Hotel, Theater o. Ä.: immer wenn er ein Gastspiel gibt, ist der L. voll.



2.<o. Pl.> (ugs.) Sache, Angelegenheit, Unternehmung o. Ä.: der L. läuft; wie ich den L. (die Verhältnisse, Umstände) kenne, wird man für die Entscheidung noch lange Zeit brauchen; er warf den L. hin (resignierte, gab auf); sie schmeißt den [ganzen] L. (durch ihren schwungvollen Einsatz, ihre Tüchtigkeit sorgt sie für den guten Fortgang, das Gedeihen, Funktionieren des Ganzen); das ist vielleicht ein müder L. (ein lahmer, langweiliger Betrieb; eine langweilige Gesellschaft o. Ä.).


3. <Pl. Läden, seltener: Laden> kurz für ↑ Fenster-, Rollladen.


4. (Ballspiele Jargon) Tor.
1la|den <st. V.; hat> [mhd. laden, ahd. [h]ladan, urspr. = aufschichten]:

1.
a)eine zum Transport bestimmte Fracht o. Ä. auf, in einem Transportmittel verstauen, verladen: Kisten, Gepäck, Kohlen l.; <auch ohne Akk.-Obj.:> wir haben noch nicht geladen, laden gerade; ihr habt schlecht geladen; <subst.:> sie sind noch beim Laden;

b)(von einem Transportmittel) etw. zum Transport aufnehmen: der Zug hat Kohle, Erz geladen; der Lkw hat schwer geladen (hat ein Gut bis zur äußersten Kapazität geladen);

*schwer, ganz schön, (landsch.:) schief geladen haben (ugs. scherzh.; stark betrunken sein);

c)beladen (a): den Lkw l.; <subst.:> zum Laden des Autos brauchen sie mindestens eine Stunde.



2.
a)eine Fracht o. Ä. zum Transport auf, in ein Transportmittel bringen: Kisten auf einen Lkw, Säcke auf Lasttiere l.; das Frachtgut in den Laderaum l. (einladen); den Kranken auf eine Trage l. (zum Abtransport darauflegen); er hat große Verantwortung, einen Vorwurf auf sich geladen;

b)eine Fracht o. Ä. aus, von einem Transportmittel nehmen: die Kisten aus dem Waggon l.



3.
a)Munition in eine Feuerwaffe einlegen: ein Gewehr, ein Geschütz l.; der Revolver war nicht geladen; <auch ohne Akk.-Obj.:> er hat scharf (scharfe Munition) geladen;

b)eine Sprengladung in ein Bohrloch od. eine Sprengkammer einbringen: eine Sprengkammer l.;

c)(Jargon) einen Film o. Ä. in die Kamera einlegen.



4.(EDV) Daten von einem Speichermedium auf ein anderes od. in den Arbeitsspeicher übertragen: ein Betriebssystem [von der Festplatte] l.; das Update können sie direkt aus dem Internet l.


5.mit einer elektrischen Ladung versehen; aufladen: eine Batterie, einen Akku l.; die Elektrode ist positiv, negativ geladen; die Atmosphäre im Haus war mit Spannung geladen (war sehr gespannt); er ist mit Energie geladen (ist voller Tatendrang).


2la|den <st. V. (landsch. im Präs. auch mit nicht umgelauteten Formen); hat> [mhd. laden, ahd. ladōn, wahrsch. urspr. = durch Übersendung eines (mit Zeichen versehenen) Brettes (mhd. laden, ↑ Laden) mit einer Nachricht zum Kommen auffordern]:

1.(geh.) 2einladen (a): jmdn. zu sich, zum Essen, zum Tee l.; sie war nicht geladen worden; eine Veranstaltung für geladene Gäste; der See lädt/(veraltet:) ladet zum Bade.


2.(Rechtsspr.) auffordern, vor Gericht zu erscheinen: mehrere Zeugen, jmdn. als Zeugen l.; er wurde vor Gericht geladen.
laden  

