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Lappen  

Lạp|pen, der; -s, - [mhd. lappe, ahd. lappo, lappa, urspr. = schlaff Herabhängendes, wohl verw. mit ↑ schlafen in dessen urspr. Bed. »schlaff werden«]:

1.[minderwertiges] kleineres Stück Stoff, Leder o. Ä.: einen L. auswaschen, auswringen; etw. mit einem L. säubern, blank polieren, umwickeln, zustopfen, flicken;

*jmdm. durch die L. gehen (ugs.; [jmdm.] entkommen, entgehen): er ist der Polizei durch die L. gegangen; die Wohnung, das Geschäft ist mir ärgerlicherweise durch die L. gegangen.


2.(salopp) a)Geldschein [mit größerem Wert]: für die paar L. reiß ich mir doch kein Bein aus!;

b)Führerschein, Fahrerlaubnis: er muss seinen L. für einen Monat abgeben.



3.a)[herunterhängendes] Stück Haut am tierischen Körper: die L. eines Truthahns;

b)flächiger Teil eines Organs: der rechte L. der Lunge.

Lappen  

Lạp|pen, der; -s, -
Lappen  

Fetzen, Lumpen, Putzlappen, Putztuch, Scheuerlappen, Scheuertuch, Schmutzlappen, Stofffetzen, Stück Leder/Stoff; (österr.): Ausreibfetzen, Ausreibtuch; (nordd.): Aufnehmer, Feudel, Kodder, Plagge; (südd.): Putzlumpen; (ostmd.): [Scheuer]hader; (schweiz. ugs.): Plätz; (landsch. ugs., sonst veraltet): Hudel.
[Lappen]
[Lappens]
Lappen  

Lạp|pen, der; -s, - [mhd. lappe, ahd. lappo, lappa, urspr. = schlaff Herabhängendes, wohl verw. mit ↑ schlafen in dessen urspr. Bed. »schlaff werden«]:

1.[minderwertiges] kleineres Stück Stoff, Leder o. Ä.: einen L. auswaschen, auswringen; etw. mit einem L. säubern, blank polieren, umwickeln, zustopfen, flicken;

*jmdm. durch die L. gehen (ugs.; [jmdm.] entkommen, entgehen): er ist der Polizei durch die L. gegangen; die Wohnung, das Geschäft ist mir ärgerlicherweise durch die L. gegangen.


2.(salopp)
a)Geldschein [mit größerem Wert]: für die paar L. reiß ich mir doch kein Bein aus!;

b)Führerschein, Fahrerlaubnis: er muss seinen L. für einen Monat abgeben.



3.
a)[herunterhängendes] Stück Haut am tierischen Körper: die L. eines Truthahns;

b)flächiger Teil eines Organs: der rechte L. der Lunge.

Lappen  

Lappen, Lumpen, Putzlappen, Putztuch, Tuch, Wischlappen, Wischtuch
[Lumpen, Putzlappen, Putztuch, Tuch, Wischlappen, Wischtuch]
Lappen  

n.
<m. 4> Stück Stoff, wertloses Tuch zum Gebrauch im Haushalt, zum Putzen von Maschinen usw. (Putz~, Wasch~, Wisch~); flächiges Organ od. Organteil (Fleisch~, Haut~); Hautlappen an den Zehen der Lappentaucher; <Jägerspr.> Haut zwischen den Zehen des Wasserwildes; <Pl.> große Stücke Stoff, mit denen bei Treibjagden ein Stück Wald eingegrenzt wird, um das Wild in eine bestimmte Richtung zu treiben; <fig.; umg.> Geldschein von hohem Wert; blauer ~ <fig.; umg.> Hundertmarkschein; jmdm. durch die ~ gehen <fig.> entgehen, entweichen, entwischen (urspr. von Wild, das durch die aufgehängten Lappen entkommt); [<ahd. lappo, lappa „herabhängendes Stück Zeug“ <germ. labba-; zu idg. *leb-, *lab- „schlaff (herabhängend)“; verwandt mit läppisch, Lappalie, Laffe, Lippe, Lumpen, schlapp]
['Lap·pen]
[Lappens]