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Laune  

Lau|ne, die; -, -n [mhd. lūne, urspr. = Mondphase, -wechsel < lat. luna="Mond;" die Stimmungen des Menschen wurden als abhängig vom wechselnden Mond empfunden]:
a)<o. Pl.> Stimmung, augenblickliche Gemütsverfassung: seine L. hat sich gebessert; schlechte, miese, gute, rosige L. haben; hat er jetzt wieder [eine] bessere L.?; jmdm. die L. verderben; bester, heiterer, trüber L. sein; in/bei L. sein (gut gelaunt sein); nicht in/bei L. sein (schlecht gelaunt sein); jmdn. bei guter L. halten, in gute L. versetzen; hat der aber heute eine L. (schlechte Laune)!; dazu habe ich heute keine L. (Lust); Mensch, macht das L. (macht das Spaß)!;

b)<meist Pl.> wechselnde Gemütsverfassung, Stimmung[en]: -n haben; seine Launen an anderen auslassen; unter jmds. -n zu leiden haben; die -n des Wetters, des Schicksals;

c)einer Laune entspringender Einfall, spontane [ein wenig abwegige] Idee: das war nur so eine L. von ihm; eine seltsame L. der Natur hat diese Formen geschaffen.
Laune  

Lau|ne, die; -, -n <lat.>
Laune  

a) Gemütslage, Gemütsverfassung, Gemütszustand, Stimmung.

b) gereizte Stimmung, Gereiztheit, Launenhaftigkeit, schlechte Laune, Übellaunigkeit, Verstimmung; (salopp): Stinklaune; (bildungsspr. veraltet): Vapeurs.

c) Anwandlung, Einfall, Flause, Gedanke, Grille, Idee, Kapriole, Spleenigkeit; (geh.): Eingebung, Kaprice; (bildungsspr.): Inspiration; (ugs.): Geistesblitz; (ugs. scherzh.): Gedankenblitz; (veraltet): Schnurrpfeiferei; (Theater, Film, Kabarett): Gag.

[Laune]
[Launen]
Laune  

Lau|ne, die; -, -n [mhd. lūne, urspr. = Mondphase, -wechsel < lat. luna="Mond;" die Stimmungen des Menschen wurden als abhängig vom wechselnden Mond empfunden]:
a)<o. Pl.> Stimmung, augenblickliche Gemütsverfassung: seine L. hat sich gebessert; schlechte, miese, gute, rosige L. haben; hat er jetzt wieder [eine] bessere L.?; jmdm. die L. verderben; bester, heiterer, trüber L. sein; in/bei L. sein (gut gelaunt sein); nicht in/bei L. sein (schlecht gelaunt sein); jmdn. bei guter L. halten, in gute L. versetzen; hat der aber heute eine L. (schlechte Laune)!; dazu habe ich heute keine L. (Lust); Mensch, macht das L. (macht das Spaß)!;

b)<meist Pl.> wechselnde Gemütsverfassung, Stimmung[en]: -n haben; seine Launen an anderen auslassen; unter jmds. -n zu leiden haben; die -n des Wetters, des Schicksals;

c)einer Laune entspringender Einfall, spontane [ein wenig abwegige] Idee: das war nur so eine L. von ihm; eine seltsame L. der Natur hat diese Formen geschaffen.
Laune  

n.
<f. 19> augenblickl. Gemütsstimmung; einer augenblickl. Stimmung entspringender Einfall; die ~n des Glücks <fig.> die guten od. schlechten Fügungen; die ~n des Wetters <fig.> rascher Wechsel des W.; ~n haben Stimmungen unterworfen sein; jmdm. die ~ verderben; gute, schlechte ~ haben; guter, glänzender, schlechter, übler ~ sein; stinkiger ~ sein <umg.; scherzh.> etwas aus einer ~ heraus tun; jmdn. bei (guter) ~ halten; er ist heute nicht bei ~ <umg.> er hat heute schlechte Laune; je nach (Lust und) ~; was hat er heute für ~? [<mhd. lune „wechselnde Gemütsstimmung“ <lat. luna „Mond“; die mittelalterl. Astrologie lehrte, der wechselnde Mond wirke auf die Stimmung des Menschen]
['Lau·ne]
[Launen]