[st.V.; hat] [mhd. laden, ahd. [h]ladan, urspr.= aufschichten]: 1. a) eine zum Transport bestimmte Fracht o.Ä. auf, in einem Transportmittel verstauen, verladen: Kisten, Gepäck, Kohlen l.; [auch ohne Akk.-Obj.:] wir haben noch nicht geladen, laden gerade; ihr habt schlecht geladen; [subst.:] sie sind noch beim Laden; b) (von einem Transportmittel) etw. zum Transport aufnehmen: der Zug hat Kohle, Erz geladen; der LKW hat schwer geladen (hat ein Gut bis zur äußersten Kapazität geladen); *schwer, ganz schön, (landsch.:) schief geladen haben (ugs. scherzh.; stark betrunken sein); c) beladen (a): den Lkw l.; [subst.:] zum Laden des Autos brauchen sie mindestens eine Stunde. 2. a) eine Fracht o.Ä. zum Transport auf, in ein Transportmittel bringen: Kisten auf einen LKW, Säcke auf Lasttiere l.; das Frachtgut in den Laderaum l. (einladen); den Kranken auf eine Trage l. (zum Abtransport darauf legen); Ü er hat große Verantwortung, einen Vorwurf auf sich geladen; b) eine Fracht o.Ä. aus, von einem Transportmittel nehmen: die Kisten aus dem Waggon l. 3. a) Munition in eine Feuerwaffe einlegen: ein Gewehr, ein Geschütz l.; der Revolver war nicht geladen; [auch ohne Akk.-Obj.:] er hat scharf (scharfe Munition) geladen; b) eine Sprengladung in ein Bohrloch od. eine Sprengkammer einbringen: eine Sprengkammer l.; c) (Jargon) einen Film o.Ä. in die Kamera einlegen. 4. mit einer elektrischen Ladung versehen; aufladen: eine Batterie, einen Akku l.; die Elektrode ist positiv, negativ geladen; Ü die Atmosphäre im Haus war mit Spannung geladen (war sehr gespannt); er ist mit Energie geladen (ist voller Tatendrang).
laden  

n.
<m. 4u> Raum (mit Schaufenster), in dem Waren verkauft werden, Geschäft (Kurzwaren~, Schreibwaren~); Verschluss des Fensters von außen zum Vorklappen od. zum Hinaufziehen u. Herunterlassen, Fensterladen, Rollladen; einen ~ eröffnen, <umg.> aufmachen; den ~ herunterlassen; er würde am liebsten den ~ hinschmeißen <fig.; umg.> die Sache aufgeben, sich davon zurückziehen; der ~ klappt <fig.; umg.> die Sache ist in Ordnung, läuft; der ~ ist von 8 bis 20 Uhr geöffnet; den ~ um acht Uhr schließen; wir werden den ~ schon schmeißen <fig.; umg.> die Sache erledigen, zustande bringen; wenn es so weitergeht, kann er seinen ~ (bald) zumachen <fig.; umg.> ist er ruiniert, erledigt, am Ende; den ganzen Tag im ~ stehen Kunden im Geschäft bedienen; ein Haus mit grünen Läden [<mhd. lade „Brett, Bohle, Fensterladen, Kaufladen“ <germ. *laban- „Brett, Bohle“; hierzu laden „zum Kommen auffordern“; verwandt mit Latte, Geländer, Luder]
['La·den]
[Ladens, Läden, Lade, Lädst, Lädt, Laden, Ladet, Lud, Ludst, Luden, Ludet, Ladest, Lüde, Lüdest, Lüden, Lüdet, Lad, geLaden, Ladend]n.
<V.t. 173; hat>
1 auf einen Wagen od. ein Schiff (zum Transport) bringen (Waren); mit Munition versehen, ein od. mehrere Geschosse einlegen in (Waffe); mit einer elektr. Ladung versehen (Akkumulator)
2 eine EDV-Anlage ~ <fig.> einer EDV-Anlage Programme, Daten eingeben; Kartoffeln, Kohlen, Sand ~
3 ;die Waffe ist scharf geladen; der Wagen hat zu schwer geladen; er hat schwer geladen <fig.; umg; scherzh.> er ist betrunken;
4 etwas auf sich ~ auf sich nehmen, sich einer schwierigen Sache unterziehen, sich mit etwas belasten; jmds. Hass auf sich ~ sich jmds. Hass zuziehen; eine Schuld auf sich ~; ein Verbrechen auf sich ~ ein V. begehen; die Verantwortung auf sich ~; Lasten auf Lasttiere ~; Fracht, Waren auf einen Wagen ~; ein Gewehr mit Kugeln, mit Schrot ~
5 ich bin geladen <fig.; umg.; scherzh.> ich bin wütend; Vorsicht, die Pistole ist geladen!; auf jmdn. geladen sein <fig.; umg.> wütend auf jmdn. sein; er ist mit (neuer) Energie geladen <fig.; umg.> sehr erholt, gekräftigt, arbeitsfreudig; die Atmosphäre war mit Spannung geladen <fig.> man spürte die Spannung deutlich; [<ahd. (h)ladan, engl. lade <idg. *kla- „hinbreiten, aufschichten“; Lade, Last]
['la·den1]
[ladens, läden, lade, lädst, lädt, laden, ladet, lud, ludst, luden, ludet, ladest, lüde, lüdest, lüden, lüdet, lad, geladen, ladend]

n.
<V.t. 173; hat> einladen, bitten od. auffordern zu kommen; jmdn. als Zeugen ~; jmdn. vor Gericht ~; jmdn. zum Essen, zum Kaffee ~; jmdn. zu einer Versammlung ~; Aufführung für geladene Gäste [<ahd. ladon, got. laþon „einladen, berufen“; Laden, Latte]
['la·den2]
[ladens, läden, lade, lädst, lädt, laden, ladet, lud, ludst, luden, ludet, ladest, lüde, lüdest, lüden, lüdet, lad, geladen, ladend]